Nicht lesen! Zensur.

Diesen Text fand ich soeben bei KenFM auf facebook.

Es ist mir wichtig, dass dieser Text erhalten bleibt, nicht einfach verschwindet, sondern gelesen wird, um die Entwicklungen auf unserer Erde seit dem Ende des 19. Jahrhunderts verstehen zu können.

423966_10151414963781583_2020357032_n

NICHT LESEN ! Zensur.

Die nachfolgende Rede hielt Professor Joseph Massad, der sonst als teil des Lehrkörpers an der Columbia Universität in New York zeitgenössische arabische Politik und Geistesgeschichte unterrichtet, am 10. Mai 2013 auf der zweiten Palästina-Solidaritätskonferenz in Stuttgart.

Im Anschluss, am 14.5., wurde sein Text von Al Jazeera, dem wichtigsten Presseorgan der gesamten arabischen Welt veröffentlicht und ging, was die Klickzahlen angeht, spontan durch die Decke.

5 Tage später, am 19.5., entschloss sich Al Jazeera, nach heftigen zionistischen Reaktionen, dem Druck von außen nachzugeben. So entschied der wahabitische Diktators von Katar, Al-Thani, Massads Text wieder von der der Hauptseite Al Jazeeras zu nehmen.

Wir von KenFM erkennen hierin das, was man Pressezensur nennt, und sehen uns als Betreiber eines zu 100% freien Presseportals daher gezwungen, Prof. Massads Rede, jetzt erst recht, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu mache. Wir übersetzten den Text ins Deutsche.

Nach weiteren heftigen Reaktionen aus dem unzensierten Internet, ging Prof. Joseph Massdads Rede in der Nacht vom 21. auf den 22. Mai auch wieder bei Al Jazeera online.

Free press – oder: Das Netz hat inzwischen mehr Macht als alle Lobbygruppen und Dikatoren zusammen. Wenn die User kollektiv zusammenarbeiten.

Danke dafür.

 

Die Letzten der Semiten

Von Professor Joseph Massad

Jüdische Gegner des Zionismus verstanden von Anfang an, dass diese Bewegung genau die Prinzipien des Antisemitismus verinnerlicht hatte, die von nicht-jüdischen Europäern unter der „Jüdischen Frage“ zusammengefasst wurden. Was antizionistische Juden aber maßlos ärgerte, war die Tatsache, dass Zionisten sich auch bei der „Lösung“ der „Jüdischen Frage“ einig waren mit dem, was Antisemiten immer verfochten hatten, nämlich der Ausweisung aller Juden aus Europa.

Die Protestantische Reformation hatte durch die Wiederentdeckung der Hebräischen Bibel zeitgenössische, europäische Juden mit den antiken Hebräern aus Palästina verknüpft. Diese Verknüpfung wurde von den Philologen des 18. Jahrhunderts durch die Entdeckung der „semitischen“ Sprachenfamilie untermauert, die Hebräisch und Arabisch mit einschließt.

Während millenaristische Protestanten (1) darauf bestanden, dass zeitgenössische Juden als Nachkommen der antiken Hebräer Europa verlassen müssen, um die Wiederkunft des Herrn zu beschleunigen, führten philologische Entdeckungen dazu, zeitgenössische Juden als „Semiten“ zu bezeichnen. Diesem Gedanken folgend war es für Biologen des 19. Jahrhunderts kein großer Sprung, durch Anwendung von Rasse- und Vererbungsgesetzen zeitgenössische Juden als rassische Nachkommen antiker Hebräer zu erklären.

Weltliche Europäische Köpfe stützten sich auf jene Verknüpfungen, die antijüdische, protestantische Millenaristen hergestellt hatten, als das von ihnen erkannte politische Potential, das darin lag, Juden nach Palästina zurückzuführen, ein Potential, von dem das 19. Jahrhundert nur so strotzte. Diese weltlichen Politiker, von Napoleon Bonaparte, über den Britischen Außenminister Lord Palmerston (1785 – 1865), bis zu Ernest Laharanne, dem Privatsekretär von Napoleon III. in den sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts, waren weniger daran interessiert, die Wiederkunft des Herrn zu beschleunigen, sondern sahen die Chance, die darin lag, Juden aus Europa zu vertreiben, um sie als Erfüllungsgehilfen des europäischen Imperialismus in Asien einzusetzen.

Diese Vision sollte von vielen „Antisemiten“ unterstützt werden. „Antisemit“ war ein neuer Begriff, der von europäischen, antijüdischen Rassisten seit seiner Erfindung durch einen Wiener Journalisten, Wilhelm Marr, gewählt worden war. „Der Sieg des Judaismus über den Germanismus“ war der Titel des von Marr veröffentlichten politischen Programms. Religiöser Antisemitismus, die historische Basis des Hasses der Christen auf Juden, wurde von Marr sorgsam abgekoppelt, während er gleichzeitig betonte, dass Unterschiede zwischen Juden und Ariern in Übereinstimmung mit den Theorien des 19. Jahrhunderts rigoros auf die Rasse reduziert werden müssten.

Die Assimilation der Juden in die Europäische Kultur

Wissenschaftlich arbeitende Antisemiten bestanden darauf, dass sich Juden von christlichen Europäern unterscheiden. Dass Juden faktisch keine Europäer sind, und dass ihre bloße Anwesenheit in Europa die Ursache für den Antisemitismus ist. Die Tatsache, dass Juden für
europäische Christen ein so großes Problem darstellten, wurde zurückgeführt auf ihre angebliche Wurzellosigkeit und auf die Tatsache, die sie kein eigenes Land hätten und somit auch keine heimatgebundene Loyalität.

Während der romantischen Ära des europäischen Nationalismus argumentierten Antisemiten, dass Juden nicht den neuen nationalen Konfigurationen entsprächen und die nationale und rassische Reinheit zerrütten würden, die dem Nationalismus der meisten Europäischen Nationen zugrunde liegt. Deshalb würden Juden entsprechend der Argumentation von Antisemiten nur für Feindseligkeit zwischen christlichen Europäern sorgen, wenn sie in Europa blieben. Die einzige Lösung bestand für Juden darin, Europa zu verlassen und ein eigenes Land zu haben. Es ist unnötig zu erwähnen, dass religiöse und weltliche Juden diese entsetzliche, antisemitische Gedankenkette ablehnten.

Orthodoxe und reformierte Juden, sozialistische und kommunistische Juden, weltbürgerliche und kulturell jiddische Juden, alle waren sich einig, dass es sich um eine gefährliche und feindselige Ideologie handelt, die darauf abzielt, Juden aus ihrer europäischen Heimat zu vertreiben.

Die jüdische Haskalah oder Aufklärung, die auch im 19. Jahrhundert aufkam, bemühte sich um Assimilation der Juden in die weltliche, nichtjüdische Kultur und darum, die eigene jüdische Kultur abzulegen. Die Haskalah versuchte, die Hegemonie der orthodoxen, jüdischen Rabbis der „Ostjuden“ des osteuropäischen „Shtetl“ zu brechen und zugunsten der modernen, säkularen Kultur der europäischen Christen das abzulegen, was als „mittelalterliche“ jüdische Kultur wahrgenommen wurde. Reformierter Judaismus, als christlich-protestantische Variante des Judaismus, entsprang dem Schoß der Haskalah. Dieses Assimilationsprogramm strebte die Integration der Juden in die europäische Moderne an und nicht die Vertreibung aus der europäischen Geographie.

Als die Bewegung des Zionismus anderthalb Dekaden nach der Veröffentlichung des antisemitischen Programms von Marr in Gang kam, erklärte sie all diese antijüdischen Ideen, einschließlich der Thesen von wissenschaftlich arbeitenden Antisemiten, für allgemein gültig. Für Zionisten waren Juden „Semiten“ und somit Nachkommen der antiken Hebräer. In seinem Grundlagenpamphlet „Der Judenstaat“ erklärte Herzl, dass es die Juden sind und nicht die Christen, die den Antisemitismus verursachen, und „dorthin, wo er nicht existiert (der Antisemitismus), wird er von Juden im Laufe der Migration hingebracht“. Er schrieb sogar:

„Die unglücklichen Juden tragen nun den Samen des Antisemitismus nach England, in Amerika haben sie ihn schon eingeführt“;

dass die Juden eine „Nation“ seien, die Europa verlassen sollen, um ihre nationale Einheit in Palästina oder Argentinien wieder herzustellen; dass Juden europäischen Christen kulturell nacheifern sollten und ihre lebendigen Sprachen und Traditionen zugunsten von modernen europäischen Sprachen oder einer wieder hergestellten historischen, nationalen Sprache aufgeben sollten.

Herzl war dafür, dass die Juden die deutsche Sprache übernehmen, während die Osteuropäischen Zionisten Hebräisch bevorzugten. Nach Herzl erklärten sich Zionisten damit einverstanden und unterstützten sogar den Gedanken, dass Juden sich durch Rassenmerkmale von Ariern unterscheiden. Was Jiddisch anging, die lebendige Sprache der meisten europäischen Juden: Alle Zionisten waren sich einig, dass diese Sprache aufgegeben werden sollte.

Die Mehrheit der Juden lehnte den Zionismus weiterhin ab und verstand dessen Grundlagen als die des Antisemitismus und als eine Fortsetzung dessen, was die Haskalah anstrebte, nämlich die jüdische Kultur aufzugeben und sich in die weltliche, nichtjüdische Kultur zu assimilieren, nur dass der Zionismus dies nicht innerhalb Europas anstrebte, sondern an einem anderen geographischen Ort, nachdem die Juden aus Europa vertrieben wurden. Der Bund, oder die „allgemeine jüdische Arbeiter Union“ die in Litauen, Polen und Russland im frühen Oktober 1887, nur wenige Wochen nach der Versammlung des ersten Zionistischen Kongresses in Basel von Vilna gegründet wurde, sollte der unerschütterlichste Feind des Zionismus werden.

Der Bund trat der schon existierenden antizionistischen Koalition orthodoxer und reformierter Rabbis bei, die nur wenige Monate zuvor ihre Kräfte gebündelt hatten, um Herzl davon abzuhalten, seinen ersten Zionistischen Kongress in München abzuhalten, und ihn dazu zwangen, den Kongress nach Basel zu verlegen. Der jüdische Antizionismus, der über Europa und die Vereinigten Staaten weit verbreitet war, wurde von der Mehrheit der Juden unterstützt, die den Zionismus weiterhin als eine antijüdische Bewegung verstanden. Bis in die Vierziger Jahre.

Die antisemitische Kette prozionistischer Enthusiasten

Nachdem Herzl erkannt hatte, dass sein Plan für die Zukunft der Juden sich mit dem der Antisemiten deckte, schloss er schon früh ein strategisches Bündnis mit antisemitischen Kräften. Im „Judenstaat“ erklärte er:

„Die Regierungen aller vom Antisemitismus gegeißelten Länder werden brennend daran interessiert sein, unsere Bemühungen um eigene Souveränität zu unterstützen.“

Er fügte hinzu, dass „nicht nur arme Juden“ ihren Beitrag zum Immigrationsfonds für europäische Juden leisten würden, sondern auch „Christen, die sie los werden möchten“. Herzl sah keinen Grund sich zu entschuldigen als er seinem Tagebuch anvertraute:

„Die Antisemiten werden unsere verlässlichsten Freunde, die antisemitischen Länder unsere Alliierten“.

Als Herzl sich ab 1903 mit berühmt-berüchtigten Antisemiten traf, wie dem russischen Innenminister Vyacheslav von Plehve, der die antijüdischen Pogrome in Russland geleitet hatte, handelte es sich um bewusst angestrebte Allianzen. Es war kaum ein Zufall, dass sie auch den antisemitischen Lord Balfour einschlossen, der als britischer Premierminister den „Government’s Aliens Act“ überwachte, der osteuropäischen Juden auf der Flucht vor den russischen Pogromen die Einreise nach England verweigerte, um das Land, in seinen Worten, vor „unbestrittenen Übeln“ einer hauptsächlich jüdischen Immigrationswelle zu schützen.

Balfours berüchtigte Erklärung von 1917, die Palästina zum „nationalen Zuhause“ des „jüdischen Volkes“ erklärte, wurde unter anderem entworfen, um die jüdische Unterstützung der russischen Revolution zu drosseln und den Strom weiterer ungewollter jüdischer Immigranten nach Großbritannien einzudämmen.

Die Nazis waren keine Ausnahme in dieser Kette antisemitischer und prozionistischer Enthusiasten. Zionisten trafen sogar schon sehr früh Vereinbarungen mit Nazis. 1933 wurde die berüchtigte Transfer-Vereinbarung (Ha’avara) von Zionisten und der Nazi-Regierung unterschrieben, die den Transfer deutscher Juden und ihres Vermögens nach Palästina unterstützte und den internationalen jüdischen Boykott brach, der von amerikanischen Juden gegenüber Nazideutschland ausgerufen worden war. In diesem Geist waren Gesandte nach Palästina entsandt worden um über die Erfolge der jüdischen Kolonisation des Landes zu berichten. Adolf Eichmann kehrte 1937 von seiner Reise nach Palästina mit fantastischen Geschichten zurück, über die Errungenschaften des rassisch separatistischen Ashkenazi Kibbutz, den er als Gast der Zionisten auf dem Mount Carmel besucht hatte.

Trotz überwältigender Opposition von Seiten der meisten deutschen Juden war der zionistische Bund Deutschlands die einzige jüdische Gruppe, die den Nürnberger Gesetzen von 1935 zustimmte, nachdem er sich mit den Nazis einig war, dass Juden und Arier unterschiedliche und somit zu unterscheidende Rassen waren. Die Unterstützung war keine Taktik, sondern stützte sich auf ideologische Gemeinsamkeiten. Ursprünglich bedeutete die “Endlösung” der Nazis die Umsiedlung nach Madagaskar. Dieses gemeinsame Ziel, nämlich die Juden als eigene, unassimilierbare Rasse aus Europa auszusiedeln, hatte von Anfang an eine Basis der Verbundenheit zwischen Nazis und Zionisten geschaffen.

Während die Mehrheit der Juden den Zionismus weiterhin ablehnt, aufgrund seiner antisemitischem Grundgedanken, aber auch wegen seiner Allianzen mit Antisemiten, ermordete der Genozid der Nazis nicht nur 90 Prozent aller europäischen Juden, sondern gleichzeitig auch die meisten jüdischen Gegner des Zionismus, die genau deshalb starben, weil sie sich weigerten, dem Ruf der Zionisten zu folgen, der Aufforderung, ihr Zuhause und ihr Land zu verlassen.

Auch nach dem Krieg konnte der Schrecken des jüdischen Holocaust die Unterstützung europäischer Länder für das antisemitische Programm des Zionismus nicht beenden. Im Gegenteil, diese Länder teilten ihr Faible für den Zionismus mit den Nazis. Ihre Ablehnung beschränkte sich lediglich auf den Völkermord der Nazis. Europäische Länder weigerten sich gemeinsam mit den Vereinigten Staaten, Hundertausende Überlebende des Holocaust aufzunehmen. Vielmehr stimmten diese Länder gegen eine UN-Resolution, die von den arabischen Staaten 1947 eingereicht worden war und diese Länder dazu aufforderte jüdische Überlebende aufzunehmen. Dennoch unterstützten genau diese Länder den Partition (Teilungs-)Plan der United Nations vom November 1947, um einen jüdischen Staat in Palästina zu errichten, in den diese Flüchtlinge ausgewiesen werden konnten.

Die prozionistische Politik der Nazis

Die Vereinigten Staaten und europäische Länder, Deutschland eingeschlossen, setzen diese prozionistische Politik der Nazis fort. Deutschlands Nachkriegs-Regierungen gaben vor, eine neue Seite im Buch ihrer Beziehung zu den Juden aufzuschlagen, aber die Realität sah anders aus. Seit Gründung des Landes nach dem zweiten Weltkrieg hat jede westdeutsche Regierung (und jede Regierung seit der Wiedervereinigung von 1990) die prozionistische Politik weiterhin unvermindert unterstützt. Es gab niemals einen Bruch mit dem Pro-Zionismus der Nazis. Gebrochen wurde nur mit dem völkermordenden Rassenhass auf Juden, dem sich die Nazis verschrieben hatten, nicht aber mit dem Anliegen, die Juden lieber in Asien zu sehen, wo sie ihr eigenes Land errichten sollten, weit weg von Europa. Die Deutschen deklarierten sogar einen Großteil der Zahlungen nach Israel als Kostenausgleich für die Umsiedlung europäischer jüdischer Flüchtlinge in das Land.

Nach dem zweiten Weltkrieg gab es in den Vereinigten Staaten und in Europa einen neuen Konsens, der Juden posthum kulturell als weiße Europäer integrierte, und zudem besagte, dass die Abscheulichkeit des jüdischen Holocaust darin bestand, dass weiße Europäer ermordet worden waren. In den sechziger Jahren begann Hollywood damit, die jüdischen Opfer der Nazis in Filmen über den Holocaust als weiße, christlich aussehende, der Mittelklasse angehörende, gebildete und talentierte Menschen zu zeigen, die heutigen europäischen und amerikanischen Christen nicht unähnlich sind, weil die Zuschauer sich identifizieren sollten und dies auch taten. Würden diese Filme die verarmte, religiöse Bevölkerung von Osteuropa zeigen, (und die meisten osteuropäischen Juden, die von den Nazis ermordet wurden, waren arm und viele waren religiös) dann würden heutige, europäische Christen keine Gemeinsamkeiten finden. Demnach basiert die nachträgliche Abscheu europäischer Christen vor dem Völkermord an europäischen Juden nicht auf einer Abscheu vor dem Abschlachten von Millionen von Menschen, die sich von europäischen Christen unterscheiden, sondern auf der Abscheu vor dem Mord an Millionen von Menschen, die gleichbedeutend mit europäischen Christen waren.

Das erklärt, warum es in einem Land wie den Vereinigten Staaten, das nichts mit dem Abschlachten europäischer Juden zu tun hat, über 40 Holocaust-Mahnmale und ein führendes Museum für die ermordeten Juden Europas gibt, aber nicht eines für Opfer des Holocaust, den die USA zu verantworten haben, den Völkermord an amerikanischen Ureinwohnern und an Amerikanern afrikanischer Abstammung.

Aimé Césaire war mit diesem Prozess vertraut.(2) In seinem berühmten Diskurs über Kolonialismus bestätigte er die retrospektive Sicht europäischer Christen in Bezug auf die Nazizeit:

“Es ist Grausamkeit, aber die Krönung der Grausamkeit, die alle anderen täglichen Grausamkeiten zusammenfasst: Dass es Nazismus war, ja, dass sie (die Europäer) aber, bevor sie Opfer wurden, Komplizen waren; und dass sie den Nazismus tolerierten, bevor er sich gegen sie wendete; dass sie ihn gewähren ließen, ihre Augen vor ihm schließen, ihn legitimierten, weil er bis dahin nur auf nichteuropäische Völker angewandt worden war; dass sie den Nazismus kultiviert haben, dass sie für ihn verantwortlich sind, und dass es, schon bevor die gesamte westliche, christliche Zivilisation in blutrot gefärbten Flüssen versank, aus jedem Riss sickerte, tropfte und triefte.”

Dass Césaire in den Kriegen der Nazis und im Holocaust einen nach Innen gewandten Kolonialismus sah, ist wahr. Seit Naziopfer zu weißen Menschen rehabilitiert wurden, führt Europa in Komplizenschaft mit Amerika die Nazipolitik weiter, indem sie nicht-weiße Menschen global mit dem Schrecken des Krieges heimsuchen, in Korea, in Vietnam und Indochina, in Algerien, in Indonesien, in Zentral- und Südamerika, in Zentral- und Süd-Afrika, in Palästina, im Irak und in Afghanistan.

Die Rehabilitation der europäischen Juden nach dem zweiten Weltkrieg wurde als entscheidender Faktor von der amerikanischen Propagandamaschine im kalten Krieg genutzt, mit dem amerikanische Wissenschaftler und Ideologen die Theorie des „Totalitarismus“ entwickelten, die den Kommunismus der ehemaligen Sowjet-Union mit der Naziherrschaft gleichsetzt. Europäische Juden als Opfer eines totalitären Regimes wurden Teil des Gräuelkabinetts, von dem die amerikanische und westeuropäische Propaganda behauptete, dass sie den Gräueltaten entspricht, die dem Sowjet-Regime in Vor- und Nachkriegszeiten unterstellt wurden. Israel springt mit auf diesen Zug und bezichtigt die Sowjets des Antisemitismus, weil jüdischen Sowjet-Bürgern das Recht auf Ausreise nach Israel verweigert wurde. Das ist Teil der Propaganda.

Der weißen Vorherrschaft bindend verpflichtet

Auf diese Weise wurde der Anspruch der weißen Vorherrschaft bewahrt, nur dass sie jetzt auch Juden als „weiße“ Menschen mit einbezieht und das, was dann unter dem Begriff der jüdisch-christlichen Kultur zusammengefasst wird. Diese Politik Europas und Amerikas nach dem zweiten Weltkrieg, die weiterhin inspiriert und diktiert wurde von Rassismus gegen amerikanische Ureinwohner, gegen Afrikaner, Asiaten, Araber und Muslime, die weiterhin das zionistische, antisemitische Programm unterstützte, nämlich Juden in einem kolonialen Siedlerstaat weit weg von Europa ins „weiß-sein“ zu assimilieren, diese Politik ist eine direkte Fortsetzung der antisemitischen Politik, die dem Krieg vorausgegangen war. Nur, dass sich viel von dem antisemitischen, rassistischen Gift nun gegen Araber und Muslime wendet (diejenigen, die als Immigranten und Bürger in Europa oder in den Vereinigten Staaten leben, als auch bei denen in Asien und Afrika) während die ehemalige antisemitische Unterstützung des Zionismus unvermindert andauert.

Die Allianz, die Deutschland mit Israel nach dem zweiten Weltkrieg einging, die Israel in den Fünfziger Jahren riesige Wirtschaftshilfen zukommen ließ und seit den Sechziger Jahren auch militärische Unterstützung, die jene Panzer einschließt, mit denen Palästinenser und Araber ermordet wurden, diese Allianz ist ein Fortführen der Vereinbarung, die von der Naziregierung und den Zionisten in den Dreißiger Jahren unterschrieben wurde. Westdeutschland unterstützte die Militärausbildung der Soldaten in Israel, und seit den Siebzigern wird Israel mit nuklearfähigen deutschen U-Booten versorgt, mit denen Israel noch mehr Araber und Muslime zu ermorden hofft. In den letzten Jahren hat sich Israel mit neuesten U-Booten aus deutscher Lieferung bewaffnet, atomar bestückt mit Cruise-Missiles, eine Tatsache, die der amtierenden Regierung wohlbekannt ist. Israels Verteidigungsminister Ehud Barak sagte 2012 gegenüber dem Spiegel dass die Deutschen „stolz“ darauf sein sollten, dass sie die Existenz des Staates Israel „für viele Jahre“ gesichert haben.

Berlin finanzierte ein Drittel der Kosten für die U-Boote, um die € 135 Millionen ($ 168 Millionen) pro U-Boot, und hat Israel eine Stundung der Zahlung bis 2015 eingeräumt. Dass Deutschland dadurch zum Komplizen wird bei der Enteignung der Palästinenser, scheint die amtierende Regierung genausowenig zu berühren wie den deutschen Kanzler Konrad Adenauer, der in den Sechziger Jahren bestätigte, dass die Bundesrepublik weder das Recht noch die Verantwortung habe, eine Position zu Flüchtlingen aus Palästina einzunehmen.

Dies muss zu dem massiven Fluss an Milliarden addiert werden, der von Deutschland als Kompensation für den Holocaust an die Regierungen von Israel strömt, so als wären Israel und der Zionismus Opfer der Nazis gewesen, und nicht die Antizionisten, die tatsächlich durch die Nazis den Tod fanden. Die amtierende deutsche Regierung kümmert es nicht, dass sogar deutsche Juden, die vor den Nazis fliehen konnten und in Palästina landeten, den Zionismus und sein Projekt hassten und dafür von den zionistischen Siedlern in Palästina ebenfalls gehasst wurden. Als sich deutsche Flüchtlinge in den Dreißiger- und Vierziger Jahren in Palästina weigerten, Hebräisch zu lernen und ein halbes Dutzend deutscher Zeitungen im Land veröffentlichten, wurden sie von der hebräischen Presse, einschließlich der Haaretz attackiert, die 1939 die Schließung ihrer Zeitung verlangte und diese Forderung 1941 wiederholte. Zionistische Kolonisten griffen ein Café an, das in Tel Aviv in deutscher Hand war, weil die Besitzer sich weigerten Hebräisch zu sprechen, und die Stadtverwaltung von Tel Aviv drohte im Juni 1944 deutsch-jüdischen Anwohnern der Allenby Street 21 Klage an, wegen „Veranstaltung von Partys und Bällen“ in ihrer Wohnung, „auf denen ausschließlich deutsch gesprochen wird, und die Programmpunkte beinhalten, die dem Geist unserer Stadt fremd sind“, und dass dies „in Tel Aviv nicht toleriert wird“ Deutsche Juden, die als Yekkes im Yishuv bekannt waren, organisierten sogar eine Feier am Geburtstag des Kaisers im Jahre 1941.(3)

Zählen Sie dann noch die Unterstützung Deutschlands für die Politik Israels gegen Palästina bei der UN hinzu, fügt sich das Bild zusammen. Sogar das neue Holocaust-Mahnmal in Berlin, das 2005 eröffnet wurde, führt die Rassentrennungspolitik der Nazis fort, weil dieses „Mahnmal für die ermordeten Juden Europas“ nur für jüdische Opfer der Nazis steht, die noch heute, so wie Hitler es verfügte, streng von den anderen Millionen Nicht-Juden abgesondert werden müssen, die ebenfalls Opfer des Nazismus wurden.

Dass eine Tochterfirma der Degussa, die mit den Nazis zusammen gearbeitet und Zyklon B produziert hatte, mit dem Menschen in Gaskammern ermordet wurden, nun für die Errichtung des Mahnmals unter Vertrag genommen wurde, war nicht überraschend, da es Ausdruck der Reue derer ist, die in den Dreißiger- und Vierziger Jahren in Deutschland Juden ermordeten, aber Juden heute als weiße Europäer verstehen, die niemals hätten getötet werden dürfen, weil sie weiß sind. Die deutsche Politik, die Israels Morden an Palästinensern Vorschub leistet, ist diesem Antisemitismus hingegen gar nicht so unverwandt, der noch heute, als aktuell vorherrschender Anti-Islam-Rassismus der Deutschen fortbesteht und sich gegen muslimische Immigranten wendet.

Euro-amerikanische antijüdische Tradition

Der jüdische Holocaust ermordete die Mehrheit der Juden, die mit dem europäischen Antisemitismus und dem Zionismus gerungen und gegen ihn gekämpft hatten. Mit ihrem Tod besteht der letzte, noch lebende Rest von „Semiten“, die noch heute gegen Zionismus und Antisemitismus kämpfen, aus dem Volk der Palästinenser. Während Israel darauf besteht, dass europäische Juden nicht nach Europa gehören und nach Palästina kommen müssen, haben die Palästinenser immer insistiert, dass die Heimat der europäischen Juden die europäischen Herkunftsländer sind und nicht Palästina, und dass die Kolonialpolitik der Zionisten ihren Ursprung im Antisemitismus hat. Während Zionisten darauf bestehen, dass die Juden einer anderen Rasse angehören als europäische Christen, bestehen die Palästinenser darauf, dass europäische Juden nichts weiter sind als Europäer, und mit Palästina, seinem Volk oder seiner Kultur nichts zu tun haben. Israel hat zusammen mit seinen amerikanischen und europäischen Alliierten über die letzten sechseinhalb Dekaden versucht, die Palästinenser vom Antisemitismus zu überzeugen, davon, dass sie, genau wie die Nazis, Israel und seine westlichen, antisemitischen Alliierten daran glauben müssen, dass die Juden einer Rasse angehören die sich von europäischen Rassen unterscheidet, dass Palästina ihr Land ist und dass Israel im Namen aller Juden spricht.

Die zwei größten amerikanischen Pro-Israel-Wählerblocks bestehen aus millenaristischen Protestanten und weltlichen Imperialisten, die genau die gleiche Euro-Amerikanische, antijüdische Tradition fortführen, die bis zur Reformation der Protestanten und zum Imperialismus des 19. Jahrhunderts zurückreichen. Aber die Palästinenser sind nicht zu überzeugen und leisten unerschütterlichen Widerstand gegen den Antisemitismus.

Israel und seine antisemitischen Alliierten beteuern, dass Israel das „jüdische Volk“, dass seine Politik „jüdische Politik“, dass seine Errungenschaften „jüdische Errungenschaften“ und dass seine Verbrechen „jüdische Verbrechen“ seien. Somit hat jeder, der es wagt, Israel zu kritisieren, alle Juden kritisiert und muss somit ein Antisemit sein. Das Volk der Palästinenser kämpft gegen diese antisemitische Verhetzung an. Die Palästinenser versichern ihrerseits, dass die Regierung von Israel nicht für alle Juden spricht, dass die kolonialen Verbrechen gegen das Volk der Palästinenser die Verbrechen Israels sind und nicht die des „jüdischen Volkes“, und dass Israel daher für seine anhaltenden Verbrechen gegen das Volk von Palästina kritisiert, verurteilt und strafrechtlich verfolgt werden muss.

Diese Position der Palästinenser ist nicht neu, sondern wurde schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts vertreten und in der Vorkriegszeit des zweiten Weltkriegs im Kampf gegen den Zionismus weiter verfolgt. Die Rede von Yasser Arafat an die UN aus dem Jahr 1974 unterstreicht all diese Punkte vehement:

Genau so achtlos wie die Kolonialpolitik die Elenden, die Armen und die Ausgebeuteten lediglich als träge Masse nutzte um Kolonien zu bauen und zu besiedeln, so wurden auch notleidende und unterdrückte europäische Juden im Auftrag des Welt-Imperialismus und der zionistischen Führer benutzt. Europäische Juden wurden zu Instrumenten der Aggression gemacht; sie wurden zu jenen Elementen der Kolonialpolitik, die aufs Engste mit Rassendiskriminierung verbunden sind… Die Theologie der Zionisten wurde genutzt gegen das Volk der Palästinenser:

Die verfolgte Absicht bestand nicht nur im Aufbau einer westlichen Siedlungs- und Kolonialpolitik, sondern auch darin, die Juden von ihren diversen Herkunftsländern abzutrennen und sie dann ihrer Heimatnation zu entfremden. Der Zionismus ist mit dem Antisemitismus durch seine rückschrittlichen Lehren vereint und letztendlich nur die Rückseite der gleichen Medaille. Wenn vorgeschlagen wird, dass Anhänger des jüdischen Glaubens, unabhängig vom Wohnort, weder der Heimat Treue schulden, noch auf Augenhöhe mit nichtjüdischen Mitbürgern umgehen, wenn das vorgeschlagen wird, dann wird Antisemitismus vorgeschlagen. Wenn vorgeschlagen wird, dass die einzige Lösung für das jüdische Problem darin besteht, dass sich Juden aus Gemeinden und Nationen ausgrenzen, denen sie ein historischer Teil sind, wenn vorgeschlagen wird, dass Juden das jüdische Problem durch Immigration lösen und dadurch, dass sie das Land eines anderen Volkes gewalttätig besiedeln – wenn das geschieht, dann wird genau die gleiche Position vertreten mit der die Juden von Antisemiten genötigt wurden.

Israels Behauptung, dass seine Kritiker Antisemiten sein müssen, setzt voraus, dass diese Kritiker an das glauben, was Israel für sich beansprucht, nämlich „das jüdische Volk“ zu repräsentieren. Indem Israel sich anmaßt, alle Juden zu repräsentieren und für alle Juden zu sprechen, stellt es einen Anspruch, der an Antisemitismus durch nichts zu überbieten ist.

Heute gibt es Bestrebungen von Westmächten und innerhalb Israels, den Antisemitismus zu einem internationalen Prinzip zu erheben, getragen von völligem Konsens als Ziel. Um Frieden im Mittleren Osten zu schaffen, beharren sie darauf, dass Palästinenser, Araber und Muslime, genau wie der Westen, zu Antisemiten werden müssen, die den Zionismus unterstützen und die antisemitischen Ansprüche Israels anerkennen. Mit Ausnahme der diktatorischen arabischen Regime und der Palästinensischen Behörde samt Komplizen, weigern sich das Volk Palästinas und die wenigen überlebenden antizionistischen Juden an diesem 65. Jahrestag der antisemitischen Eroberung Palästinas durch Zionisten – Palästinensern als Nakba bekannt – noch immer, diesem internationalen Aufruf und der Anstiftung zum Antisemitismus zu folgen.

Sie bekräftigen, dass sie, als die Letzten der Semiten, Erben der Juden und Palästinenser sind, die sich schon vor demzweiten Weltkrieg gegen den Antisemitismus und seine zionistische, koloniale Manifestation gesträubt haben. Nur ihr Widerstand steht dem Endsieg des europäischen Antisemitismus im Weg, im Mittleren Osten und dem Rest der Welt. (PK)

(1) Millenarismus (v. lat.: millennium „Jahrtausend“) bezeichnet laut wikipedia “den Glauben an die Wiederkunft Jesu Christi und das Aufrichten seines tausend Jahre währenden Reichs (genannt “tausendjähriges Reich” oder “tausendjähriges Friedensreich”), manchmal mit Israel als politisch und religiös dominierender Weltmacht”.

(2) Aimé Fernand David Césaire (* 26. Juni 1913 in Basse-Pointe, Martinique; † 17. April 2008 in Fort-de-France) war ein afrokaribisch-französischer Schriftsteller, Kolonialismuskritiker und Politiker.

(3) Dieses und andere Details über deutsche, jüdische Flüchtlinge in Palästina im Buch von Tom Segev „The Seventh Million“

Professor Joseph Massad (50) unterrichtet zeitgenössische arabische Politik und Geistesgeschichte an der Columbia Universität in New York.

Er ist u.a. Autor von “The Persistence of the Palestinian Question: Essays on Zionism and the Palestinians.”

 

 

Die Lügen westlicher Medien zu Syrien

Diesen Status habe ich soeben auf facebook gefunden und möchte ihn auch meinen Lesern mitteilen:
Eigener Kommentar zur allgemeinen Medienberichterstattung über Syrien:

Leider wird in den westlichen Medien weitgehend verschwiegen, dass es im Dezember 2011 in Syrien eine mehrheitlich per Referendum beschlossene Verfassungsänderung zu einer pluralistischen Demokratie gab, die führende Rolle der Baath-Partei gestrichen, der Ausnahmezustand aufgehoben, und dass in den darauffolgenden Wahlen 2012 Präsidend Assad mit absoluter Mehrheit vom syrischen Volk bestätigt wurde. Die Antwort der bewaffneten “Opposition” auf diese Reformen war noch mehr Gewalt und die kompromisslose Ablehnung jeglicher Friedensverhandlungen.

Gleichzeitig verschweigen die Mainstreammedien auch die Anwesenheit von 50.000 ausländischen Söldnern auf syrischem Boden, die mit Hilfe der USA, Türkei, Katars, Saudi-Arabiens (letztere beide brutale Diktaturen) bewaffnet, trainiert, bezahlt und dorthin geschafft wurden. Diese Tatsache bestätigt nicht etwa die syrische Regierung, sondern der Mitbegründer der Organisation “Ärzte ohne Grenzen” Jacques Bérès, welcher die sogenannten “Rebellen” ärztlich behandelt hat und über ihre Herkunft befragte.

 

Weiter ist es auch eine klare Lüge, dass es sich bei diesen “Rebellen” um “Demokratieaktivisten” handelt. Wie die New York Times über ihre Korrespondenten vor Ort erst kürzlich feststellen konnte, gibt es unter der bewaffneten Opposition keine säkularen Kräfte. Im Klartext: Die sogenannten “Rebellen” setzen sich zusammen aus Al-Kaida, Al-Nusra und Muslimbrüdern!

Das Lügengebäude unserer Medien über eine “Demokratiebewegung” welche gegen den “Diktator” Assad kämpft, fällt angesichts der genannten Tatsachen wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Warum hören unsere Schreiberlinge nicht auf rumzulügen und öffentlich gemeingefährliche islamistische Terroristen und Todesschwadronen – bezahlt und bewaffnet vom Westen – als Freiheitskämpfer zu bezeichnen?

Sie sollten sich schämen und vor dem syrischen Volk für ihre Geschmiere entschuldigen!

Putin sichert Arbeitsplätze

Zu diesem Video von knapp 2 Minuten Länge muss nichts Weiteres gesagt werden.

Gefunden in Elsässers Blog

Der unbekannte Putin

Dieses über zweistündige Video beschreibt, was wir über Putin nicht wissen. Was in den Medien des Westens totgeschwiegen wird und vor allem erfährt hier jeder, warum Putin zum “Diktator” mutiert.

Dieses Video beschreibt seine Erfolge für Russland während der beiden Amtszeiten von 2000 bis 2008.

Die Wichtigkeit und den Hintergrund der neuen Gesetze, die nahtlos die bis 2008 begonnene Entwicklung weiterführen: das Verbot für Beamte Russlands – egal welcher Entscheidungsebene – ein Konto im Ausland zu haben und über die Herkunft anderweitigen Eigentums im Ausland genau Rechenschaft ablegen zu müssen, wurde mir erst duch dieses Video klar.

Diese zweieinhalbstunden sind eine Zeitinvestition, die notwendig ist, um die Entwicklungen in und um Russland heute (und damals) verstehen zu können.

 

P.S. Der hier so oft zitierte und  in Aktion getretene Herr Beresowski ist in der Zwischenzeit auch tot: Der Kasper hat seine Schuldigkeit getan (und seine Arbeit NICHT erledigt), so darf er denn sterben, denn er ist nutzlos.

Und Amnesty International Deutschland setzt sich für die Freilassung der “Freiheitskämpfer” und “politisch Verfolgten” (verurteilte Massenmörder und Steuerhinterzieher in unvorstellbarem Ausmaß) Chodorkowski und Lebedew ein, mit denen wir in diesem Video auch Bekanntschaft schlossen.

An ihren Taten sollst Du sie erkennen.

 

USA – der Riese auf tönernen Füßen

Soeben wurde mir dieses Video mit dem Titel: “Die US Army, wie sie nicht gezeigt wird” zugespielt:

Ich empfinde den Inhalt so wichtig und brisant, dass ich mich entschlossen haben, den Inhalt auf deutsch wiederzugeben.

Es ist also keine Übersetzung, sondern eine Zusammenfassung des Inhalts dieses Videos.

  • in den letzten zehn Jahren schaffte es die USA, an elf kriegerischen Konflikten beteiligt zu sein
  • wir glauben, dass die US Army, die größte und technologisch am weitesten entwickelte Armee ist
  • wir glauben, dass die US Soldaten klug, patriotisch und die Super-Helden sind.

Ihre Supertechnologie ist jedoch lediglich ein Bluff, der in Reklamefilmen gezeigt wird.

12 Januar 2012 – Es ist zu sehen, wie diese Kader auf die Leichen ermordeter Afghanen urinieren

  • bereits nach einigen Tagen treten die Kommandierenden mit einer Erklärung an die Öffentlichkeit und teilen mit, dass alle Beteiligten streng bestraft würden
  • abgesehen davon, dass die Beteiligten beinahe sofort abgezogen wurden, gibt es bis heute keinerlei Bestrafung für sie
  • viele Experten sind sich einig, dass sie überhaupt nicht bestraft werden, denn ähnliche Vorfälle sind längst normal geworden
  • alles aus dem Grund, weil fast die Hälfte der amerikanischen Soldaten Söldner und keine Bürger der USA sind.
  • sie kommen aus Mexiko, Afrika und Lateinamerika
  • sie kämpfen nicht für Geld oder Boni, sondern für den amerikanischen Pass, den ihnen die Werber für die Zeit nach dem Abschluss des Dienstes verspochen haben.
  • auch Frauen können jetzt dienen

Während der arabischen Kampagne gab es 9.000 Deserteure aus der US Army. Das ist ein sehr ernster Faktor. Während des sowjetischen Afghanistankrieges hatte die Sowjetarmee während der zehn Jahre weniger als 500 Deserteure. Das zeigt die Einstellung zum Krieg – in den USA und damals in der Sowjetuion.

Die Pflicht, für die Heimat zu kämpfen, wird den Schülern bereits in der Schule vermittelt.

So sieht der Geschichtsunterricht an amerikanischen Schulen zu den wichtigsten Ereignissen des vorigen Jahrhunderts aus:

  • wenn die USA im 1. Weltkrieg nicht den Verbündeten zur Hilfe geeilt wären, hätten sie den Krieg gegen Deutschland nicht gewonnen
  • in der Mitte des vorigen Jahrhunderts ist es ausschließlich der Einmischung der US Army zu verdanken, dass Hitlerdeutschland besiegt wurde

Und so haben wir dank dieses Menschen gewonnen.
Wieviele Menschen sind während des Krieges getötet worden?

300.000 Menschen.

Aber das ist noch nicht alles. In amerikanischen Geschichtsbüchern wird erzählt, die Hauptfront des 2. Weltkrieges sei die Front im Stillen Ozean gewesen. Das Schlüsselereignis zum Sieg des 2. Weltkrieges war die Befreiung der Midway-Inseln, aber nicht die Schlacht im Kursker Bogen.

Die Sinn der schulischen Bildung ist, dass wir dort den Bürgern jede beliebige Idee einpflanzen können. Das ist ein erstaunlicher Mechanismus.  Wird ein Fakt auf eine bestimmte Weise interpretiert, saugen das tausende junger Menschen ein und es wird zur allgemeinen Idee.

Einige Experten sind überzeugt, würden die USA morgen angegriffen werden, könnten sie sich nicht dagegen wehren. Nicht nur, weil der Großteil der Jugend nicht bereit ist, eine Wafe in die Hand zu nehmen, sondern auch, weil die US-Soldaten ausschließlich auf Angriff trainiert sind. Sie können sich nicht verteidigen.

  • US-Sodaten lernen nicht auf Übungsplätzen sondern durch Computersimulationen
  • die US Administration ist sicher, der technologische Krieg des 21. Jahrhunderts braucht den Mut der Soldaten nicht

Unabhängige Experten verschiedener Länder sind sich einig, dass die hochtenologisierte US Army nichts weiter als ein Mythos ist

  • 1996 wurde verkündet, dass nun keine Raketen mehr gebraucht würden, die Lasertechnik PRO würde sie ersetzen
  • 100 Milliarden US$ wurden für die Entwicklung ausgegeben.
  • Die Laserkanonen seien in der Lage, alle interkontinentalen Raketen auf große Distanz und im Flug zu vernichten
  • Die Kanone von Boeing durchlief sogar einen erfolgreichen Test
  • Sogar das Pentagon verkündete der Welt, dass die Tests der Laserkanonen erfolgreich verlaufen seien.
  • Jedoch bereits ein halbes Jahr später wurde das Programm zur Entwicklung der Laserkanone unerwartet für alle geschlossen
  • Es kam heraus, dass alle Tests der Laserkanonen erfolglos waren.
  • Die Konstrukteure von Boeing gaben bekannt, der Einsatz der Kampflaser sind weder theoretisch noch praktisch möglich

Nun was, 20 Jahre Entwicklung, Dutzende Milliarden Dollar ausgegeben, was haben wir als Ergebnis? Im vorigen Jahr montierten sie in einem Flugzeug zwei Kanonen, aber sie mussten praktisch Flügel an Flügel fliegen, um das gegnerische Flugzeug zu schlagen. Dieses Geld wurde also faktisch auch in den Wind gepustet.

Hier haben wir eine andere Neuheit der US Army: die ADS-Strahlenkanone. Zu Beginn der 2.000er Jahre war sie der Stolz der amerikanischen Bewaffnung. Und so wird diese Waffe angewandt: Jetzt sehen Sie einzigartige Anwendung dieser Kanone. Freiwilige bewegen sich in einer Entfernung von einem halben Kilometer, die Kanone wird auf sie abgefeuert. Das kann man nicht sehen, aber alle, die sich in ihrem Bereich aufhalten, werden bestrahlt.

Mit diesen Waffen sollte die gesamte NATO ausgerüstet werden, um bei Revolten eingesetzt zu werden. Aber bereits nach einigen Monaten stellten sie fest, dass diese Waffe Dutzende Sodaten zu Invaliden machten. Alle erhielten sie ein und dieselben Verletzungen. Starke Verbrennungen im Gesicht und am Hals.

Das ist der Veteran Bob Hanling, der im vorigen Jahr aus dem Irak zurück kehrte. Bob war der Fahrer des Patroullienautos, auf das die Kanone gerichtet war.

Das ist der Sergeant Ditty Davidson, in den letzten anderthalb Jahren unterzog er sich 97 plastischen Operationen. Sie machten ihm ein Gesicht

Keiner möchte an meiner Stelle sein und ich dachte auch darüber nach, wie ich mein Leben weiterführen soll. Mein Gott, wie soll ich mir vorstellen, den Rest meines Lebens so ein Monstrum zu bleiben. Aber jetzt möchte ich nur eins. Dass mir mein Sohn ein Freund sei, er ist für mich wie ein Engel. Er bringt mich mit einfachen Worten ins Leben zurück. „Ich liebe Dich trotzdem, Papa.“

Das ist Eric Admundsen: Er ist jetzt 23 Jahre alt. 2005 wurde er in die amerikanische Armee einberufen. Er diente im Irak. Nach anderthalb Monaten brachten Sie ihn in diesem Zustand nach Hause. Es stellte sich heraus, dass er in einem Patroullienauto in den Bereich der Strahlenkanone geriet. Keine sichtbaren Verletzungen, Gehirntrauma. Jetzt kann er nicht normal sprechen, sich bewegen, essen oder auch nur einen Löffel halten.

Die Eltern Erics sind sich sicher, dass dies auch die Auswirkungen der Strahlenkanone sind. Aber offiziell hat das Pentagon nicht bestätigt, dass die Verletzungen durch die Strahlenkanone entstanden sind. So haben sie Eric nicht behandelt, und haben ihn nach Hause entlassen. Eine Operation, die ihm helfen könnte, ist ziemlich teuer. Sie haben schon ihr Haus verkauft, aber Erics Eltern  konnten das Geld für die Behandlung nicht zusammenbekommen. Jetzt wohnt die Familie in einem kleinen Haus am Rand der Stadt. Alle Bemühungen gehen nur darum, zu versuchen, zu erreichen, dass ihr Sohn ins Leben zurück kehrt.

 

 

Händler syrischen Menschenfleischs

Eigene unautorisierte Übersetzung des Artikels von segodnia.ru (heute) vom 21. April 2013

Die täglichen Verbrechen der so genannten “Rebellen”, die nichts anderes als Terroristen und Söldner von USA und NATO Gnaden sind und die Frau Merkel mit erweiterten Waffenlieferungen und 130 Millionen Euro unterstützen möchte, um “Demokratie und Menschenrechte” nach Syrien zu bringen!

————-

„Die terroristischen Gruppen verdienen durch den Raub der Ermordeten von den Orten der Kampfhandlungen bis zu 10 Tausend syrische Lira und 100 Tausend für Verwundete“,

torg21-04-13erzählen Zeugen im Interview mit der arabischen Presse.

Wie MixedNews, unter Berufung auf die FARS Nachrichten Agentur mitteilt, sammeln die Kämpfer und Militärangehörigen nach dem Zunehmen des Konfliktes im Kreis Sheikh Maksud (Alleppo) die Verwundeten schnell ein und bringen sie in klinische Zentren, später stellte sich jedoch heraus, dass sie die Organe dieser Menschen auf dem Schwarzmarkt verkaufen.

Einer der Bewohner dieses Kreises, Madsh Chadut, bestätigte das oben Gesagte und setzte hinzu, dass die Kämpfer bei einem seiner Nachbarn den Sohn unter dem Vorwand der Hospitalisation mitnahmen, nachdem er verwundet worden war. Jedoch entdeckten sie nach zwei Tagen seinen verunstalteten Körper.

Bereits im Oktober gab es ermittelte Fälle, dass die so genannte “Syrische Freiheitsarmee” nach der Entführung und dem Mord syrischer Bürger aber auch Militärangehöriger mit deren Organen handelte.
Die syrischen Rebellen handeln mit den Organen der Toten, die sie vorher grausamer Folter aussetzen und sie dann umbringen. Sie verkaufen sie zum höchstmöglichen Preis auf dem Schwarzmarkt. Darüber berichtet die Oktoberausgabe der türkischen Zeitung „Yurt“ in einem Artikel.

Der Korrespondent dieser Zeitung beleuchtete die schrecklichen Geschehnisse und Einzelheiten, die mit dem Organhandel verbunden sind.

„Den Großteil derer, die der grausamen Folter unterzogen werden, bringen sie um. Danach werden die Leber, die Nieren und Augen aus den Körpern der Toten herausgeholt“,

teilte der syrische Bürger mit. Außerdem unterstrich er, dass

„Unbekannte mit ihm in Verbindung traten, und ihm 300 Tausend syrische Pfund im Tausch des Körpers seines umgekommenen Bruders anboten, der sich in den Händen der Terroristen befand und viehisch umgebracht wurde.“

Schreckliche Ereignisse darüber, wie die Banditen den Menschen Teile des Körpers herausschneiden, stellen auch syrische Militärärzte fest. Das schreibt Juri Kotenok in einer Reportage aus Syrien „Der Schatten Kains über Damaskus“ in der Zeitung „Morgen“:

Seit anderthalb Monaten arbeitet der Arztvolontär Ali im Hospital, bis dahin rettete er das Leben der Militärangehörigen und Milizen in den Provinzen. Als er auf die Körper der Soldaten und Offiziere traf, die sich auf dem Territorium befanden, das durch die Kämpfer kontrolliert wurde, entdeckte er an den Körpern chirurgische Nähte. „Die Exhumierung eines Körpers zeigte, dass dem Militärangehörigen die Niere herausgenommen worden war. Und solche Fälle gibt es zu Dutzenden. Nach den Nähten zu urteilen ist ersichtlich, dass professionell gearbeitet wurde. Eine besondere Nachfrage gibt es für Nieren, aber sie nehmen aus den Toten auch die Hornhaut und Leber heraus.“

Die Information über die extreme Gewalt und Unmenschlichkeit der Kämpfer, die gegen die syrische Regierung handeln, bestätigt auch die Reanimationsärztin Manal aus dem Militärhospital in Damaskus.

„Während meines Praktikums sah ich viele Getötete, deren zerschnittene Körper in Stücken verschickt wurden. Ich sah vergewaltigte Soldaten, mit abgehackten Beinen und Händen. Zum Abhacken gibt es eine „Fatwa“, die besagt, dass wenn die Hand oder das Bein dem noch lebenden Gegner abgehackt werden, dann kommt der nicht ins Paradies. Und so hacken sie. Vergewaltigte Frauen, Kinder, Soldaten…. Die Opposition. Ich traf aus der Kriegsgefangenschaft Befreite. Sie waren vergewaltigt worden, der Menschenwürde beraubt. Das geschieht mit allen, die in Kriegsgefangenschaft waren. Den Gefangenen wurden die Augen herausgeholt.“

Jaroslaw Tamanzew

 

“Wie geht es Dir da, Mischa?”

Eigene, unautorisierte Übersetzung des Artikels von vsgljad (Blick) vom 17. April 2013. Foto: Reuters; Autor: Olga Grizenko

Saakschwili bedauert, dass die USA den Krieg mit Russland wegen Grusinien nicht begonnen haben.

 

m629145

Michail Saakaschwili deckte die Einzelheiten des Beginns des Augustkrieges des Jahres 2008 und der Rolle der USA dabei auf. Der grusinische Präsident teilte mit, dass George Bush jr. ernsthaft die Variante eines Schlages gegen die russische Armee erwog, dass es jedoch nicht so beschlossen wurde. Er gab sogar zu, dass die „teure Condy“ Tblissi riet, sich nicht in diesen Krieg einzumischen.

Der Präsident Grusiniens Michail Saakaschwili erzählte einige Details des August 2008.

Im Einzelnen gab er zu, dass die damalige amerikanische Außenministerin, Condoleezza Rice, ihn warnte, dass Tbilissi sich nicht in den Krieg mit Moskau einmischen solle. Damals antwortete ich so: „Wir werden uns nicht einmischen. Teure Condy, aber was werden Sie machen, wenn sie trotzdem hereinkommen?“ Darauf antwortete sie: „Ich denke nicht, dass sie das tun würden“ – erzählte er im Interview mit dem Telekanal „Rustavi-2“.

Saakaschwili deckte auch seine Unterredungen mit George Bush jr. im Detail auf. „Als die russische Armee schon auf Tblissi zu marschierte, rief mich Bush an. Er fragte mich: ‘Nun, wie geht es Dir da, Mischa, nicht so wirklich gut, nicht?’ Ich antwortete ihm: ‘Wie es mir geht, hat schon gar keine Bedeutung. Morgen kann es mich schon nicht mehr geben, aber ich denke, dass auch Sie selbst sich nicht gut fühlen sollten, weil die Sowjetunion in der Zeit der Regierung Ihres Vaters zusammenbrach und wenn in der Zeit Ihrer Präsidentschaft die Armee in Tblissi einmarschiert, so wird die Sowjetunion auferstehen. Und was wird dann die Geschichte über Sie schreiben?’ Darauf antwortete mir Bush: ‘Warten Sie, ich habe eine Besprechung’”, – gab Saakschwili den Dialog wieder, und fügte hinzu, dass die USA nach diesem Gespräch beschlossen ihre Flotte nach Grusinien zu schicken.

Nach seinen Worten „haben die USA ernsthaft die Möglichkeit in Betracht gezogen, den Roki-Tunnel zu bombardieren“, durch den damals das russische Militär Süd-Ossetien zu Hilfe kam, teilt ITAR-TASS mit. „Und ich bedauere sehr, dass die USA nicht so entschieden haben“, unterstrich er.

Hierbei erklärte Saakaschwili, dass er bereit ist, auf Fragen der parlamentarischen Kommission über die Ereignisse des August 2008 zu antworten. „Wenn eine parlamentarische Kommission gegründet wird, so bin ich bereit, ins Parlament zu kommen und auf alle notwendigen Fragen zu antworten, aber wenn dieses Thema bei der Staatsanwaltschaft des Landes im Rahmen des Strafgesetzbuches zur Debatte steht, gibt es ein anderes Ergebnis“, setzte er hinzu.

Die Absichten des Parlaments, abermals Untersuchungen zu den Ereignissen des August 2008 zu führen, wurden in der vergangenen Woche bekannt. „Zur Zeit ist nicht konkret bekannt, in welcher Form diese Kommission funktionieren wird, aber sie wird bestimmt eingerichtet. Die Öffentlichkeit muss wissen, welche Ereignisse diesem Krieg vorausgingen, was geschah, was die Situation verschärfte“, erklärte das Oberhaupt der parlamentarischen Mehrheit, die sich aus der Koalition „Grusinischer Traum“ bildet, David Saganelidse, den Journalisten. Eine analoge Kommission, eingerichtet einen Monat nach der Beendigung des grusinisch-ossetischen Krieges und der Durchführung der Moskauer Kriegsoperation, die Tblissi zum Frieden zwang, kam 2008 zu dem Schluss, dass Russland seit einigen Monaten den „Überfall auf Grusinien“ geplant hätte. „Im Verlaufe einiger Monate gingen bei den entsprechenden Diensten Grusiniens Signale über die Vorbereitung einer Kriegsoperation von Seiten Russlands ein, aber die Analyse der zu erwartenden Gefährlichkeit war nicht auf dem notwendigen Niveau und darum war die Dimension der Kriegsoperationen von Seiten der Russischen Föderation (RF) unerwartet für die Behörden Grusiniens“, wurde in ihrer Zusammenfassung gesagt.

Aber der neuen parlamentarischen Mehrheit erscheinen die Schlussfolgerungen ihrer Kollegen zweifelhaft. Wie Saganelidse unterstrich, „gab“ die Kommission damals “keine Antworten auf entsprechende Fragen“. „Die Antworten, die von den vorherigen Behörden der Öffentlichkeit gegeben wurden, waren PR und der Versuch, die reale Situation zu verschleiern“, unterstrich er.

Außerdem hat vorher sogar das grusinische Ministerium für Justiz nicht ausgeschlossen, dass Saakaschwili, aber auch eine Reihe hochrangiger Beamter zu der Sache dieses Krieges verhört werden könnten. „Bei der Staatsanwaltschaft des Haager Gerichtes gingen nicht wenige Informationen ein, nach denen Bürger und Vertreter verschiedener ausländischer NGOs sich mit Beschwerden dorthin wandten und erklärten dass hochgestellte Beamte verschiedener ethnischer Herkunft Verbrechen begangen haben – voraussichtlich entweder gegen die Menschlichkeit oder diese Verbrechen können als Kriegsverbrechen qualifiziert werden. Unsere Probleme müssen wir selbst lösen, es ist unsere Aufgabe und die der Staatsanwaltschaft, die Sache des Krieges von 2008 zu ermitteln“, unterstrich vorher das Oberhaupt des Amtes Teja Zulukian.

Saakischwili selbst erklärte in Antwort darauf früher, dass er „weder als Präsident noch als Bürger Grusiniens willens ist, bei der Beweisaufnahme zur Untersuchung der Fragen, die mit dem kriegerischen August 2008 verbunden sind, zusammenzuarbeiten.“

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.

Join 6,901 other followers

%d bloggers like this: