Erstaunlich genaue Voraussagen Stalins über Russland

Quelle des Artikels vom 05. Januar 2017
(eigene Übersetzung)

stalin-ist-bei-uns

J. W. [Josef Wissarionowitsch – Anm. von mir] Stalin machte den Nachfahren erstaunlich genaue Voraussagen, von denen sich bereits ein Teil erfüllte. Prophetische Voraussage J.W. Stalins über Russland – der UdSSR, dem russischen Volk und dem Osten (zitiert nach dem Artikel R. Kosolapows, „Was ist sie denn, die Wahrheit über Stalin?“ Zeitung „Prawda“, vom 4. Juli 1998).

Direkt am Vorabend des Krieges mit Finnland [1939 – 1940 – Anm. von mir] lud I.W. Stalin die namhafte Revolutionärin Alexandra Michailowna Kollontai, die Tochter eines Zarengenerals, die zu der Zeit bevollmächtigter Botschafter in der Schweiz war (1930 – 1945) zu einem Gespräch in sein Arbeitszimmer ein.
(Wenn Ihr sie recherchiert, lieber die russische Ausgabe von Wikipedia, die deutsche ist „politisch korrekt gereinigt“. Seit 1915 Mitglied der Bolschewiki, war sie die erste Frau der Welt, die Ministerin wurde – 1917 – 1918!)

Das Gespräch war sehr vertraulich und hinterließ bei A. M. Kollontai einen außergwöhnlichen Eindruck. „Als ich aus dem Kreml kam, ging ich nicht, ich lief wiederholend, um das von Stalin Gesagte nicht zu vergessen. Zu Hause angekommen, begann ich es aufzuschreiben. Es war schon tiefe Nacht… Unauslöschlicher Eindruck! Ich schaute anders auf die mich umgebende Welt. (Diesem Gespräch) wendete ich mich gedanklich noch viele, viele Male zu, noch in den Jahren des Krieges und danach, überlas alles und immer noch fand ich etwas Neues. Auch jetzt sehe ich das Zimmer Stalins im Kreml wie in der Wirklichkeit, mit dem langen Tisch und Stalin darin…

Als er sich verabschiedete, sagte er: „Seien Sie mutig. Es kommen schwere Zeiten. Sie müssen überwunden werden. Wir werden sie überwinden. Bestimmt überwinden wir sie! Kräftigen Sie ihre Gesundheit. Stählen Sie sich im Kampf.“

Die Niederschrift dieses Gesprächs mit I.W. Stalin wurde in den Tagebüchern A.M. Kollontais gefunden, die sie lange Zeit führte. Als erster veröffentlichte der Historiker und Biograph A. M. Kollontais, der Doktor der historischen Wissenschaft, M.I. Trusch, in Zusammenarbeit mit Professor R.I. Kolosolapow diesen Archivauszug im Journal „Dialog“ für 1998. I.W. Stalin sagte:

„Viele Sachen unserer Partei und unseres Volkes werden pervertiert und bespuckt werden, vor allem aus dem Ausland, aber auch in unserem Land. Der Zionismus, der die Weltherrschaft an sich reißt, wird für unsere Erfolge und Leistungen grausame Rache an uns nehmen. Er [der Zionismus] sieht Russland immer noch als barbarisches Land an, als ein Rohstoffanhängsel. Auch mein Name wird verleumdet, angeschwärzt. Mir werden jede Menge Grausamkeiten zugeschrieben. Der Weltzionismus wird mit allen Kräften danach streben, unsere Union zu zerstören, damit Russland sich niemals wieder erheben kann. Die Kraft der UdSSR liegt in der Völkerfreundschaft. Heftige Kämpfe werden geführt, vor allem, um diese Freundschaft zu zerstören, um die Grenzgebiete von Russland loszulösen. Hier, das muss anerkannt werden, haben wir noch nicht alles getan. Hier ist noch ein großes Arbeitsfeld.

Mit besonderer Kraft erhebt der Nationalismus das Haupt. Er wird zu irgendeiner Zeit den Internationalismus und Patriotismus unterdrücken, nur zu irgendeiner Zeit. Es entstehen innerhalb der Nationen nationale Gruppen und Konflikte. Viele Führer-Pygmäen erscheinen, Verräter innerhalb ihrer Nationen. Im Ganzen geht die Entwicklung in der Zukunft kompliziertere und sogar irrsinnige Wege, die Wendungen werden äußerst schroff sein. Die Sache geht dahin, dass besonders der Osten aufgeputscht wird. Es entstehen scharfe Auseinandersetzungen mit dem Westen. Und doch, wie sich die Ereignisse auch entwickeln könnten, die Zeit vergeht und der Blick neuer Generationen wird sich der Sache und Siege unseres sozialistischen Vaterlandes zuwenden. Jahr für Jahr kommen neue Generationen. Sie werden die Flaggen ihrer Väter und Großväter wieder aufheben und uns völlig nach Gebühr beurteilen. Ihre Zukunft werden sie auf unserer Vergangenheit bauen.“

Weiterhin sagte I.W. Stalin nach diesen Tagebuchaufzeichnungen:

„Das alles liegt auf den Schultern des russischen Volkes. Weil das russische Volk ein großes Volk ist. Das russische Volk ist ein gutherziges Volk! Das russische Volk verfügt gegenüber allen anderen Völkern über die größte Geduld! Das russische Volk hat einen klaren Verstand. Es ist, als wäre es geboren, anderen Völkern zu helfen! Dem russischen Volk wohnt großer Mut inne, besonders in schweren Zeiten, in gefährlichen Zeiten. Es [das russische Volk] ist initiativ. Es hat einen standfesten Charakter. Es ist ein träumerisches Volk. Es hat ein Ziel. Darum ist es für es auch schwerer als für andere Nationen. Man kann sich in jeder Not auf es stützen. Das russische Volk ist unüberwindbar, unerschöpflich!“

Anmerkung:
I.W. Stalin war kein Russe, sondern Grusinier (Georgier).
Aus diesem Text wird auch verständlich, warum ihm bis heute (von den Trotzkisten) auch noch das Etikett „Anti-Semitismus“ angehangen wird.

9 Responses to Erstaunlich genaue Voraussagen Stalins über Russland

  1. truescreen sagt:

    Was für ein Fundstück! Wer Stalins Texte kennt, weiß, dass er genau so redet. Es sind geradezu prophetische Worte. Der Imperialismus ging damals über die Ukraine und die äußeren Republiken und geht heute wieder den gleichen Weg. Damals standen die Truppen schon vor Moskau und heute findet in den ehemaligen Republiken der größte Truppenaufmarsch der Imperialisten statt. Oft frage ich mich, was Stalin wohl dazu sagen würde. Diese Überlieferung ist die Antwort. Wo war die sozialistische Wachsamkeit? Wo war die Heimatliebe? Wo war die Völkerfreundschaft? Chruschtschow und die Verräterbande haben erst Stalin in den Dreck getreten und dann den Sozialismus. Wäre Putin nicht gekommen, hätten sie Russland in kleine Stücke zerrissen und es zum reinen Rohstofflieferanten degradiert. Dann wäre auch die russische Kultur ausgestorben, so wie die deutsche Kultur stirbt.

    Stalin sagt, das russische Volk ist gutherzig, geduldig, hilfreich, mutig, träumerisch und bei klarem Verstand. Was für eine Liebeserklärung des Georgiers. Zum Glück sind alle diese guten Merkmale noch im russischen Volk lebendig. Was wäre es für eine Freude, dieses große Brudervolk wieder zum Freund zu haben.

    Die Rettung der Welt ruht, wieder einmal, auf den Schultern des russischen Volkes. Das deutsche Volk ist bewegungslos erstarrt. Ach könnten wir doch erwachen und wieder zur Freundschaft mit Russland finden. Und wie Stalin prophezeite, werden sich spätere Generationen wieder an die Errungenschaften des Sozialismus erinnern und hoffentlich werden wir dann endgültig diesen menschenfressenden Kapitalismus begraben.

  2. sascha313 sagt:

    Wenn Du nochmal nachlesen würdest: Dieser Text ist eine Erfindung (neudeutsch: eine „fake news“). des Herrn Professor Kosolapow, oder besser: desjenigen, von dem er das abschrieb. Das wird bereits in allen möglichen russischen Medien kolportiert. Doch den Beweise blieb der Herr Professor schuldig. Es gibt sie nicht. Er schrieb es ab von einem gewissen Herrn Professor Trusch, aus der Prawda vom 2.-4.Juni 1998 (sic!). Und der hatte es angeblich gefunden „in den Archiven“- eine Archivnummer und Quellenangabe gibt es jedoch nicht! Бабка за дедку, дедка за репку…

    Denn zu dieser Zeit gab es kein Treffen zwischen der Kollontai und Stalin! Außerdem gab es damals viel wichtigere Dinge zu besprechen.Kollontai war für Skandinavien zuständig. Und sie hat sich niemals mit dem Zionismus befaßt. Das kann man auch in den Biografien nachlesen!

    Daß diese Fälschung sogar Eingang in eine neuerliche Ausgabe der Stalinwerke (Gratschew) gefunden hat, zeugt eigentlich nur von der Oberflächlichkeit des Herausgebers der Neuausgabe der Stalinwerke, der ebenfalls die QWuellenangabe schuldig blieb..

    Siehe bspw.: http://kpss-ru.livejournal.com/8874.html

    Und daß derartige Fälschungen auf professioneller basis betrieben wurden, wissen wir spätestens seit den Entlarvungen der Fälschungen im russischen Staatsarchiv durch den später ermordeten Prof.Iljuchin!

    Man braucht nicht lange zu suchen, da findet man nicht nur plausible Erklärungen für diese Falschmeldung, sondern auch handfeste Beweise:

    • Nun, eigenartiger Weise liefert die im Kommentar angegebene Quelle, die diesen Text „Fälschung“ nennt und das auch noch auf einer russischen Seite auf Englisch(!) tagged, keinerlei überprüfbarer Quellen für die Behauptung der Fälschung.
      So lasse ich diesen Text denn hier genau so stehen, wie er veröffentlicht wurde.

      • sascha313 sagt:

        Schön ausgedacht, aber trotzdem gelogen! Hier schrieb einer vom anderen ab. Und komischerweise verlangt niemand von dem Fälscher, seine Behauptungen zu beweisen (was er nicht tat – und auch nicht kann! Denn es gibt sie nicht!)

        Die Kollontaj schrieb stattdessen in ihr Tagebuch: «Сталина так и не видела. Досадно!» („Stalin nicht getroffen. Schade!“)

        Es gibt immer wieder bestimmte Kreise, die gerne geneigt sind, solchen Apokryphen Glauben zu schenken.

        Das Zitat ist kurz gesagt Schwachsinn! Ernsthafte Historiker werden immer zuerst nach den Quellen suchen, anstatt Vielgesagtes unkritisch nachzuplappern. Das ist die Eigenheit aller Dilettanten!

        http://colonelcassad.livejournal.com/1191283.html

      • Zunächst danke ich für das Kompliment und die freundliche Ansprache mit Schwachsinn, gelogen und ähnlicher Diffamierung.
        Auch der nun verlinkte Text bleibt in Behauptungen und Vermutungen stecken. Es gibt keinen, nicht einen einzigen Nachweis des Gegenteils.
        Der vorletzte Absatz ist deutlich – und den könnte ich sogar unterschreiben:

        На сегодня, я пока что поостерегусь говорить о том, что эта цитата полностью фальшива или же наоборот полностью подлинна. На мой взгляд, она требует дополнительной проверки, а именно прямой работы профессиональных историков с дневниками Коллонтай в архиве МИД РФ для установления окончательного вердикта. Пока же я отношу ее к категории цитат „приписываемых Сталину“.

        Heute hüte ich mich davor, davon zu sprechen, dass dieses Zitat eine vollkommene Fälschung oder umgekehrt vollkommen authentisch ist, es erfordert weitere Prüfungen und direkte Arbeit professioneller Historiker [der ja Dr. Trusch wohl ist? – Anm. von mir] mit dem Tagebuch der Kollontai im Archiv des Außenministeriums der RF, um zu einem endgültigen Urteil zu kommen. Derweilen zähle ich es zur Kategorie „Wird Stalin zugeschrieben“.

        Vielleicht überlegen Sie sich noch einmal Ihre hochfahrende und überhebliche Art Ihres Kommentars.

      • sascha313 sagt:

        …dann bringen Sie erstmal einen Beweis dafür, daß dieses Zitat der Wahrheit entspricht. Es gibt gerade heute viele „professionelle“ Historiker, die Fälschungen verbreiten.

        Hier noch ein Zitat Lenins: „Проблема цитат в сети Интернет заключается в том, что люди безоговорочно верят в их подлинность.“

        Gegen Dummheit (und Unbelehrbarkeit) kämpften selbst die Götter schon vergebens! Mehr braucht man dazu nicht zu sagen!

      • Sie demaskieren sich gerade selbst. Merken Sie das nicht?

      • Den letzten Kommentar des Herrn sascha 313 habe ich gelöscht, da sie eine persönliche Beleidigung enthielt und werde folgende Kommentare ebenfalls löschen.

        Natürlich ist die Benachrichtigungsmail samt aller Angaben gesichert.

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