Soldat auf Bewährung

Die Geschichte eines Deutschen Kommunisten, der im KZ saß und dann „zur Bewährung“ im Strafbataillon an die Ostfront geschickt wurde, um da zu sterben.

Bürgerinitiative für Frieden in der Ukraine

Zur Sicherung eines Stücks Geschichte, das wohl nie wieder verlegt werden dürfte, stellen wir hier das Buch „Soldat auf Bewährung“ von Erwin Bartz aus dem Verlag des Ministeriums für Nationale Verteidigung/ Berlin 1956 als PDF Download zur Verfügung.

Klappentext:

„Flattert mir 1940 eine Karte ins Haus, Absender: Wehrbezirksskommando! Ich soll mich zur Musterung einfinden! Das muss doch wohl ein Irrtum sein! Zuchthäusler -, „Untermenschen“ in der stolzen Wehrmacht?…

Hundert Mann, Jahrgang 1910 und 1911. die „zukünftigen Helden“ werden mit mir zum Bewährungsbataillon 999 eingezogen, das sich aus kriminell und politisch Vorbestraften zusammensetzt. Sie sollen, wie es heißt, durch Bewährung ihre Schande wiedergutmachen. Wieder sind wir Gefangene. Die gestreifte Uniform des Zuchthäuslers haben wir mit der des Zwangssoldaten vertauschen müssen“ .. soweit der Autor selbst.

Unvermittelt wird man in ds aufregende Geschehen hineingerissen und kommt nicht wieder davon los. AntifaschistischeGesinnung und Tat bestimmen Inhalt und Darstellung dieses Tatsachenberichtes über das Strafbataillon…

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Erstaunlich genaue Voraussagen Stalins über Russland

Quelle des Artikels vom 05. Januar 2017
(eigene Übersetzung)

stalin-ist-bei-uns

J. W. [Josef Wissarionowitsch – Anm. von mir] Stalin machte den Nachfahren erstaunlich genaue Voraussagen, von denen sich bereits ein Teil erfüllte. Prophetische Voraussage J.W. Stalins über Russland – der UdSSR, dem russischen Volk und dem Osten (zitiert nach dem Artikel R. Kosolapows, „Was ist sie denn, die Wahrheit über Stalin?“ Zeitung „Prawda“, vom 4. Juli 1998).

Direkt am Vorabend des Krieges mit Finnland [1939 – 1940 – Anm. von mir] lud I.W. Stalin die namhafte Revolutionärin Alexandra Michailowna Kollontai, die Tochter eines Zarengenerals, die zu der Zeit bevollmächtigter Botschafter in der Schweiz war (1930 – 1945) zu einem Gespräch in sein Arbeitszimmer ein.
(Wenn Ihr sie recherchiert, lieber die russische Ausgabe von Wikipedia, die deutsche ist „politisch korrekt gereinigt“. Seit 1915 Mitglied der Bolschewiki, war sie die erste Frau der Welt, die Ministerin wurde – 1917 – 1918!)

Das Gespräch war sehr vertraulich und hinterließ bei A. M. Kollontai einen außergwöhnlichen Eindruck. „Als ich aus dem Kreml kam, ging ich nicht, ich lief wiederholend, um das von Stalin Gesagte nicht zu vergessen. Zu Hause angekommen, begann ich es aufzuschreiben. Es war schon tiefe Nacht… Unauslöschlicher Eindruck! Ich schaute anders auf die mich umgebende Welt. (Diesem Gespräch) wendete ich mich gedanklich noch viele, viele Male zu, noch in den Jahren des Krieges und danach, überlas alles und immer noch fand ich etwas Neues. Auch jetzt sehe ich das Zimmer Stalins im Kreml wie in der Wirklichkeit, mit dem langen Tisch und Stalin darin…

Als er sich verabschiedete, sagte er: „Seien Sie mutig. Es kommen schwere Zeiten. Sie müssen überwunden werden. Wir werden sie überwinden. Bestimmt überwinden wir sie! Kräftigen Sie ihre Gesundheit. Stählen Sie sich im Kampf.“

Die Niederschrift dieses Gesprächs mit I.W. Stalin wurde in den Tagebüchern A.M. Kollontais gefunden, die sie lange Zeit führte. Als erster veröffentlichte der Historiker und Biograph A. M. Kollontais, der Doktor der historischen Wissenschaft, M.I. Trusch, in Zusammenarbeit mit Professor R.I. Kolosolapow diesen Archivauszug im Journal „Dialog“ für 1998. I.W. Stalin sagte:

„Viele Sachen unserer Partei und unseres Volkes werden pervertiert und bespuckt werden, vor allem aus dem Ausland, aber auch in unserem Land. Der Zionismus, der die Weltherrschaft an sich reißt, wird für unsere Erfolge und Leistungen grausame Rache an uns nehmen. Er [der Zionismus] sieht Russland immer noch als barbarisches Land an, als ein Rohstoffanhängsel. Auch mein Name wird verleumdet, angeschwärzt. Mir werden jede Menge Grausamkeiten zugeschrieben. Der Weltzionismus wird mit allen Kräften danach streben, unsere Union zu zerstören, damit Russland sich niemals wieder erheben kann. Die Kraft der UdSSR liegt in der Völkerfreundschaft. Heftige Kämpfe werden geführt, vor allem, um diese Freundschaft zu zerstören, um die Grenzgebiete von Russland loszulösen. Hier, das muss anerkannt werden, haben wir noch nicht alles getan. Hier ist noch ein großes Arbeitsfeld.

Mit besonderer Kraft erhebt der Nationalismus das Haupt. Er wird zu irgendeiner Zeit den Internationalismus und Patriotismus unterdrücken, nur zu irgendeiner Zeit. Es entstehen innerhalb der Nationen nationale Gruppen und Konflikte. Viele Führer-Pygmäen erscheinen, Verräter innerhalb ihrer Nationen. Im Ganzen geht die Entwicklung in der Zukunft kompliziertere und sogar irrsinnige Wege, die Wendungen werden äußerst schroff sein. Die Sache geht dahin, dass besonders der Osten aufgeputscht wird. Es entstehen scharfe Auseinandersetzungen mit dem Westen. Und doch, wie sich die Ereignisse auch entwickeln könnten, die Zeit vergeht und der Blick neuer Generationen wird sich der Sache und Siege unseres sozialistischen Vaterlandes zuwenden. Jahr für Jahr kommen neue Generationen. Sie werden die Flaggen ihrer Väter und Großväter wieder aufheben und uns völlig nach Gebühr beurteilen. Ihre Zukunft werden sie auf unserer Vergangenheit bauen.“

Weiterhin sagte I.W. Stalin nach diesen Tagebuchaufzeichnungen:

„Das alles liegt auf den Schultern des russischen Volkes. Weil das russische Volk ein großes Volk ist. Das russische Volk ist ein gutherziges Volk! Das russische Volk verfügt gegenüber allen anderen Völkern über die größte Geduld! Das russische Volk hat einen klaren Verstand. Es ist, als wäre es geboren, anderen Völkern zu helfen! Dem russischen Volk wohnt großer Mut inne, besonders in schweren Zeiten, in gefährlichen Zeiten. Es [das russische Volk] ist initiativ. Es hat einen standfesten Charakter. Es ist ein träumerisches Volk. Es hat ein Ziel. Darum ist es für es auch schwerer als für andere Nationen. Man kann sich in jeder Not auf es stützen. Das russische Volk ist unüberwindbar, unerschöpflich!“

Anmerkung:
I.W. Stalin war kein Russe, sondern Grusinier (Georgier).
Aus diesem Text wird auch verständlich, warum ihm bis heute (von den Trotzkisten) auch noch das Etikett „Anti-Semitismus“ angehangen wird.

Gorbatschow im Juni 1989 über Konzentration der Macht in seinen Händen und der Gefahr eines Umsturzes

… oder WER die kollektive Leitung der Partei und/oder Regierung zerstörte und so die Zerstörung der UdSSR ihrem Ziel zuführte. Er nannte das ganz im neoliberalen Neusprech: „ökonomische Reformen“ und „radikale Erneuerung“.
Heute wissen wir bereits, was das bedeutet. Damals waren wir noch ahnungslos. Hatten doch die sozialistischen Länder in den siebziger Jahren aufgehört, den Kapitalismus zu studieren – es herrschte ja „friedliche Koexistenz“ mit dem Klassenfeind!
So kannten wir die demagogische Sprache des Neo-Liberalismus nicht – und tappten in die Falle der Konterrevolution, die von langer Hand vorbereitet worden war – seit 1945!
Den ersten Versuch, die SU und das sozialistische Lager „kapitalismusreif“ zu machen, unternahm Chrustschow mit seiner verfehlten Wirtschaftspolitik, dem Ausrufen des Kommunismus (Ende des Klassenkampfes!) und dem Schmusekurs mit den kapitalistischen Ländern. Als er sich mit der BRD verbrüdern wollte, wurde er abgesetzt und durch Breshnew ersetzt, der weder Charisma noch Visionen hatte, um eine Strategie und Taktik für die Herausforderungen der Zeit zu entwickeln. So stagnierte die Entwicklung und Herr Gorbatschow konnte das Werk vollenden.

Dazu auch: „Die vielen Schalen der Zwiebel Gorbatschow (Februar 1993)“
http://kurt-gossweiler.de/?p=753

Bürgerinitiative für Frieden in der Ukraine

Junge Welt Nr. 135/ Sonnabend/Sonntag 10./11.Juni 1989

Kongreß der Volksdeputierten abgeschlossen

Michail Gorbatschow hielt Schlusswort

Der Kongreß der Volksdeputierten hat am Freitag in Moskau die Diskussion über die Hauptrichtungen der Innen- und Außenpolitik der  UDSSR beendet und im Grundsatz einem entsprechenden Beschluß zugestimmt, dessen endgültige Fassung Präsidium und Redaktionskommission ausarbeiten sollen.

In einem Schlußwort zog Michail Gorbatschow eine Bilanz der ersten Sitzungsperiode des höchsten Machtorgans der Sowjetunion, das sich am 25. Mai konstituiert hatte. Der Kongreß, so sagte er, habe gewaltige Möglichkeiten für die kollektive Suche nach Lösungen zur Beschleunigung der Umgestaltung und der sozialökonomischen Entwicklung eröffnet. Gorbatschow bekäftigte in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit der konsequenten Verwirklichung der ökonomischen Reform. Weiter erklärte Gorbatschow, die Lösung aller der vor der sowjetischen Gesellschaft stehenden Fragen müsse im Rahmen der sozialistischen Gesellschaftsordnung auf dem Weg der Demokratisierung, der Offenheit und der breiten Erörterung aller Probleme gesucht werden.

Zu auf dem Komgress geäußerten Befürchtungen…

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DIE TOTEN KINDER DES DONBASS’

Krieg ist Verbrechen… Hier wird das besonders deutlich.
In Trauer und stillem Gedenken…
Möge Frieden sein, im Donbass, in Syrien, Irak, Afghanistan und überall auf unserer Erde.

Bürgerinitiative für Frieden in der Ukraine

liste 1

Die folgende Auflistung, erstellt von ronin_077, haben wir für Euch übersetzt. Den russischsprachigen Originaltext findet Ihr hier: http://ronin-077.livejournal.com/37466.html
Wir betrachten dies als eine Seite des stillen Gedenkens und der Erinnerung an tausende während des noch immer fortgeführten Aggressionskrieges in der Ostukraine zerstörte Menschenleben und, auch stellvertretend für alle anderen Opfer, insbesondere für …

DIE TOTEN KINDER DES DONBASS’

Liste 2

Im November 2014 nahm ich an einer nicht sehr angenehmen Veranstaltung teil. In Donezk fand in der Kirche der Drei Hierarchen die Begräbnisfeier für Nikita Russow im geschlossenen Sarg statt, für den Jungen, der tags zuvor während eines Artilleriebeschusses starb. Seitdem sammle ich Angaben über die toten Kinder des Donbass‘.
In ewiger Erinnerung an sie!
Informationen über die Kinder, welche im Zeitraum von April 2014 bis heute im Resultat von Kampfhandlungen auf dem Territorium der Donezker Volksrepublik ihr Leben verloren
1. SLADKAJA Polina Wjatscheslawowna, 01.01.2008 – 08.06.2014, Slawjansk;
2. SERBINENKO Jelisawjeta…

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Im okkupierten Jerusalem…

Geschichtsrevision auf israelisch.

Sascha's Welt

-535077155Wenn ein Staat vor der Wahrheit Angst hat, dann werden die Schulbücher zensiert, mißliebige Texte werden geschwärzt oder gelöscht. Dann werden im Fernsehen, im Rundfunk, in den Zeitungen und im Internet Lügen verbreitet. Dann wird das Volk manipuliert. Allerdings, wie sagt schon der Volksmund: „Lügen haben kurze Beine“. Und irgendwann kommt es heraus. Manchmal dauert es etwas länger, je nachdem, wie sehr die Verblödung wirkt. Doch zu verhindern ist es nicht. Das nebenstehende Bild zeigt, mit welcher militärischen Gewalt sogar Schulkinder psychisch und physisch unter Druck gesetzt werden…

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Solidarität mit Sahra Wagenknecht

Petition zur Solidarität mit Sahra Wagenknecht
(Sie müssen Java-Script aktiviert haben, um unterschreiben zu können)

Sahra Wagenknecht wird wegen einer Pressemitteilung schlimm verleumdet. Das schlimmste an diesen Ausfällen gegen Sahra Wagenknecht ist, dass die Angriffe aus der eigenen Partei kommen.
Hier diese Pressemitteilung im Wortlaut:

Meine Gedanken und mein Mitgefühl sind bei den Opfern und ihren Angehörigen. Auch wenn die konkrete Aufklärung der Hintergründe des Anschlags von Ansbach noch abgewartet werden muss, kann man doch schon so viel sagen: Die Ereignisse der letzten Tage zeigen, dass die Aufnahme und Integration einer großen Zahl von Flüchtlingen und Zuwanderern mit erheblichen Problemen verbunden und schwieriger ist, als Merkels leichtfertiges ‚Wir schaffen das‘ uns im letzten Herbst einreden wollte. Der Staat muss jetzt alles dafür tun, dass sich die Menschen in unserem Land wieder sicher fühlen können. Das setzt voraus, dass wir wissen, wer sich im Land befindet und nach Möglichkeit auch, wo es Gefahrenpotentiale gibt. Ich denke, Frau Merkel und die Bundesregierung sind jetzt in besonderer Weise in der Verantwortung, das Vertrauen der Menschen in die Handlungsfähigkeit des Staates und seiner Sicherheitsbehörden zu erhalten.

Quelle

Nachdem es die ersten Angriffe gab, stellte sie klar:

Meine gestrige Stellungnahme zum Selbstmordattentat in Ansbach hat, wie die Kommentare zeigen, offenbar zu Missverständnissen geführt. Es ging mir weder darum, die Aufnahme von Flüchtlingen zu kritisieren noch alle in Deutschland lebenden Flüchtlinge unter Generalverdacht zu stellen. Das habe ich weder gesagt noch gemeint. Im Gegenteil, ich habe schließlich nur einen Tag zuvor im ZDF Sommerinterview unmissverständlich gesagt, dass das Asylrecht verteidigt werden muss und es keine Obergrenzen geben kann. Rassistische Parolen und pauschale Verdächtigungen von Schutzsuchenden habe ich immer wieder mit aller Deutlichkeit kritisiert. Es ging mir darum deutlich zu machen, dass die Integration einer derart großen Zahl von Menschen eine der größten Herausforderungen der letzten Jahre ist und um die Kritik an Merkel, die im letzten Herbst zwar ihr „Wir schaffen das“ fleißig gepredigt, bis heute aber unterlassen hat, die notwendigen sozialen und politischen Voraussetzungen zu schaffen, die gebraucht werden, damit Integration gelingen kann. Der Staat, seine Kommunen, sein Sozialwesen, seine Frühwarnsysteme wie die Soziale Arbeit, die Bildungseinrichtungen, die Verwaltung vor Ort, der soziale Wohnungsbau und auch die Polizei: das alles wurde in den zurückliegenden Jahren weggespart und abgebaut. Und auch seit letzten Herbst ist ausgesprochen wenig geschehen, diese Fehlentwicklungen zu korrigieren. Ich war davon ausgegangen, dass man nicht in jeder Stellungnahme alles noch einmal sagen muss, aber offenbar hat das zu den Fehlinterpretationen geführt. Deshalb möchte ich das hiermit ausdrücklich richtig stellen.

Quelle

Hier das Sommerinterview des ZDF auf das sich Sahra Wagenknecht bezieht.

Die Angriffe wurden von Befürwortern einer rot-rot-grünen Koalition im Bundestag initiiert. In einer ins Leben gerufenen Unterschriftenaktion wird behauptet:

Die Äußerungen von Dir sind ein Schlag ins Gesicht von uns allen. Wir sind der festen Überzeugung, dass eine LINKE, die rechts blinkt, nicht mehr auf dem richtigen Kurs ist.

Wir sind es leid, dass unsere Grundüberzeugungen, unsere Beschlüsse, unsere Identität, unser Profil als antirassistische, solidarische Partei einem kurzfristigen unwürdigen populistischen, vermeintlichen Erfolg geopfert werden. Wir können nicht akzeptieren, dass – ob unbedacht oder mit Kalkül – durch LINKE Ressentiments geschürt werden, indem ein Zusammenhang zwischen Terror und Flüchtlingspolitik konstruiert wird.

Und du bist als Spitzenpolitikerin schon dafür verantwortlich, die Konsequenzen der eigenen Aussagen rechtzeitig abzuschätzen und sich entsprechend von Anfang an präzise zu äußern.

Wir werden es nicht hinnehmen, wenn die einzige Antwort der LINKEN auf schwerste Straftaten der Ruf nach mehr Polizei sein soll.

Wir sind es leid, dass unsere Grundüberzeugungen, unsere Beschlüsse, unsere Identität, unser Profil als antirassistische, solidarische Partei einem kurzfristigen unwürdigen populistischen, vermeintlichen Erfolg geopfert werden. Wir können nicht akzeptieren, dass – ob unbedacht oder mit Kalkül – durch LINKE Ressentiments geschürt werden, indem ein Zusammenhang zwischen Terror und Flüchtlingspolitik konstruiert wird.

Sahra Wagenknecht steht dieser rot-rot-grünen Koalition auf Bundesebene ablehnend gegenüber, weil die LINKE dann die Staatsräson mitzutragen hat. Dazu gehören auch die NATO-Bündnisverpflichtung mit den dazugehörigen Kriegseinsätze der Bundeswehr. Das aber widerspricht der Grundhaltung der LINKEN als Friedenspartei.

Diese Verleumdungen gingen durch sämtliche Konzern-Printmedien, in denen diese Unterschriftenaktion gegen Sahra Wagenknecht, aus der ich oben zitierte, beworben wird.

Ich möchte in diesem Zusammenhang auf den Artikel der Nachdenkseiten über den Versuch der Fremdbestimmung der Linkspartei aufmerksam machen, der sehr deutlich beschreibt, worum es tatsächlich geht.

Um dem etwas entgegenzusetzen, haben wir eine online-Petition erstellt, durch die wir unsere Solidarität mit Sahra Wagenknecht ausdrücken.

Jeder, der meint, dass es falsch ist, Sahra Wagenknecht dermaßen zu verunglimpfen, um eigene politische Ziele, die den Grundwerten der LINKEN entgegenstehen, durchzusetzen, kann hier unterschreiben.

Es kann natürlich auch jeder einfach nur so seine Solidarität mit Sahra Wagenknecht bekunden. Das kann auch anonym erfolgen. Sie haben auch die Möglichkeit, Ihre Unterschrift zu begründen.

Das Gedächtnis der Menschheit

Dieses Gedicht ist heute aktueller den je.
Es ist unser Vermächtnis und unsere Handlungsanleitung angesichts der Kriegstrommeln, angesichts der Kriegspropaganda und -Hetze gegen Russland.

Bertolt Brecht, 1952

Das Gedächtnis der Menschheit
für erduldete Leiden ist erstaunlich kurz.
Ihre Vorstellungsgabe für kommende
Leiden ist fast noch geringer.
 
Die Beschreibungen,
die der New Yorker
von den Gräueln der Atombombe erhielt,
schreckten ihn anscheinend nur wenig.
Der Hamburger ist noch umringt von den Ruinen,
und doch zögert er,
die Hand gegen einen neuen Krieg zu erheben.
Die weltweiten Schrecken der vierziger Jahre scheinen vergessen.
Der Regen von gestern macht uns nicht nass sagen viele.
 
Diese Abgestumpftheit ist es,
die wir zu bekämpfen haben,
ihr äußerster Grad ist der Tod.
Allzu viele kommen uns schon heute vor wie Tote,
wie Leute, die schon hinter sich haben,
was sie vor sich haben, so wenig tun sie dagegen.
 
Und doch wird nichts mich davon überzeugen,
dass es aussichtslos ist,
der Vernunft gegen ihre Feinde beizustehen.
Lasst uns das tausendmal Gesagte immer wieder sagen,
damit es nicht einmal zu wenig gesagt wurde!
Lasst uns die Warnungen erneuern,
und wenn sie schon wie Asche in unserem Mund sind!
Denn der Menschheit drohen Kriege,
gegen welche die vergangenen wie armselige Versuche sind,
und sie werden kommen ohne jeden Zweifel,
wenn denen, die sie in aller Öffentlichkeit vorbereiten,
nicht die Hände zerschlagen werden.

Wir haben bereits hinter uns, was uns die Kriegstreiber und -profiteure wieder „bescheren“ wollen.
Ich erinnere mich. Ich vergesse nicht.


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