Opa Werner geht es gut

Vor kurzem erzählte ich die Geschichte von „Opa Werner und die Krise in der Ukraine“

Vor ein paar Tagen erhielt ich von meinem Bekannten folgende Nachricht, die ich mit seiner Genehmigung veröffentliche:

Hallo Solveigh !

Opa Werner geht es wieder ganz gut. Seine Enkeltöchter nehmen ihn mit nach Thüringen. 

Weißt du, dass ich durch diese Geschichte zwei Sachen gelernt habe?

1. Staunt man, was für Geschichten hinter Nachbarn stecken können. Wenn man sich bloß mehr unterhalten würde….
und

2. Krieg hinterlässt viele Schäden. Nun, Tote kann man begraben und betrauern, Häuser kann man wieder aufbauen. Aber die Wunden in den Überlebenden (und nicht nur bei Zivilisten, auch bei Soldaten!) heilen manchmal nie!

Dazu noch eine „Story“:

Als wir vor sechs Jahren hier eingezogen sind, wurden wir vor einem jungen Mann gewarnt. Alkoholiker, laut usw.
War auch so. Aber wir konnten mit ansehen, wie es mit dem Mann Berg ab ging. Es wurde immer stiller oben. Eben ein Suffi… Dachten wir. Bis wir seine Geschichte hörten:

Nachdem er im vorigen Jahr schon mal „umgeklappt“ war und wir ihm via Suchtberatung wieder aufhelfen konnten, ist das vorige Woche wieder passiert. Ihm hatten die Beine völlig versagt (Korsakov-Syndrom).

Über die Suchtberatung konnten zwei „alte Kumpels“ auf den Plan gerufen werden. Sie räumten seine vermüllte Bude auf, besorgten ihm neue Möbel usw. Im Gespräch stellte sich heraus, das es nicht nur irgend welche Kumpels waren, sondern ehemalige Armeekameraden!

Sie hatten im Kosovo „gedient“. Nach ihrer Heimkehr wurden sie wegen Traumatisierung behandelt. Die beiden hatten es +/- gut „weggesteckt“. Auch der junge Mann. Bis ein Jahr später sein Vater starb. Seit dem trinkt er.

Wer ihn heute sieht, würde nie glauben, das er mal Soldat war! Ja, so kann man sich täuschen und so hinterlässt Krieg seine Wunden!

Bisher kannte ich das nur aus Erzählungen meiner Verwandtschaft.
Sie haben fast Alle den Bombenterror in Dresden mitgemacht. Meine Mutter trug eine schwere Wadenverletzung davon. Aber das war alles so lange her…

Und nun sehe ich, dass das bis in die Gegenwart reichen kann…

An Frau Merkel und Barack Obama – von einer einfachen russischen Frau

Auf der Facebookseite von Angela Merkel in den Kommentaren gefunden:

Natalja Lewina an Mister Barack Obama (USA) und Frau Angela Merkel (Deutschland):

……………………………….
Ich, eine gewöhnliche russische Frau aus Sibirien, in der Ukraine zur Zeit der UdSSR geboren, Mutter von fünf Kindern, wende mich hiermit an Frau Merkel, die die Lehren der Geschichte vergessen hat, und an Mister Obama, der diese nie gekannt hat.

Nie und niemandem in der Welt war es bisher gelungen, Rußland in die Knie zu zwingen. Wissen Sie warum? Rußland hat nie angegriffen, hat immer nur sich selbst geschützt und andere geschützt. Wie stark auch der Feind war, so lag unsere Hauptkraft nicht in den Waffen, sondern in der Geisteskraft des russischen Volkes und in der Wahrheit. Mit Hilfe der Wahrheit stürzten sich die sowjetischen Soldaten unter deutsche Panzer, nachdem sie sich ein Bündel Granaten umgebunden hatten. Im Winter 1943 bissen sie sich mit den Zähnen in den Boden von Stalingrad, stoppten den faschistischen Vormarsch und schickten die bösen Geister von unserem Land zurück nach Berlin … Haben Sie das vergessen, Frau Merkel? … Die Russen sterben lieber um der Wahrheit willen, als ein Leben auf den Knien zu führen.

Rußland befindet sich jetzt neuerlich im Krieg für die Wahrheit und versucht die Welt aufzuklären, um Sie Ihrer schmutzigen Taten bei der Zerstörung der Ukraine zu überführen. Die Ukrainer und Russen sind in Wirklichkeit ein Volk, aber Sie haben es auseinandergerissen und säen Zwietracht.

In Ihren Massenmedien findet die Wahrheit keinen Platz; die Menschen in Ihren Ländern kennen daher nicht Ihre hinterlistigen Pläne und Absichten und verstehen nicht, wie es zu Ihrer schmutzigen Teilnahme an den Ereignissen kam, die sich in der Ukraine abspielen.

Sie können versuchen, die russische Sprache zu unterdrücken, damit Sie nicht sofort der Lüge überführt werden. Aber wir werden die Wahrheit schreiben, und sie wird gelesen werden.

Sie können versuchen, einem Russen die Hände auszureißen, aber er wird lernen, mit den Füßen die Wahrheit zu schreiben.

Sie können versuchen, einem Russen die Füße ausreißen, aber er wird weiter mit den Zähnen Morsezeichen klopfen und dies so laut, daß es auf der ganzen Welt gehört wird.

Sie können versuchen, einem Russen die Zähne zu ziehen, aber er wird weiter mit dem Kopf nicken und gestikulieren, um die Wahrheit zu verkünden …

Sie können versuchen, und Sie haben es schon versucht, uns umzubringen, aber im Frühjahr wird durch den Asphalt der Straßen erneut der Löwenzahn sprießen, und sein Samen wird die Wahrheit über die ganze Welt verbreiten. Und scharlachroter Mohn wird auf den Plätzen vor dem Weißen Haus und dem Bundestag zum stummen Ankläger über Eure Verbrechen werden.

Ihr werdet solche Menschen wie uns nie und mit keinem Mittel brechen, denn wir sind Russen! Mit uns aber und auf unserer Seite ist Gott.

Auf Eurer Seite hingegen ist Lüge, Schmutz und Blut.

Ihr habt schon zuvor versucht, Eure Hände in Unschuld zu waschen, an denen das Blut von Millionen sowjetischen Kindern klebte, von jüdischen Kindern, von Kinder aus Vietnam, von Kindern aus Hiroshima und Nagasaki, von Kindern aus Belgrad, die Ihr durch Eure Bomben getötet habt. Und nach Serbien folgten Libyen, der Irak, Ägypten und zuletzt Syrien.

Laßt Eure schmutzigen, blutbefleckten Hände von der Ukraine, kommt wieder zu Bewußtsein, bekennt und bittet um Vergebung bei Gott und bei den Menschen, über die Ihr Tränen und Verderben gebracht habt. Mister Barack Obama, geben Sie Ihren Nobelpreis an die Kinder in der Ukraine ab: dieser Friedenspreis in Ihren Händen ist ein Schlag ins Gesicht aller anständigen Menschen, eine Schande für das Nobelkomitee. Frau Merkel, lesen sie nochmals die Geschichte Deutschlands nach: Sie werden erschauern und weinen. Es ist allerhöchste Zeit für Sie, darüber nachzudenken.

Natalja Lewina, Kreis Krasnojarsk, Rußland am 22. März 2014

„Wirtschaftswunder“ BRD – von angloamerikanischen Gnaden

Wie ich oft schrieb: Aus Angst vor dem Sozialismus und seiner Kraft FÜR die Menschen wurde die BRD und Europa von den Angloamerikanern geschaffen!
Ganz am Rande der unten stehenden Dokumentation wird AUCH erwähnt, warum die DDR ihre Grenzen schließen MUSSTE: Der DDR wurde die Intelligenz geraubt! Es ist 1990 dasselbe Muster abgespult worden wie damals, nur dass keine Schlepper angeheuert werden mussten (das ist ja auch viel billiger!): Durch die vollkommene De-Industrialisierung (erst im Ergebnis des 2. Weltkrieges: von den Angloamerikanern wuden neben ZIVILEN Zielen vor allem die Industrie im OSTEN bombardiert! – 1990 erledigte das die „Treuhand!“) wurden die „freigesetzten“ hochqualifizierten Arbeitskräfte, die der BRD-Industrie KEINEN Pfennig kostete, die Intelligenz vollkommen abgesaugt! Billige Arbeitskräfte für den „Wirtschaftsboom“ der von den Angloamerikanern geschaffenen und bis heute gelenkten BRD!

Die Angst vor dem Sozialismus als ECHTE und EINZIGE Alternative zu Armut, Krankheit, Arbeitsloisgkeit, Obdachlosigkeit, Unmenschlichkeit, Krieg, Tod und Raub sitzt auch heute noch tief und wird darum permanent diffamiert und kriminalisiert! Aber erst nachdem der Sozialismus von innen her zersetzt und aufgelöst worden war, konnte die „menschliche Maske“ des Imperialismus fallen gelassen werden und die häßliche Fratze dieses von der Wurzel her kranken und hochkriminellen Mafia-Systems wurde wieder überdeutlich.

In dieser Dokumentation fehlt auch noch die Tatsache, dass der „Wirtschaftsboom“ BRD und die soziale Maske des Imperialismus auf Kosten der Menschen in Afrika ermöglicht wurde, die in Hunger und Elend getrieben wurden, damit den Bürgern der BRD die „soziale Marktwirtschaft“ vorgegaukelt werden konnte!

Obama bereitet sich auf einen Handel mit Putin vor

Eigene unautorisierte Übersetzung des Artikels von Nikolai Starikow vom 4. September 2013
(Die im Original-Text weiterführenden Links habe ich in meiner Übersetzung ausgespart)

Am 29. August, das heißt vor fast einer Woche, schrieb ich in meinem Artikel „Warum die Lage in Syrien verschärft wird oder der Alltag der Welt-Geopolitik“, dass der Schlag gegen Syrien nicht vor dem Treffen der G 20 in Petersburg vom 5. – 6. September erfolgen wird. Die Prognose hat sich faktisch bestätigt, aber der Tag vor dem Abflug Obamas zum Treffen war mit vielen eigenartigen Ereignissen gefüllt, die scheinbar nicht miteinander verbunden sind. Tatsächlich haben sich die USA aktiv auf das Treffen der Oberhäupter vorbereitet. Russland blieb nicht zurück. Lassen Sie uns die Fakten analysieren und es wird uns vieles verständlich werden.

Bild aus dem Original-Artikel Nikolai Starikows

Bild aus dem Original-Artikel Nikolai Starikows

 

Erster Fakt

Was sagten die Massenmedien. Am Dienstag, dem 3. Septemer ungefähr um 10:16 [Moskauer Zeit] stellten russische Militärs den Abschuss von zwei ballistischen Raketen im Mittelmeer fest. Die Ziele flogen in Richtung Syrien. Übrigens – der Abschuss wurde von einer neuen, erst im Juni in Dienst gestellten Radarstationen der neuen Generation „Woronesh DM“ in Armawir (über deren Start der Großteil der Massenmedien Russlands auffällig schwiegen!), festgestellt. Die von Unbekannten abgeschossenen Rakten flogen bis 300 km an die Küste und fielen dort ins Wasser. Nach einigen Stunden gab Israel bekannt, dass dies Zielraketen gewesen seien.

Was es tatsächlich war.

Die USA führten eine Überprüfung der syrischen Luftverteidigung durch. Der Abschuss der „Übungs-“raketen-Ziele, auch noch in der Art ballistischer Raketen in der Region, wo gerade ein Krieg beginnen kann, widerspricht nicht nur dem gesunden Verstand. Das widerspricht internationalen Verträgen – über den Abschuss von Übungsraketen wird immer im Voraus informiert. Tatsächlich haben die Staaten die syrische Luftverteidigung geprüft – die Luftverteidigung hat funktioniert. Die Raketen wurden abgeschossen und fielen ins Meer. Wonach Israel die Verantwortung für deren Abschuss SOFORT auf sich nahm. Solange die Raketen flogen, schwiegen alle. Warum? Die Version war nach der Reaktion der Syrer aufgestellt worden. Das israelische Fernsehen in seinen Ausgaben…. wies auf russische Militärs hin.

Zweiter Fakt

Was sagten die Massenmedien: „Der Präsident der USA Barack Obama ist überzeugt, dass der Kongress seine Entscheidung unterstützt“, über die Durchführung eines Militärschlages auf Objekte des syrischen Regimes als Antwort auf den Einsatz chemischer Waffen. Das erklärte er am Dienstag Journalisten vor dem Treffen mit Kongressabgeordneten im Weißen Haus zu Fragen Syriens, teilt USA Today mit. „Ja“, antwortete Obama auf die Frage, ob er über das Resultat zur Abstimmung im Kongress sicher sei. Der amerikanische Präsident sagte auch, dass er bereit sei, an der Formulierung einer fehlenden Resolution mit den Abgeordneten zusammen zu arbeiten.“

Was es wirklich war.

Die USA führen sich auf wie ein Gorilla. Vor dem Überfall schlägt sich der Primat lange auf die Brust und schreit laut, damit der Gegner…. weglaufen kann. Schon länger als eine Woche diskutieren alle einen potentiellen Schlag der USA gegen Syrien. Aber es gibt ihn noch immer nicht. Warum Erklärungen über einen Krieg abgeben und nicht kämpfen? Erinnern Sie sich an den Gorilla. Das macht man, wenn man nicht vorhat, zu kämpfen.

Die USA haben vor, zu handeln. Obama fährt, den Handel mit Putin durchzuführen. Und Unklarheit wird oder wird nicht ein nötiger Schlag für den Handel. Darum unterstützen die Kongressabgeordneten so gut wie den Schlag, das heißt sie sind mit einem Krieg einverstanden. Aber noch nicht so genau, es ist noch nicht so klar. „Insgesamt kann das Oberhaupt des Weißen Hauses wegen der Unterstützung der Demokraten bei der Abstimmung über Syrien immer noch nicht sicher sein. Wir einigten uns über viele Dinge, aber der Teufel steckt im Detail“, kommentierte McCain zufrieden und gleichzeitig misstrauisch das Ergebnis des Treffens mit dem Präsidenten.

Was ist mit Russland? Russland hat auch ein paar Asse vorbereitet.

1. „Der Präsident Armeniens, Serge Sargsjan erklärte die Entscheidung des Landes, der Zollunion beizutreten. Diese Erklärung gab er im Verlaufe des Treffens mit den Präsidenten Russlands, Wladimir Putin, in Moskau ab. Nach den Worten S. Sargsjans ist sein Land bereit, für diese Ziele die notwendigen praktischen Schritte zu unternehmen, und im Folgenden an der Formierung der Eurasischen ökonomischen Union teilzunehmen.“

2. „Weitere Landungsschiffe der Schwarzmeer- und baltischen Flotte, „Novotscherkassk“ und „Minsk“, verließen ihre Stützpunkte und nahmen Kurs auf das Mittelmeer. Das teilte die Leitung des Presse- und Informationsdienstes des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation mit . Im Militäramt wurde präzisiert, dass die Schiffe am 5. – 6. September, die Meerenge durchquerend, in dem bestimmten Gebiet des Mittelmeeres ankommen werden und beginnen werden, die Aufgaben nach den Plänen des operativen Kommandos zu erfüllen.“

Aber am Tag davor, dem 2. September: „Das russische Aufklärungsschiff  „Priasowje“ wurde an die Küste Syriens geschickt“. Vor der Mannschaft steht die Aufgabe, operative Informationen im Zusammenhang mit der Eskalation des Konfliktes zu sammeln.

Und aus irgend einem Grund beeilen sich die Kampfschiffe GERADE zum 5. – 6. September an die Küste Syriens zu kommen. Zum Beginn der Gespräche Obamas mit Putins in Petersburg. Sind Sie einverstanden, es sind ziemlich viele eigenartige Begebenheiten, die an einem Tag geschehen. Dem letzten Arbeitstag Obamas vor seinem Abflug nach Russland.

Die Figuren sind aufgestellt, die Asse liegen in der Hand. Es bleibt nur zu erinnern, worum der Handel geht. Ich erinnere daran, was ich vor Wochen schrieb.

„Russland und China planten, auf dem Gipfel die Gründung einer neuen „Valuta-Union“ in der Form eines souveränen Fonds bekanntzugeben, dessen Haupt“Marke“ die Möglichkeit der Ausgabe von Schuldpapieren und die Möglichkeit der Finanzierung zu niedrigen Prozenten für Geschäfts-Projekte in Russland und China für ihre, wie auch für ausländische Geschäftsleute, sein muss. Im Falle der Ausführung dieses Schrittes schädigt der Schlag die Angelsachsen, was heißt, es ist ein Schlag in die Magengrube. An diesem Ort zieht das die Aufmerksamkeit der gesamten Massenmedien auf sich – es ist nicht möglich, es zu verbergen.

Die USA müssen schnell, in schrecklicher Zeitnot, ein ernsthaftes Problem mit den Russen und Chinesen schaffen, um sie von der Erklärung zur Gründung der „Valuta-Union“ abzuhalten. Und „plötzlich“ eskalierte die Situation um Syrien.

Die Bedrohung für die USA, in dem für sie am verletzlichsten Gebiet, der Finanzsphäre, führt zu solch seltsamem Handeln Washingtons, das knurrt und mit den Fäusten fuchtelt, aber nicht schlägt. Aber sich zum Handel vorbereitet. Die USA brauchen Damaskus nicht, sie pfeifen auf die friedliche Bevölkerung der ganzen Erde. Sie müssen den Schlag auf dem Finanzgebiet abwenden.

Um jeden Preis.

Wünschen wir dem Präsidenten Russlands, dem Außenministerium unseres Landes Erfolg bei den kommenden Unterredungen mit den Amerikanern.

Von dem Ausgang dieser Unterredungen hängt das Schicksal des Friedens im Nahen Osten ab. Und möglicherweise das Schicksal der ganzen Welt.

Alexander Block und Friedrich Schiller

Passend zu meinem eben veröffentlichten Artikel zur Stalinnote vom 10. März 1952 zu einem Friedensvertrag mit Deutschland erreichte mich heute von einem meiner Facebook-Bekannten dieses Gedicht von Alexander Block vom 30. Januar 1918, das ich hier im Original und in der deutschen Nachdichtung von Heinz Czechowski wiedergebe.

Dieser Einladung Alexander Blocks antworte ich dann mit Friedrich Schillers „Ode an die Freude“ ebenfalls in deutsch und Russisch in der Übertragung von I. Mirimskij.

Diese beiden Werke drücken meines Erachtens den Willen sowohl des russischen als auch des deutschen Volkes aus. Und nur dem sollten wir uns verpflichtet fühlen. Es muss unsere Aufgabe sein, diesen Willen der Völker durchzusetzen!

Zunächst Alexander Blocks Einladung:

Скифы

Мильоны — вас. Нас — тьмы, и тьмы, и тьмы.
Попробуйте, сразитесь с нами!
Да, Скифы — мы! Да, азиаты — мы, —
С раскосыми и жадными очами!

Для вас — века, для нас — единый час.
Мы, как послушные холопы,
Держали щит меж двух враждебных рас —
Монголов и Европы!

Века, века ваш старый горн ковал
И заглушал грома лавины,
И дикой сказкой был для вас провал
И Лиссабона и Мессины!

Вы сотни лет глядели на Восток,
Копя и плавя наши перлы,
И вы, глумясь, считали только срок,
Когда наставить пушек жерла!

Вот — срок настал. Крылами бьет беда,
И каждый день обиды множит,
И день придет — не будет и следа
От ваших Пестумов, быть может!

О, старый мир! Пока ты не погиб,
Пока томишься мукой сладкой,
Остановись, премудрый, как Эдип,
Пред Сфинксом с древнею загадкой!..

Россия — Сфинкс. Ликуя и скорбя,
И обливаясь черной кровью,
Она глядит, глядит, глядит в тебя,
И с ненавистью, и с любовью!..

Да, так любить, как любит наша кровь,
Никто из вас давно не любит!
Забыли вы, что в мире есть любовь,
Которая и жжет, и губит!

Мы любим все — и жар холодных числ,
И дар божественных видений,
Нам внятно все — и острый галльский смысл,
И сумрачный германский гений…

Мы помним все — парижских улиц ад,
И венецьянские прохлады,
Лимонных рощ далекий аромат,
И Кельна дымные громады…

Мы любим плоть — и вкус ее, и цвет,
И душный, смертный плоти запах…
Виновны ль мы, коль хрустнет ваш скелет
В тяжелых, нежных наших лапах?

Привыкли мы, хватая под уздцы
Играющих коней ретивых,
Ломать коням тяжелые крестцы,
И усмирять рабынь строптивых…

Придите к нам! От ужасов войны
Придите в мирные объятья!
Пока не поздно — старый меч в ножны,
Товарищи! Мы станем — братья!

А если нет, — нам нечего терять,
И нам доступно вероломство!
Века, века — вас будет проклинать
Больное, позднее потомство!

Мы широко по дебрям и лесам
Перед Европою пригожей
Расступимся! Мы обернемся к вам
Своею азиатской рожей!

Идите все, идите на Урал!
Мы очищаем место бою
Стальных машин, где дышит интеграл,
С монгольской дикою ордою!

Но сами мы — отныне — вам — не щит,
Отныне в бой не вступим сами!
Мы поглядим, как смертный бой кипит,
Своими узкими глазами!

Не сдвинемся, когда свирепый Гунн
В карманах трупов будет шарить,
Жечь города, и в церковь гнать табун,
И мясо белых братьев жарить!..

В последний раз — опомнись, старый мир!
На братский пир труда и мира,
В последний раз — на светлый братский пир
Сзывает варварская лира!

Die deutsche Nachdichtung von Heinz Czechowski:

Skythen

Ihr seid Millionen. Wir – Legion, Legion, Legion!
Versucht nur, euch mit uns zu schlagen!
Ja, unsre schrägen Augen, gierig schon,
Verkünden: Wir sind Skythen, Asiaten!

Für euch Jahrhunderte, für uns ein Augenblick.
Mongolen, Europäer, die sich hassen –
Als treue Knechte hielten wir den Schild
Gehorsam zwischen beide Rassen …

Jahrhunderte saht ihr nach Osten, dann,
Das Gold einschmelzend, das ihr uns gestohlen,
Habt höhnend ihr die Frist berechnet, wann
Auf uns zu richten wären die Kanonen.

Jetzt ist die Stunde da, der Flügelschlag
Des Unheils nähert sich, es künden
Uns eure Kränkungen: bald kommt der Tag,
Wo spurlos eure Städte schwinden! …

Wir lieben alles, gallischen Esprit,
Der Zahlen kalte Glut, das Ahnen
Des Unbekannten, doch auch das Genie
Des finster brütenden Germanen.

Und wir erinnern uns der Hölle auch,
Der Straßen von Paris. Venedigs Feste
Sind uns so nah wie jener graue Rauch,
Der sich auf Kölns Gemäuer niederpresste.

Des Fleischs Vergänglichkeit – sinnlich und keusch –
Wir lieben sie wie seinen bittern
Verwesungshauch. Sind wir denn schuld, dass euch
In unsren Armen eure Knochen splittern? …

Erholt euch von des Krieges Schrecken, hört,
Von unsren Armen freundlich-fest umschlossen:
Noch ist es nicht zu spät, steckt ein das Schwert,
Lasst uns zu Brüdern werden und – Genossen!

Wenn ihr nicht wollt – wir sind uns selbst genug.
Wir pfeifen auf das Wort der Treue!
Euch wird noch ein Jahrhundert lang der Fluch
Der kranken Enkel treffen stets aufs Neue.

Europa, anmutsvolle Dame, wir
Werden durch Steppen und durch wüste Wälder
Dir eine Bresche schlagen: Mädchen, hier,
Sieh unsere Asiatenfratzen selber!

Wir räumen euch das Feld bis zum Ural
Für eure stählernen Maschinen:
Asiatenhorden gegen‘s Integral –
Wir sehen zu mit unbewegten Mienen.

Wir sind ab heute euch kein Schild mehr, nein,
Kämpft euren Todeskampf mit den Mongolen,
Wir greifen in den Kampf jetzt nicht mehr ein,
Wir werden zusehn, wenn die Schlachten toben …

Zum letztenmal besinn dich, alte Welt!
Zum brüderlichen Fest der Friedensfeier,
Zum Fest der Arbeit, das uns friedlich eint,
Ruft der Barbaren Leier!

Und nun zu dieser Einladung aus Russland Friedrich Schillers „Ode an die Freude“ als deutsche Antwort. Dies ist der Geist, von dem Churchill der Meinung war, er müsse „dem deutschen Volk ausgetrieben“ werden:

zunächst auf Deutsch:

Freude, schöner Götterfunken,
Tochter aus Elysium!
Wir betreten feuertrunken,
Himmlische, Dein Heiligtum.
Deine Zauber binden wieder,
Was die Mode streng geteilt,
Alle Menschen werden Brüder,
Wo Dein sanfter Flügel weilt.

Chor.
Seid umschlungen, Millionen!
Diesen Kuß der ganzen Welt!
Brüder, überm Sternenzelt
Muß ein lieber Vater wohnen!

Wem der große Wurf gelungen,
Eines Freundes Freund zu sein,
Wer ein holdes Weib errungen,
Mische seinen Jubel ein!
Ja, wer auch nur eine Seele
Sein nennt auf dem Erdenrund!
Und wer’s nie gekonnt, der stehle
Weinend sich aus diesem Bund!

Chor.
Was den großen Ring bewohnet,
Huldige der Sympathie!
Zu den Sternen leitet sie,
Wo der Unbekannte thronet.

Freude trinken alle Wesen
An den Brüsten der Natur;
Alle Guten, alle Bösen
Folgen ihrer Rosenspur.
Küsse gab sie uns und Reben,
Einen Freund, geprüft im Tod;
Wollust ward dem Wurm gegeben,
Und der Cherub steht vor Gott.

Chor.
Ihr stürzt nieder, Millionen?
Ahnest du den Schöpfer, Welt?
Such‘ ihn überm Sternenzelt!
Über Sternen muß er wohnen.

Freude heißt die starke Feder
In der ewigen Natur.
Freude, Freude treibt die Räder
In der Großen Weltenuhr.
Blumen lockt sie aus den Keimen,
Sonnen aus dem Firmament,
Sphären rollt sie in den Räumen,
Die des Sehers Rohr nicht kennt.

Chor.
Froh, wie seine Sonnen fliegen
Durch des Himmels prächt’gen Plan,
Laufet, Brüder, eure Bahn,
Freudig, wie ein Held zum Siegen.

Aus der Wahrheit Feuerspiegel
Lächelt sie den Forscher an.
Zu der Tugend steilem Hügel
Leitet sie des Dulders Bahn.
Auf des Glaubens Sonnenberge
Sieht man ihre Fahnen wehn,
Durch den Riß gesprengter Särge
Sie im Chor der Engel stehn.

Chor.
Duldet mutig, Millionen!
Duldet für die beßre Welt!
Droben überm Sternzelt
Wird ein großer Gott belohnen.

Göttern kann man nicht vergelten;
Schön ist’s, ihnen gleich zu sein.
Gram und Armut soll sich melden,
Mit den Frohen sich erfreun.
Groll und Rache sei vergessen,
Unserm Todfeind sei verziehn,
Keine Tränen soll ihn pressen,
Keine Reue nage ihn.

Chor.
Unser Schuldbuch sei vernichtet!
Ausgesöhnt die ganze Welt!
Brüder, überm Sternenzelt
Richtet Gott, wie wir gerichtet.

Freude sprudelt in Pokalen,
In der Traube goldnem Blut
Trinken Sanftmut Kannibalen,
Die Verzweiflung Heldenmut–
Brüder, fliegt von euren Sitzen,
Wenn der volle Römer kreist,
Laßt den Schaum zum Himmel spritzen:
Dieses Glas dem guten Geist.

Chor.
Den der Sterne Wirbel loben,
Den des Seraphs Hymne preist,
Dieses Glas dem guten Geist
Überm Sternenzelt dort oben!

Festen Mut in schwerem Leiden,
Hilfe, wo die Unschuld weint,
Ewigkeit geschwornen Eiden,
Wahrheit gegen Freund und Feind,
Männerstolz vor Königsthronen, —
Brüder, gält‘ es Gut und Blut–
Dem Verdienste seine Kronen,
Untergang der Lügenbrut!

Chor.
Schließt den heil’gen Zirkel dichter,
Schwört bei diesem goldnen Wein:
Dem Gelübde treu zu sein,
Schwört es bei dem Sternenrichter!

Rettung von Tyrannenketten,
Großmut auch dem Bösewicht,
Hoffnung auf den Sterbebetten,
Gnade auf dem Hochgericht!
Auch die Toten sollen leben!
Brüder, trinkt und stimmet ein,
Allen Sündern soll vergeben,
Und die Hölle nicht mehr sein.

Chor.
Eine heitre Abschiedsstunde!
Süßen Schlaf im Leichentuch!
Brüder, einen sanften Spruch
Aus des Totenrichters Mund.

Und die Übertragung ins Russische von I. Mirimskij:

Радость, пламя неземное,
Райский дух, слетевший к нам,
Опьянённые тобою,
Мы вошли в твой светлый храм.
Ты сближаешь без усилья
Всех разрозненных враждой,
Там, где ты раскинешь крылья,
Люди — братья меж собой.

Хор
Обнимитесь, миллионы!
Слейтесь в радости одной!
Там, над звёздною страной, –
Бог, в любви пресуществлённый!

Кто сберёг в житейской вьюге
Дружбу друга своего,
Верен был своей подруге, –
Влейся в наше торжество!
Кто презрел в земной юдоли
Теплоту душевных уз,
Тот в слезах, по доброй воле,
Пусть покинет наш союз!

Хор
Всё, что в мире обитает,
Вечной дружбе присягай!
Путь её в надзвёздный край,
Где Неведомый витает.

Мать-природа всё живое
Соком радости поит,
Всем даёт своей рукою
Долю счастья без обид.
Нам лозу и взор любимой,
Друга верного в бою,
Видеть Бога херувиму,
Сладострастие червю.

Хор
Ниц простерлись вы в смиренье?
Мир! Ты видишь Божество?
Выше звёзд ищи Его;
В небесах Его селенья.

Радость двигает колёса
Вечных мировых часов.
Свет рождает из хаоса,
Плод рождает из цветов.
С мировым круговоротом
Состязаясь в быстроте,
Видит солнца в звездочётам
Недоступной высоте.

Хор
Как светила по орбите,
Как герой на смертный бой,
Братья, в путь идите свой,
Смело, с радостью идите!

С ней мудрец читает сферы,
Пишет правды письмена,
На крутых высотах веры
Страстотерпца ждёт она.
Там парят её знамёна
Средь сияющих светил,
Здесь стоит она склонённой
У разверзшихся могил.

Хор
Выше огненных созвездий,
Братья, есть блаженный мир,
Претерпи, кто слаб и сир, –
Там награда и возмездье!

Не нужны богам рыданья!
Будем равны им в одном:
К общей чаше ликованья
Всех скорбящих созовём.
Прочь и распри и угрозы!
Не считай врагу обид!
Пусть его не душат слёзы
И печаль не тяготит.

Хор
В пламя, книга долговая!
Мир и радость — путь из тьмы.
Братья, как судили мы,
Судит Бог в надзвёздном крае.
Радость льётся по бокалам,
Золотая кровь лозы,
Дарит кротость каннибалам,
Робким силу в час грозы.
Братья, встаньте, — пусть, играя,
Брызжет пена выше звёзд!
Выше, чаша круговая!
Духу света этот тост!

Хор
Вознесём Ему хваленья
С хором ангелов и звёзд.
Духу света этот тост!
Ввысь, в надзвездные селенья!

Стойкость в муке нестерпимой,
Помощь тем, кто угнетён,
Сила клятвы нерушимой –
Вот священный наш закон!
Гордость пред лицом тирана
(Пусть то жизни стоит нам),
Смерть служителям обмана,
Слава праведным делам!

Хор
Братья, в тесный круг сомкнитесь
И над чашею с вином
Слово соблюдать во всём
Звёздным Судиёй клянитесь!

 

 

 

 

Das Lied des Volkes

 

 

 

„Wie geht es Dir da, Mischa?“

Eigene, unautorisierte Übersetzung des Artikels von vsgljad (Blick) vom 17. April 2013. Foto: Reuters; Autor: Olga Grizenko

Saakschwili bedauert, dass die USA den Krieg mit Russland wegen Grusinien nicht begonnen haben.

 

m629145

Michail Saakaschwili deckte die Einzelheiten des Beginns des Augustkrieges des Jahres 2008 und der Rolle der USA dabei auf. Der grusinische Präsident teilte mit, dass George Bush jr. ernsthaft die Variante eines Schlages gegen die russische Armee erwog, dass es jedoch nicht so beschlossen wurde. Er gab sogar zu, dass die „teure Condy“ Tblissi riet, sich nicht in diesen Krieg einzumischen.

Der Präsident Grusiniens Michail Saakaschwili erzählte einige Details des August 2008.

Im Einzelnen gab er zu, dass die damalige amerikanische Außenministerin, Condoleezza Rice, ihn warnte, dass Tbilissi sich nicht in den Krieg mit Moskau einmischen solle. Damals antwortete ich so: „Wir werden uns nicht einmischen. Teure Condy, aber was werden Sie machen, wenn sie trotzdem hereinkommen?“ Darauf antwortete sie: „Ich denke nicht, dass sie das tun würden“ – erzählte er im Interview mit dem Telekanal „Rustavi-2“.

Saakaschwili deckte auch seine Unterredungen mit George Bush jr. im Detail auf. „Als die russische Armee schon auf Tblissi zu marschierte, rief mich Bush an. Er fragte mich: ‚Nun, wie geht es Dir da, Mischa, nicht so wirklich gut, nicht?‘ Ich antwortete ihm: ‚Wie es mir geht, hat schon gar keine Bedeutung. Morgen kann es mich schon nicht mehr geben, aber ich denke, dass auch Sie selbst sich nicht gut fühlen sollten, weil die Sowjetunion in der Zeit der Regierung Ihres Vaters zusammenbrach und wenn in der Zeit Ihrer Präsidentschaft die Armee in Tblissi einmarschiert, so wird die Sowjetunion auferstehen. Und was wird dann die Geschichte über Sie schreiben?‘ Darauf antwortete mir Bush: ‚Warten Sie, ich habe eine Besprechung'“, – gab Saakschwili den Dialog wieder, und fügte hinzu, dass die USA nach diesem Gespräch beschlossen ihre Flotte nach Grusinien zu schicken.

Nach seinen Worten „haben die USA ernsthaft die Möglichkeit in Betracht gezogen, den Roki-Tunnel zu bombardieren“, durch den damals das russische Militär Süd-Ossetien zu Hilfe kam, teilt ITAR-TASS mit. „Und ich bedauere sehr, dass die USA nicht so entschieden haben“, unterstrich er.

Hierbei erklärte Saakaschwili, dass er bereit ist, auf Fragen der parlamentarischen Kommission über die Ereignisse des August 2008 zu antworten. „Wenn eine parlamentarische Kommission gegründet wird, so bin ich bereit, ins Parlament zu kommen und auf alle notwendigen Fragen zu antworten, aber wenn dieses Thema bei der Staatsanwaltschaft des Landes im Rahmen des Strafgesetzbuches zur Debatte steht, gibt es ein anderes Ergebnis“, setzte er hinzu.

Die Absichten des Parlaments, abermals Untersuchungen zu den Ereignissen des August 2008 zu führen, wurden in der vergangenen Woche bekannt. „Zur Zeit ist nicht konkret bekannt, in welcher Form diese Kommission funktionieren wird, aber sie wird bestimmt eingerichtet. Die Öffentlichkeit muss wissen, welche Ereignisse diesem Krieg vorausgingen, was geschah, was die Situation verschärfte“, erklärte das Oberhaupt der parlamentarischen Mehrheit, die sich aus der Koalition „Grusinischer Traum“ bildet, David Saganelidse, den Journalisten. Eine analoge Kommission, eingerichtet einen Monat nach der Beendigung des grusinisch-ossetischen Krieges und der Durchführung der Moskauer Kriegsoperation, die Tblissi zum Frieden zwang, kam 2008 zu dem Schluss, dass Russland seit einigen Monaten den „Überfall auf Grusinien“ geplant hätte. „Im Verlaufe einiger Monate gingen bei den entsprechenden Diensten Grusiniens Signale über die Vorbereitung einer Kriegsoperation von Seiten Russlands ein, aber die Analyse der zu erwartenden Gefährlichkeit war nicht auf dem notwendigen Niveau und darum war die Dimension der Kriegsoperationen von Seiten der Russischen Föderation (RF) unerwartet für die Behörden Grusiniens“, wurde in ihrer Zusammenfassung gesagt.

Aber der neuen parlamentarischen Mehrheit erscheinen die Schlussfolgerungen ihrer Kollegen zweifelhaft. Wie Saganelidse unterstrich, „gab“ die Kommission damals “keine Antworten auf entsprechende Fragen“. „Die Antworten, die von den vorherigen Behörden der Öffentlichkeit gegeben wurden, waren PR und der Versuch, die reale Situation zu verschleiern“, unterstrich er.

Außerdem hat vorher sogar das grusinische Ministerium für Justiz nicht ausgeschlossen, dass Saakaschwili, aber auch eine Reihe hochrangiger Beamter zu der Sache dieses Krieges verhört werden könnten. „Bei der Staatsanwaltschaft des Haager Gerichtes gingen nicht wenige Informationen ein, nach denen Bürger und Vertreter verschiedener ausländischer NGOs sich mit Beschwerden dorthin wandten und erklärten dass hochgestellte Beamte verschiedener ethnischer Herkunft Verbrechen begangen haben – voraussichtlich entweder gegen die Menschlichkeit oder diese Verbrechen können als Kriegsverbrechen qualifiziert werden. Unsere Probleme müssen wir selbst lösen, es ist unsere Aufgabe und die der Staatsanwaltschaft, die Sache des Krieges von 2008 zu ermitteln“, unterstrich vorher das Oberhaupt des Amtes Teja Zulukian.

Saakischwili selbst erklärte in Antwort darauf früher, dass er „weder als Präsident noch als Bürger Grusiniens willens ist, bei der Beweisaufnahme zur Untersuchung der Fragen, die mit dem kriegerischen August 2008 verbunden sind, zusammenzuarbeiten.“

Die Rede des Regierungsoberhauptes des Landes über den Bürgerkrieg

(eigene, nicht autorisierte Übersetzung des Artikels Nikolai Starikovs)

In der Geschichte gibt es nichts Neues – alles war schon einmal da. Nur zu einer anderen Zeit und in einem anderen Land. Das Problem liegt darin, dass die Mehrheit der Bewohner unseres Planeten die Geschichte nicht kennen und die Parallelen nicht sehen können.

s_s35_RTR33A65

Vor Ihnen die Mitteilung über eine Rede des Staatsoberhauptes Syriens Baschar Assad im Parlament des Landes.

Heute gab Baschar Assad in der ersten Sitzung des Parlaments unter Ovationen die Regierungsdeklaration bekannt. Assad gab an, dass die Aufgaben der Regierung darin bestünden, nicht nur den Krieg zu gewinnen, sondern auch die Stärkung der Freiheit und Unabhängigkeit Syriens zu erreichen. Syrien, erklärte Assad, gestattet keinerlei Einmischungen in seine Angelegenheiten. Es habe das Recht, die Unterstützung anderer Länder zu fordern, um den Überfall zurückzuweisen, dessen Opfer Syrien geworden ist. Es geht nicht um eine bewaffnete Revolte, sondern um einen richtigen Krieg, ausgerufen und vorbereitet von totalitären Ländern, unter Missachtung jeden internationalen Gesetzes. Diese Länder wollen die Hegemonie in Europa und in der ganzen Welt. Wenn es nicht Hilfe und Unterstützung durch diese Länder für die Rebellen gäbe, hätte die Regierung diese Revolte längst niedergeschlagen. Der Gewinn des Krieges, wird in der Deklaration gesagt, ist nicht nur eine Frage des einen oder anderen Regimes. Es ist eine Frage über: Sein oder Nichtsein Syriens.

Der Krieg wird nicht nur auf den Schlachtfeldern entschieden. Darum nutzt die Regierung alle Kräfte, um die Ordnung im Hinterland sicherzustellen. Sie hat alle Organisationen aufgelöst, die an Willkür beteiligt waren, um so die persönliche Freiheit aller Bürger des Landes zu stärken und ist bereit, alle Versuche, die Ordnung im Hinterland zu zerstören, im Keim zu ersticken…

Haben Sie das gelesen? Nun, aber Baschar Assad hat nie solche Worte gesprochen.

Vor Ihnen liegt die Rede des Regierungsoberhauptes Juan Negrin, der in den 30iger Jahren des 20. Jahrhunderts versuchte, gegen die Unterstützung und Finanzierung der ausländischen „Revolution“ für die Freiheit seines Landes zu kämpfen.

Tatsächlich ist dieser Text eine Notiz der Zeitung „Iswestija“ vom 3. Oktober 1937, Nr. 231 (6393), die mir ein Leser sandte. Ich habe mit Bedacht die Familiennamen der Führer und des Landes ausgetauscht. Und so wurde sofort alles aktuell.

Hier ist der Originaltext:

Valencia, 1. Oktober (TASS). Heute gab der Vorsitzende des Ministerrats Negrínin der ersten Sitzung der Cortes (Parlament) unter Ovationen die Regierungserklärung bekannt. Negrín gab an, dass die Aufgaben der Regierung darin bestünde, nicht nur den Krieg zu gewinnen, sondern auch die Stärkung der Freiheit und Unabhängigkeit Spaniens zu erreichen. Spanien, erklärte Negrín, gestattet keinerlei Einmischungen in seine Angelegenheiten. Es habe das Recht die Unterstützung anderer Länder zu fordern, um den Überfall zurückzuweisen, dessen Opfer Spanien geworden ist. Es geht nicht um eine bewaffnete Revolte, sondern um einen richtigen Krieg, ausgerufen und vorbereitet von totalitären Ländern, unter Missachtung jeden internationalen Gesetzes. Diese Länder wollen die Hegemonie in Europa und in der ganzen Welt. Wenn es nicht Hilfe und Unterstützung durch diese Länder für die Rebellen gäbe, hätte die Regierung diese Revolte längst niedergeschlagen. Der Gewinn des Krieges, wird in der Deklaration gesagt, ist nicht nur eine Frage des einen oder anderen Regimes. Es ist eine Frage über: Sein oder Nichtsein Spaniens.

Der Krieg wird nicht nur auf den Schlachtfeldern entschieden. Darum nutzt die Regierung alle Kräfte, um die Ordnung im Hinterland sicherzustellen. Sie hat alle Organisationen aufgelöst, die an Willkür beteiligt waren, um so die persönliche Freiheit aller Bürger des Landes zu stärken und ist bereit, alle Versuche, die Ordnung im Hinterland zu zerstören, im Keim zu ersticken…

Noch einmal der Link zum russischen Originalartikel auf nstarikov.ru

 

 

Syriens Präsident Assad im Interview mit Russia Today

Dieses Interview wurde von Russia Today am 11. November 2012 veröffentlicht.

Heute, am 12. November 2012 ist das Interview mit deutschen Untertiteln verfügbar.

KenFM: WERDET MILITANT!

Das braucht keinen weiteren Kommentar:

%d Bloggern gefällt das: