+++ INTERESSANT !!! +++ Sind Euch auch die seit einiger Zeit wechselnden und Botschaften verkündenden Hintergründe im ‪Ukraine‬ Crisis Media Center aufgefallen?+++

Bürgerinitiative für Frieden in der Ukraine

Die „neutralen“ Beobachter der ‪#‎OSZE‬ scheinen diese Botschaften jedoch nicht im Geringsten zu stören.
Was das Ukraine Crisis Media Center ist und dass eine angeblich unabhängige, neutrale Organisation wie die OSZE ein solches Propagandazentrum nicht für öffentliche Bekanntgaben und Erklärungen nutzen sollte, versteht sich von selbst.
Nun werden jedoch auch noch Botschaften wie:
– €uromaidan – Wiedergeburt der Nation *
– Die Himmlischen Hundert – Ein Jahr der Hoffnung
– Wir sind die Krim – Wir sind die Ukraine (in Anlehnung an Je suis Charlie)
zusammen mit dem Logo und damit auch im Namen der OSZE verbreitet.

*Rebirth of a Nation“ spielt auf „The Birth of a Nation“ an, einen rassistischen, amerikanischen Spielfim von 1915:
„…Eindeutig ist, dass der Film behauptet, der Ku Klux Klan habe Amerikas Süden vor dem verderblichen Einfluss von befreiten Schwarzen gerettet, „Carpetbaggers“ und Mulatten (Lydia Brown und Silas Lynch) sind die am unsympathischsten…

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+++De-facto-Staat“ Ostukraine“+++Text von 2009 LESEN!!!+++

Was wir heute erleben, ist spätestens seit 2009 Planung der NATO – und es wird wieder deutlich: Die BRD ist KEIN Getriebener, sondern aktiver Mit-Täter!

Bürgerinitiative für Frieden in der Ukraine

german-foreign-policy.com, +++01. Dezember 2009+++
http://www.davidnoack.net/ostukraine.html

Deutsche Militärkreise debattieren über eine erneute Osterweiterung der NATO und über eine Spaltung der Ukraine. Wie ein früherer Mitarbeiter des Amtes für Studien und Übungen der Bundeswehr schreibt, sei die Ausdehnung des westlichen Kriegsbündnisses auf ukrainisches Territorium weiterhin im Gespräch. Komme es tatsächlich zu einem solchen Schritt, dann „träte wahrscheinlich nur die Westukraine“ der NATO bei. „Die Ostukraine“ werde „in diesem Fall unabhängig oder ein De-facto-Staat wie Abchasien.“ Der Autor, ein Oberstleutnant der Reserve, stellt seine Überlegungen in einer militärischen Fachpublikation vor und bettet sie ein in einen Rückblick auf alle NATO-Osterweiterungen der vergangenen 20 Jahre. Demnach ist der „Cordon Sanitaire“ zwischen dem Kriegsbündnis und Russland, den die Alliierten des Zweiten Weltkriegs der Sowjetunion zugestanden hatten, inzwischen weitgehend von der NATO absorbiert worden; dabei habe man alle „roten Linien“ Moskaus überschritten. Wie der Autor urteilt, befinde sich Russland in einer historischen Defensive. Allein das schon…

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Vom Nutzen des Waffenstillstands

Original mit den Querverweisen und weiterführenden Links auf german-foreign-policy

26.01.2015

KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) – Deutsche Außenpolitiker stellen eine Verschärfung der EU-Sanktionen gegen Russland zur Debatte. Angesichts der neuen Eskalation der Kämpfe im Osten der Ukraine werde man „leider über schärfere Sanktionen reden müssen“, erklären mehrere Vertreter der transatlantischen Fraktion im deutschen Polit-Establishment. Die jüngste Eskalation in Donezk und Mariupol, für die Berlin umstandslos die ostukrainischen Aufständischen oder gar Moskau verantwortlich macht, folgt auf Mobilmachungs- und Aufrüstungsschritte der Kiewer Regierung, die Beobachtern zufolge auf eine bevorstehende groß angelegte Militäroffensive schließen lassen. Kiew leitet zudem die langfristige Militarisierung des Landes in die Wege: Jugendliche und sogar Kinder sollen in Zukunft nicht nur eine „national-patriotische Erziehung“ durchlaufen, sondern in der Schule auch „den Umgang mit Gewehren und der Kalaschnikow lernen“. Das Europaparlament hat vor wenigen Tagen die Lieferung von „Schutzwaffen“ an die Ukraine ausdrücklich befürwortet; Berlin hat derartige Ausfuhren bereits im vergangenen Jahr genehmigt. Ergänzend zur Ausweitung des militärischen Konflikts bereitet Brüssel nun auch eine umfassende Propagandakampagne vor.

Sanktionen auf der Tagesordnung
Mehrere Außenpolitiker der transatlantischen Fraktion des deutschen Polit-Establishments stellen eine Verschärfung der EU-Sanktionen gegen Russland zur Debatte. Anlass ist die erneute Zuspitzung der Kämpfe in der Ostukraine und insbesondere der jüngste Beschuss der Hafenstadt Mariupol. Die Schuld an der Eskalation wird umstandslos und ohne nähere Begründung Moskau zugeschrieben. Brüssel dürfe „die aktuelle Eskalationspolitik des Kremls nicht unbeantwortet lassen“, erklärt der außenpolitische Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen, Omid Nouripour; man müsse deshalb neue Sanktionen in Betracht ziehen.[1] Russland sei „der Kriegstreiber in der Region, weil es die Separatisten mit schweren Waffen, logistischer Hilfe und Treibstoff versorgt“, wird der CDU-Außenpolitiker Karl-Georg Wellmann zitiert: „Wenn die russische Regierung also nicht nachweisbare Fortschritte zur Deeskalation der Lage nachweisen kann“, dann werde man „leider über schärfere Sanktionen reden müssen“. Auch die CDU-Außenpolitikerin Elisabeth Motschmann sagt: „Die EU muss sich wieder mit dem Thema Sanktionen beschäftigen.“

Vor der Offensive
Der aktuellen Eskalation vorausgegangen waren umfassende Mobilmachungs- und Aufrüstungsschritte der Kiewer Regierung. Präsident Petro Poroschenko hatte angekündigt, rund 50.000 Wehrpflichtige im Alter zwischen 16 und 60 Jahren einzuberufen; sie sollten drei Wochen lang ausgebildet und dann umgehend an die Bürgerkriegsfront abkommandiert werden.[2] Weitere 50.000 Männer würden in einigen Monaten zur Armee eingezogen, teilte Poroschenko mit. Gleichzeitig übergab er den ukrainischen Streitkräften offiziell neues Kriegsgerät, darunter Sturmgewehre, Haubitzen, Schützenpanzer sowie Kampfflieger – und kommentierte dies: „So nutzen wir den sogenannten Waffenstillstand.“[3] Unter anderem aufgrund der Aufrüstung im großen Stil gingen Beobachter davon aus, dass Kiew eine groß angelegte Militäroffensive plane. Die jüngste Eskalation erfolgte nun nach dem bis heute nicht aufgeklärten Granatbeschuss eines Busses in Donezk, dem 13 Zivilisten zum Opfer fielen – die ostukrainischen Aufständischen sehen die Schuld bei Kiewer Regierungseinheiten – und nach dem Raketenangriff auf Mariupol, bei dem mindestens 30 Zivilisten zu Tode kamen; ihn schreibt Kiew den Aufständischen zu.

„Schutzwaffen“ und „Schulungsmissionen“
Bei ihrer Aufrüstung kann die Ukraine sich auf europäische und nordamerikanische Zulieferungen sogenannter nicht-tödlicher („non-letaler“), aber militärisch unverzichtbarer Ausrüstung stützen. Über solche Lieferungen ist schon mehrfach berichtet worden; auch Berlin hat im September 2014 bestätigt, die Prüfung diverser Anträge zur Lieferung militärischer „Schutzausrüstung“ bereits „mit positivem Ergebnis abgeschlossen“ zu haben.[4] Unlängst hat sich nun das Europaparlament dafür ausgesprochen, die EU solle „Möglichkeiten prüfen …, die Regierung der Ukraine beim Ausbau der Verteidigungsfähigkeiten und dem Schutz der Außengrenzen des Landes zu unterstützen“.[5] Dies sei möglich, da der Rat der EU „am 16. Juli 2014 das Waffenembargo gegen die Ukraine aufgehoben“ habe; „Einwände oder rechtliche Beschränkungen für die Lieferung von Schutzwaffen aus den Mitgliedstaaten an die Ukraine“ bestünden deshalb nicht. Ausdrücklich „unterstützt“ das Europaparlament „die derzeitigen Lieferungen nichtletaler Ausrüstungsgegenstände“; außerdem heißt es, die EU müsse „Schulungsmissionen“ für die ukrainischen Streitkräfte durchführen.

Orwell im Anmarsch
Die Aufrüstung der Ukraine soll durch umfangreiche PR-Maßnahmen begleitet werden. Wie das Parlament fordert, soll die EU-Kommission „binnen zwei Monaten eine Kommunikationsstrategie“ ausarbeiten, um „auf EU-Ebene wie auch in den Mitgliedstaaten“ gegen russische „Propaganda“ vorzugehen.[6] Kiew ist bereits einen Schritt weiter und hat – mit derselben Begründung – kürzlich ein „Informationsministerium“ gegründet, das weltweit auf scharfe Kritik gestoßen ist. Der neue Minister Juri Stez hatte zuvor rund zehn Jahre lang den privaten TV-Sender „Kanal 5“ des derzeitigen Präsidenten Poroschenko geleitet.

National-patriotische Erziehung
Ergänzend zu Aufrüstung und Mobilmachung im großen Stil hat die Kiewer Regierung inzwischen auch Schritte in die Wege geleitet, die auf eine langfristig angelegte Militarisierung des Landes zielen. Die Maßnahmen rufen selbst in deutschen Leitmedien, die ansonsten die neuen Machthaber der Ukraine stützen, ein gewisses Stirnrunzeln hervor. Dort wird berichtet, insbesondere Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk sei ein „leidenschaftlicher Verfechter der Intensivierung von Schulprogrammen zur ’national-patriotischen Erziehung'“ der Jugend. So setze er sich dafür ein, im Geschichtsunterricht solle „besonders von der steten Wehrhaftigkeit der ukrainischen Nation die Rede sein – von den Kosaken bis hin zur ‚Ukrainischen Aufständischen Armee'“.[7] Letztere kämpfte im Zweiten Weltkrieg an der Seite NS-Deutschlands gegen die Rote Armee und verübte Massaker an mehr als 91.000 Menschen meist polnischer Sprache und teils jüdischen Glaubens.[8]

Mit der Kalaschnikow in die Schule
Zudem sähen „neue volkserzieherische Richtlinien“, die Jazenjuk „zur Diskussion gestellt“ habe, „für die Oberstufe unter dem Stichwort ‚Heimatschutz‘ auch eine umfassende Ausbildung an der Waffe vor“. Jugendliche sollten „den Umgang mit Gewehren und der Kalaschnikow lernen“; zur Ausbildung gehörten zudem der „Einsatz von Gasmasken, der Umgang mit Handgranaten und die Aufklärung über verschiedene Minentypen“. Schon jetzt veranstalteten private Militaristenvereine „Freizeitcamps“, auf denen „ukrainische Mädchen und Jungen … schießen lernen und Kampfsportarten trainieren“: „Das tun sogar Grundschulkinder, die, gehüllt in ukrainische Militäruniformen, auf der Internetseite von Julia Timoschenko als Beitrag ihrer Partei zur Steigerung der nationalen Kampfmoral präsentiert werden.“ „Waffenausbildung für Jugendliche“ werde darüber hinaus „auch in Militäreinrichtungen angeboten“.[9] Bis zu ihrer Übernahme durch Russland sei dies auch auf der Krim üblich gewesen

Milliardenkredite
Während Kiew die Militarisierung des Landes vorantreibt und, schon seit langem am Rande des Staatsbankrotts balancierend, seinen Militärhaushalt auf 5,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erhöht hat (rund 4,8 Milliarden Euro) [10], unterstützen Berlin und die EU die prowestlich gewendete Ukraine nicht nur politisch, sondern auch finanziell: Nach Kreditgarantien in Höhe von einer halben Milliarde Euro, die Berlin kürzlich zugesagt hat, hat die EU-Kommission Darlehen in Höhe von fast zwei Milliarden Euro zugesagt. Von Einwänden gegen die dramatische Aufstockung des Militärhaushalts und gegen die allgemeine Militarisierung ist nichts bekannt.

Differenzen
Besteht in Berlin bezüglich der Unterstützung der Kiewer Kriegsfraktion Konsens, so zeigen sich dennoch Differenzen in der Beurteilung der Russland-Sanktionen. Starke Kräfte sind der Ansicht, man solle mit dem geschwächten Russland wieder besser kooperieren, um erneut ökonomischen Profit aus der Zusammenarbeit ziehen zu können. Die Einsetzung eines prowestlichen Regimes in Kiew und seine ansatzweise Stabilisierung reichten als geostrategischer Vorteil aus dem Konflikt vorläufig aus; eine umfassende Destabilisierung Moskaus sei nicht notwendig und derzeit nicht wünschenswert. german-foreign-policy.com berichtet in Kürze.

Dazu auch: Kurze Geschichte des ukrainischen Bandera Nazismus

und: Ukrainische Faschisten sind deutsche Faschisten!

Poroschenko

Toter-Junge-bei-Slavjansk

Poroschenko_2

bei donezk

Ist das neue russische Abkommen über Kohle für die Ukraine tatsächlich die Donbass-Kohle?

Der untentstehende Artikel bezieht sich auf diese Meldung von RT russisch (Übersetzung: Solveigh Calderin):

Dmitrij Pjeskow: Die Lieferung von Kohle und Elektroenergie in die Ukraine ohne Vorauszahlung ist ein Akt des guten Willens Russlands.

Kohle- und Elektro-Enerigie-Lieferungen Russlands an die Ukraine ohne Vorauszahlung – das ist eine Demonstration des guten Willens des Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin, als Hilfeleistung und wirklicher Unterstützung des ukrainischen Volkes. Darüber berichtete der TASS Pressesekretär des Oberhaupts des russischen Staates Dmitrij Pjeskow. Damit bestätigte der Presse-Sekretär des Präsidenten die Mitteilungen der ukrainischen Seite über den Beginn solcher Lieferungen.

Übersetzung des Artikels von Fortruss: Solveigh Calderin

Melnikova, Yelena (1902-1980) DONBASS. GORLOVKA. SHAKHTA No. 5 [c. 1932-1933]: http://www.russianartandbooks.com/cgi-bin/russianart/Ar00183.html

Melnikova, Yelena (1902-1980) DONBASS. GORLOVKA. SHAKHTA No. 5 [c. 1932-1933]:
http://www.russianartandbooks.com/cgi-bin/russianart/Ar00183.html

Es scheint, der russisch-ukrainische Blogger Yurasumy nimmt das an:

Ich mag es, die Kommentare derjenigen zu lesen, die sich ständig darüber beschweren, dass Putin den Donbass aufgibt, wann immer ich keine Zeit habe, zu schreiben. Die Leute regen sich wieder auf und verbreiten verschiedene „logische“ wahnsinnige Ideen.

Eine davon ist die angeblich “freie“ Kohle, die die Ukraine von Russland bekommt. Im Donbass ist das für niemanden ein Geheimnis (ich schreibe das für solche Couchkrieger, die lediglich ihre Finger gegen das Keyboard schlagen können und denken, es macht sie zu den Klügsten auf der Welt.)

So. Die gelieferte Kohle (und sie wurde den ganzen Dezember geliefert) ist Donbass-Kohle. Natürlich hat Russland nichts damit zu tun. Wobei es genau genommen russische Kohle ist. Und das Geld? Das Geld geht dahin, woher die Kohle kommt. In den Donbass. Das ist das Geld, das benutzt wurde, um die Löhne und Leistungen für die Bergarbeiter zu bezahlen.

Und Ihr Couchkrieger habt nichts davon gewusst? Das ist, weil Ihr Couchkrieger seid, weil Ihr nichts verstehen könnt oder gar verstehen wollt. Ihr wisst nur, wie man sich Gedärme im TV anschaut, die an Starkstromleitungen hängen, wissend, dass Ihr niemals so enden werdet. Das ist auch ein Teil der Minsker Vereinbarung (nebenbei macht die Kiewer Bürokratie weiterhin Geld aus diesem Abkommen). Es ist wahr, bis jetzt ist die Kohle in kleinen Mengen geliefert worden, weil es sich Kiew anders überlegt hatte (wenn mancher auch meinen könnte, sie seien erst jetzt darauf gekommen). Aber die Zeit arbeitet gegen die Junta. Darum wird es jetzt sehr teuer, es sich anders zu überlegen.

Darum sandte Kiew nun nach einer langen Zeit Geld in den Donbass, und seine Strategie der ökonomischen Strangulation erlitt eine komplette Niederlage (Ihr werdet bemerkt haben, wie dieses Thema von den ukrainischen TV-Kanälen verschwand). Kiew erhält ein betretenes Schweigen darüber aufrecht, wie die Lugansker und Donezker Republiken ukrainische Währung in solcher Menge haben (zuerst behaupteten sie, es wäre Falschgeld, aber selbst die ukrainische Öffentlichkeit konnte nicht lange betrogen werden), während in Russland die Schönwetter-Patrioten die Nachricht betrauern, anstatt die neueste Niederlage der Junta zu feiern.

P.S. In Bezug auf die Elektrizität, die in die Ukraine geschickt wurde. Ich dachte, dass dies längst verstanden worden wäre. Aber offensichtlich nicht. Die Krim ist immer noch (und wird noch für eine lange Zeit) mit dem ukrainischen Elektroenergienetz verbunden sein, was meint, dass Russland irgendwie die Benutzung der Elektroenergie für die Krim vergüten muss. Ich denke, sie haben eine Vereinbarung dafür schon vor langer Zeit erreicht, aber es schadet nichts, das zu wiederholen. Sie beschlossen, die Reparaturen des 2. Reaktors des Südukrainischen Atomkraftwerkes zu benutzen (genau wie die Reparaturen des 3. Reaktors des Saporoshjer Atomkraftwerkes benutzt wurde, um die laufenden Stromausfälle zu erklären). Den Rest kennt Ihr schon.

Ab 28. Dezember russische Friedenstruppen im Donbass?

Übersetzung des Artikel von fortruss.blogspot: Solveigh Calderin

Werden die russischen Friedenstruppen am 28. Dezember offiziell in den Donbass einziehen?

Wlad Krymskij für Stockinfocus.ru & Putnik – Live Journal

Noworossija

Es wird mehr oder weniger klar, wozu der Präsident der Ukraine Petro Poroschenko durch seine belorussischen (vorige Woche) und kasachischen (gestern) Kollegen Lukaschenko und Nasarbajew überredet wurde. Die Absicht dieser Treffen wurde durch die Experten deutlich unterschätzt – die meisten schlugen Alarm, dass Minsk und Astana Brücken mit Kiew bilden und sich von Moskau abwenden würden.

Tatsächlich taten Lukaschenko und Nasarbajew genau dasselbe wie die Priester Kushakowskij und Aloysius Moroschek in dem unsterblichen „Goldenen Kalb“ – sie „spielten“ gegen Poroschenko – ‚Kosljewitsch‘. Und sie „spielten“ erfolgreich.

Hier ist, was der Sinn dieser Verhandlungen war: Gemeinsame Patrouillen der „Kontakt-Zonen“ an den Grenzen zwischen der LVR, DVR und Ukraine werden am 28. Dezember beginnen, neben dem ukrainischen und noworussischen Militär werden russische Friedenstruppen patrouillieren. Tatsächlich wird Russland damit die Welt vor die Tatsache seiner Präsenz in den nicht anerkannten Republiken stellen – und die OSZE billigt das interessanterweise und unerwartet.

Nur die Warlords der Bestrafer aus der Nationalgarde der Ukraine sind schockiert: So kommentierte einer von ihnen, Ruslan Forostjak, in seinen Nachrichten auf seiner Facebookseite:

Forostjak

“Die Information, dass ab 28. Dezember russische Truppen offiziell das Territorium der “Lugandon” [degradierender ukrainischer Name für die Lugansker Volksrepublik] patrouillieren, ist bestätigt. Die Vereinbarung wurde durch die ukrainische Seite unterschrieben (Generalmajor Rasmasnin), das ist durch die OSZE bestätigt. Wird jetzt einen Russe in Debaltsevo getötet, wirst Du nicht einen Aggressor in der ATO-Zone sondern einen „Friedenswächter“ töten. Das, alle meine Freunde, heißt, wir haben den Kampf um den Osten verloren. Wir taten, was wir konnten, wir kämpften bis zum Tod, brachten humanitäre Hilfe und Lieferungen an die Front, wir konnten nichts anders machen, da wir Ratgeber und Kommandeure in der Rada hatten, die unzureichend waren. Nun wird der Countdown für Jahrzehnte beginnen, und wir werden diese Jahrzehnte unter Gefahr, terroristischen Attacken, Betrug und Bitternis leben.“

Es ist bis jetzt noch unbekannt, wie viele russische Friedenswächter in den friedenserhaltenden Operationen im Donbass teilnehmen werden. Es ist unbekannt, wie die Vereinigten Staaten auf diese Neuigkeit reagieren werden – wo es, anders als in Europa, unwahrscheinlich ist, dass die Entscheidung Poroschenkos gebilligt wird.

Leonid Schwets veröffentlichte auf seiner Facebook-Seite:

„Unglücklicherweise, ist die Information bestätigt, dass ab dem 28. Dezember russisches Militär an den Patrouillen auf dem „gesamten Gebiet der DVR und LVR“ teilnimmt: Das ist auf der OSZE-Website veröffentlicht. Von der ukrainischen Seite wurde diese Vereinbarung durch den Generalmajor Rasmasin, von der Russischen Seite von dem Generalmajor Wjasnikow unterschrieben.

Die OSZE ist natürlich eine miese Organisation, aber die ukrainische Führung sollte auch ein bißchen Hirn haben.

Die Präsenz von 500 Soldaten legitimierend, werden sofort 5.000 da sein. Und die OSZE kann ihre Anzahl nicht kontrollieren und wird es nicht tun. Jeden im Kampf Getöteten werden die russischen Fallschirmjäger sofort in einen heimtückisch ermordeten „Friedenswächter“ verwandeln. Und so weiter, es ist leicht sich vorzustellen, was kommt.“

Nach der OSZE:

In dem regierungskontrollierten Debaltseve (55 km nordöstlich von Donezk) beim Hauptquartier der JCCC [Gemeinsames Zentrum für Kontrolle und Kooperation], traf die SMM Offiziere der Armeen der Ukraine und der Russischen Föderation – jeweils vertreten durch Generalmajor Rasmasnin und Generalmajor Wjasnikow – gemeinsam mit Mitgliedern der „Donezker Volksrepublik“ („DVR“) und der „Lugansker Volksrepublik“ („LVR“). Der ukrainische Generalmajor Rasmasnin erklärte, dass alle Mitglieder des JCCC vollkommen bereit seien, ab dem 28. Dezember die gemeinsamen Patrouillen in allen „DVR“ und „LVR“ kontrollierten Gebieten einzuführen. Er sagte, dass die JCCC jetzt vollkommen ausgerüstet ist, um die gemeinsamen Patrouillen durchzuführen und dass er lediglich auf die Fertigstellung der jetzigen Waffenstillstandsvereinbarung warte.

Und weiter von der OSZE:

Die SMM beobachtete weiterhin die Einführung der Bestimmungen des Minsker Protokolls und Memorandums und die Arbeit des Gemeinsamen Zentrums für Kontrolle und Kooperation (JCCC).

Im regierungskontrollierten Debaltseve (55 km nordöstlich von Donezk) im Hauptquartier der JCCC, traf die SMM ukrainische und russische Armeeoffiziere, zusammen mit Mitgliedern der „Donezker Volksrepublik“ („DVR“) und der „Lugansker Volksrepublik“ („LVR“). Generalmajor Rasmasnin des ukrainischen Generalstabs (GSU), der im Hauptquartier der JCCC anwesend war, sagte, dass Generalmajor Wjasnikow des Generalstabes der Russischen Föderation (GSRF) in Donezk war, um die Treffen der JCCC Arbeitsgruppe vorzubereiten, die für den 24. Dezember in Lugansk und für den 26. Dezember in Donezk geplant sind. Er teilte mit, dass sich die ukrainischen und russischen Vertreter – einschließlich des stellvertretenden Stabschefs der ukrainischen Armee – zurzeit in Spartak (20 km nördlich von Donezk), in der Nähe des Donezker Flughafens treffen. Der Gesprächspartner erklärte, dass die vorgenannten Vertreter in Spartak derzeit eine Vereinbarung über die Sicherheitskonditionen für die zukünftigen Rotationen des ukrainischen bewaffneten Personals, das auf dem Donezker Flughafen stationiert ist, verhandeln.

Generalmajor Rasmasnin betonte auch, dass die russischen Medien irrtümlich berichtet hätten, dass er offiziell erklärt hätte, dass der Waffenstillstand bis zum 28. Dezember vollkommen in Kraft tritt. Er erklärte, dass er niemals irgendeinen Waffenstillstand erwähnt hätte oder einen speziellen Termin genannt hätte. Er erklärte, dass es bis jetzt noch nicht möglich gewesen sei, einen wirklichen Waffenstillstand einzuführen oder die gemeinsamen JCCC Patrouillen wegen der fortlaufenden Zwischenfälle und darauffolgender Belange zu beginnen.
Die Vertreter des JCCC Hauptquartiers übergaben der SMM eine gemeinsame Protokollliste über Waffenstillstandsverletzungen der letzten 24 Stunden. Das Protokoll notierte 41 Zwischenfälle, einschließlich von 24 Fällen von Bombardierungen und 17 Beschüssen durch kleine und leichte Waffen (SALW).

Im regierungskontrollierten Maiorosk (45 km nördlich von Donezk) berichtete der verantwortliche Kommandeur der ukrainischen Armee für die lokalen Kontrollpunkte (CP) drei Vorfälle leichten Mörserbeschusses, sowie SALW-Beschüsse auf die Positionen der lokalen ukrainischen Armee im Laufe des 19. und 20. Dezember. Der Kommandeur setzte hinzu, dass am 22. Dezember eine Panzergranate die Umgebung seines CP traf. Er konnte den Ursprung all der vorgenannten Bombardements und Beschüsse nicht beurteilen. Die SMM konnte die Berichte des Kommandeurs nicht unabhängig überprüfen.

Die SMM urteilte, dass die Situation bei den jeweiligen CPs in den regierungskontrollierten Kramatorsk (95 km nördlich von Donezk), Kostantyniwk (60 km nördlich von Donezk), Artjomiwsk (85 km nordöstlich von Donzek) und Maiorsk ruhig war.

Bei der JCCC Koordinierungsgruppe in Donezk trafen die SMM ukrainische und russische Armeeoffiziere und Mitglieder der “DVR”. Wie das JCCC Hauptquartier berichtete, erklärten die JCCC Vertreter, dass sie am 26. Dezember eine gemeinsame Arbeitsgruppe in Donezk planen, um die gemeinsamen Patrouillenpläne und zukünftigen Rotationen des ukrainischen Armeepersonals, das auf dem Donezker Flughafen stationiert ist, zu diskutieren.

In Bezug auf die Waffenstillstandsverletzungen erklärten die Gesprächspartner, dass die Situation seit dem 9. Dezember allgemein ruhig blieb. Sie notierten sporadische Vorfälle von Bombardements und berichteten über verschiedene Fälle von SALW-Beschüssen. Die Gesprächspartner berichteten, dass zwei ukrainische Armeeangehörige während eines Schusswechsels am Donezker Flughafen am 20. Dezember schwer verwundet worden sind, bevor sie mit der gemeinsamen Hilfe des JCCC in die regierungskontrollierten Gebiete evakuiert wurden.

Die SMM traf Vertreter der Regionalen Sozialen Schutzabteilung in Vinnytsja (300 km nordwestlich von Tscherniwtsi). Die Gesprächspartner sagten, dass sich der Strom ankommender Binnenflüchtlinge (IDPs) in die Vinnytsja Region in den vergangenen Tagen verlangsamt hat. Sie gaben an, das am 19. Dezember 264 neue IDPs registriert wurden, während sich eine Woche vorher 505 neue IDPs in der Vinnytsja Region niederließen, wovon 95 % bereits in Übereinstimmung mit den Regierungsresolutionen 509 und 505 (Registrierung und Erlaubnis zum Kontingent) und dem gültigen ukrainischen Gesetz zu IDPs registriert wurden. Die Gesprächspartner erklärten, dass 11.158 IDPs seit März 2014 in das Gebiet wechselten. Ungefähr 20 Prozent der IDPs, die in der Vinnytsya Region waren, haben die Region seitdem verlassen. Die Stadt Vinnytsja beherbergt 34 Prozent aller IDPs in der Region. Die Gesprächspartner gaben keine Informationen über die Geschlechterzusammensetzung der vorhergenannten IDPs.

Die Situation blieb in Lugansk, Charkow, Dnjepropetrowsk, Cherson, Odessa, Kiew, Iwano-Frankiwsk und Lwow ruhig.

Mit kühlem Kopf

Hier können SIE ganz direkt Solidarität mit dem Volk in Noworossija üben.

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Im Folgenden der Artikel von Nikolai Starikov auf Vslgjad am 16. Juni 2014

Übersetzung des Artikels: Solveigh Calderin

Um die Situation im Südosten der Ukraine zu beurteilen, müssen die Emotionen beiseitegelegt werden. Das ist schwer – die Emotionen spielen verrückt, wenn Du den Beschuss von Slawjansk und Lugansk siehst, wenn Du von den Opfern von Mariupol und Donezk liest.

Wenn wir aber die sich entwickelnde Situation verstehen wollen, müssen wir alles ruhig abwägen und die entsprechenden Schlussfolgerungen ziehen.

Versuchen wir es?

Die Hauptthese, die in der letzten Zeit beginnt, das russische Internet zu füllen, teilt sich in zwei Teile. Wenn es tatsächlich auch zwei Teile eines Ganzen sind.

Diese „doppelte“ These klingt so:

Ihr erster Teil: Russland hilft dem Südosten nicht, wenn das zutrifft, hat Putin den Südosten „aufgegeben“.

Der zweite Teil: Russland muss Truppen in die Ukraine bringen, wenn sie nicht geschickt werden, so hat Putin den Südosten „aufgegeben“.

In diesen Überlegungen spielen die Emotionen verrückt, der gesunde Verstand und das Staatsdenken fehlen vollständig. Untersuchen wir diese Thesen mit beiseitegelegten Emotionen.

1. Russland hilft dem Südosten nicht. Putin hat den Südosten „aufgegeben“.

Diese seltsame Schlussfolgerung geschieht aufgrund dessen, dass die ukrainische Armee und die eilig gegründeten Strafbataillione der Nationalgarde Noworossija angreifen, das erklärte, dass es nicht gewillt ist, unter der Macht derjenigen zu leben, die in Kiew einen Staatsstreich verübten.

Sie bombardieren, beschießen verschiedene Siedlungen aus Geschützen und Granatwerfern. Aber sie können sie schon nicht mehr einnehmen… Und wie lange können die Kiew unterstehenden Sicherheitskräfte Slawjansk nicht einnehmen?

Wirklich, wie lange? Da ist der 16. April 2014. Erinnern Sie sich, die Milizen eroberten einige Kampfmaschinen der Luftlandetruppen und brachten sie in die Stadt.

Und das ist doch nicht der Beginn des mutigen Widerstandes dieser Stadt. Aber seit dem vergingen schon zwei Monate. Grob gesagt – die mit moderner Technik bewaffneten Kräfte stürmen schon seit zwei Monaten eine Siedlung, in dem eine Gruppe draufgängerischer Milizen sitzt. Eingekreist, ohne äußere Hilfe? Aber woher haben die Milizen Waffen. Woher haben sie nach zwei Monaten Kampf Munition? In der Festung Brest waren die Patronen nach einigen Tagen schnell alle. In Slawjansk sind sie nach zwei Monaten noch nicht alle. Das ist einfach nur ein Wunder.

Keine Milizen, sondern Magier befinden sich in Slawjansk. Oder könnte der Grund prosaischer sein? Irgendjemand bringt Munition in die Stadt. Und wer das sein könnte, werden wir nie wissen.

Denn es werden nicht nur Patronen und Ladungen für die Granatwerfer gebracht. Bei den eingekreisten Milizen in Slawjansk tauchten MANPADs auf. Und die ukrainischen Hubschrauber begannen abzustürzen.

Insgesamt gab es 19 Hubschrauber, heute sind gerade zehn übrig gebblieben. Wurden sie mit Steinschleudern heruntergeholt? Nein. Mit MANPADs. Woher sind sie in Slawjansk? Woher sind sie in Lugansk, woher in Gorlowk? Warum hörten die Jagdflugzeuge auf, über Donezk zu fliegen? Fürchten sie sich vor Steinschleudern und Maschinengewehren? Nein, sie fürchten die MANPADs, die viele, sehr viele wurden.

Kann vielleicht jemand sagen, aus welchem ukrainischen Lager diese MANPADs genommen wurden? Das ist einfach interessant. Die Miliz Noworossijas muss schon Erfahrung haben, wie und woher die notwendige Bewaffnung herzubekommen ist, besonders Fliegerabwehr, wenn Dir niemand hilft. Nun, ganz und gar niemand und in keiner Weise. Und Du findest alles, alles selbst. Erschaffst aus Luft.

Vielleicht haben die Milizen im Kampf ein paar Lastwagen mit MANPADs erobert? Obwohl, warum sollten ukrainische Sicherheitskräfte sie in die Kampfzone schleppen, wenn doch nur ukrainische Flugapparate fliegen, und die Milizen haben überhaupt nichts in der Luft?

Aber die sagen, dass Russland dem Südosten nicht hilft, wissen es besser. So schreiben wir es auch auf. Russland hilft mit nichts, mit gar nichts. Dass die ukrainischen Flugzeuge begannen, sehr oft abzustürzen – das ist das Verdienst der Milizen der DVR und der LVR – das heißt der Milizen Noworossijas.

Übrigens, ist es interessant, wie gelingt es den Milizen, innerhalb weniger Tage den ehemaligen Bergarbeitern und anderen Bürgern in den Milizen beizubringen, zielgenau mit den MANPADs zu schießen? Vor uns liegt die Offenbarung des Kriegswesens – innerhalb weniger Tage werden die Jungs in einer schwierigen Sache professionell. Man muss bei ihnen lernen – die Welt wird jeden Tag schlimmer und gefährlicher.

Hier erzählt ein Fachmann, was in zwei bis drei Stunden bei solchem Schießen beizubringen ist. [In dem Artikel erzählt ein Oberstleunant, dass innerhalb von zwei bis drei Stunden jeder lernen kann, damit zu schießen und das dies faktisch jeder kann, der den Grundwehrdienst in der Armee absolviert hat. Die Milizen hätten sechs Schützenpanzerwagen erbeutet, zu deren Grundaustattung die MANPADs gehören – Anm.d.Ü] Wir werden mit den Fachleuten streiten. Ihr bringt nur das Schießen bei, aber treffen? Wenn ihr lediglich sechs MANPADs habt, vertraut ihr den Bergarbeiter-Rekruten das Schießen an?

Gehen wir weiter. Niemand hilft Noworossija. Überhaupt niemand. Und ausschließlich wegen des Schutzes der Flüchtlinge übernimmt die Miliz die Kontrolle über hunderte Kilometer der Staatsgrenze zwischen Russland und der Ukraine. Damit es den Müttern und Kindern sicher und bequem wäre, sie zu überqueren und in den Rostower Bezirk umzuziehen.

Sei es so. Wir sind einverstanden. Hat Putin den Südosten aufgegeben?, bestimmt hat er ihn aufgegeben. Aber woher kommen plötzlich die drei Panzer in der LVR, die bereits an den Kämpfen teilnehmen? Haben sie die am Weg gefunden? Im Kampf erobert? Haben sie vom Denkmal genommen? Nun, vom Denkmal bestimmt nicht, das sind Panzer T-64, aber keine T-34.

Aber unsere amerikanischen „Partner“ meinen etwas anderes:

„Die USA meinen, dass Russland schwere Bewaffnung und Militärtechnik in die Ostukraine an die Separatisten geleitet hat, darunter russische Panzer und Raketenwerfer.“ Das teilte der Pressesekretär des Außenministeriums Marie Harf mit.

Nach ihren Worten haben die USA Informationen, das Russland zunächst Panzer an einem Punkt im Südwesten Russlands zusammenzog, die von den russischen Streitkräften nicht mehr benutzt werden und einige dieser Panzer rückten vor kurzem von dort weg. „Diese drei Panzer überquerten gestern die Grenze der Ukraine aus Richtung Russlands“, teilte Harf mit, sich auf die ukrainische Regierung berufend.
Quelle: http://www.politonline.ru/alternate/16662.html

Aber die den Kreml anprangern und in Genf die Fäuste ballen, die wissen es, natürlich, besser. Denn es ist absolut offensichtlich, dass die amerikanische Propaganda einfach nichts rechtfertigt, was Putin für Noworossija tut, indem sie versucht, ihm nicht existente Handlungen zuzuschreiben.

Noch ein Argument derer, die die russische Behörde geißeln, ihr Untätigkeit vorwerfen, ist dieses Interview und Video des Kommandeurs der Miliz Igor Strelkow, der den Kampf in Slawjansk leitet (mindestens). Seine Auftritte sind immer einzigartig.

Es gibt nichts, niemanden. Alles ist schlecht. Ich weiß nicht, womit wir uns wehren sollen. Und so seit anderthalb, zwei Monaten. Morgen gehen wir mit der letzten Patrone in den Kampf. Und es vergehen Wochen und Monate, aber die Patronen sind immer und immer die letzten. Und die Strafbataillone können auf keine Weise in die Stadt gelangen.

Stellen Sie sich vor, dass ein Beamter im Jahr 500 Tausend Rubel verdient. Aber er hat ein wunderschönes Haus, das kostet eine Million Dollar. Und auf die Frage, woher er das Geld hat, antwortet Ihnen der Beamte, das Haus sei mit seinem Gehalt bezahlt. Aber mit seinem Gehalt muss er dafür 50 – 60 Jahre lang bezahlen. Glauben Sie dem Beamten aufs Wort oder verdächtigen Sie ihn der Korruption? Bemerken sie die Kluft zwischen den Worten und der Realität nicht?

Warum glauben Sie Strelkow, dass er ohne irgendeine Unterstützung, ohne Lieferung von Waffen mit einer kleinen Anzahl ungelernter und wenig gelernter Milizen in der Einkreisung eines wesentlich stärkeren Gegners, der über schwere Waffen verfügt, die Verteidigung aufrecht erhält?

Bemerken Sie die Kluft zwischen den Worten und der Realität nicht?

In jedem seiner Interviews gibt Strelkow Russland ein Alibi. Mir hilft keiner, alles geschieht von selbst. Unsere Kavallerie ist auf der Weide.

Warum redet Strelkow so? Weil es notwendig ist, damit Russland keine Kriegspartei ist. Nur dann kann es effektiv diplomatische Kanäle nutzen, um Druck auf Kiew auszuüben. Und Kiew selbst und die dahinter stehenden USA fahren aus der Haut, um Russland in den Krieg zu ziehen.

Es findet ein Genozid an der friedlichen Bevölkerung statt, es wird bombardiert, geschossn, sie geben keinen humanitären Korridor. Die Botschaft wird belagert, in Unterredungen wird gepöbelt, Geld wird nicht bezahlt, Schützenpanzer fahren auf russisches Territorium. Wer weiß – bald wird das Territorium Russlands beschossen. Selbstverständlich zufällig.

Und noch etwas: Wen Russland aufgab – das ist Gaddafi. Er hatte keinerlei Waffenlieferungen, keinerlei diplomatische Unterstützung. Sein Widerstand wurde schwächer, bis er ganz und gar aufhörte. Aber Bashar Assad wurden und werden Waffen geliefert. Darum gibt es auch Syrien. Und da sie mit Syrien nicht fertig werden, gehen die radikalen Kämpfer in den Irak. Was macht den Unterschied, von wo aus das islamische Kalifat errichtet wird, dass die USA so sehr brauchen!

Und so erlöscht der Widerstand der Milizen in Novorossija nicht, sondern er wächst. Die Menge der Waffen vermindert sich nicht, sondern wächst. Was die kolossale Unruhe der Kiewer Machthaber und ihrer westlichen Kuratoren sowie ihre ständigen Anschuldigungen und Drohungen an den Kreml hervorruft.

2. Russland muss Truppen in die Ukraine bringen, wenn sie nicht geschickt werden, so hat Putin den Südosten „aufgegeben“

Denen, die Russland aktiv in den Krieg ziehen, möchte ich einige Fragen stellen. Möchten Sie dass Russland seine Armee auf das Territorium eines anderen Landes bringt, deren Regierung das überhaupt nicht erbittet, aber die Regierung, die darum bittet, ist noch von niemandem anerkannt und kontrolliert nicht einmal die Stadt, in der sie sich befindet (die Flughäfen von Donezk und Lugansk sind unter der Kontrolle der Junta).

Sie möchten, dass Russland eine Flugverbotszone über Noworossija errichtet. Sind Sie überzeugt, dass wir eine Resolution der UNO erhalten, die eine Einführung der Truppen und die Errichtung einer solchen Zone erlauben würde? Ich persönlich bin überzeugt, dass die USA und Großbritannien ihr Veto gegen eine solche Resolution einlegen. Aber in Libyen gab es eine solche Resolution und Russland und China haben kein Veto eingelegt. Warum? Befragen Sie dazu D. A. Medwedjew und das Oberhaupt der chinesischen kommunistischen Partei.

Es ist so, dass wir eine Legitimation unserer Handlungen auf internationaler Ebene nicht erhalten. Aber ohne die nennt man solche Schritte einfach – Aggression. Sie sagen, dass der Westen auch nicht immer Resolutionen der UNO für seine Handlungen hatte. Das ist so. Aber der Westen war und ist zahlreich und eine Blockade gegen ihn kann niemand errichten und es hat sogar niemand vor. Aber gegen uns kann das gemacht werden.

Noch eine Frage an diejenigen, die bereit sind, unsere Armee ohne Erlaubnis der UNO in die Zone der Kampfhandlungen zu schicken. Haben Sie die Umrüstung der Armee bereits abgeschlossen? Ist alles in Ordnung, es gibt nichts, worüber wir uns beunruhigen müssen? Sind wir stark wie nie zuvor?

Aber wenn die Amerikaner und die NATO eine Flugverbotszone für unsere Raketen und Flugzeuge einrichten, die das Regime unserer Flugverbotszone über die Ukraine abwickeln werden? Wenn sie unsere Raketen und Flugzeuge nehmen und abschießen, wie werden wir reagieren? Werfen wir Panzerkolonnen zum Durchbruch an den Ärmelkanal?

Denn das ist ja nur, was die USA brauchen. Sie warten auf solche Handlungen. Sie brauchen einen Konflikt, sie brauchen einen Krieg, und Sie möchten ihnen mit ihren eigenen Händen ein solches Geschenk machen. Weil Sie mit Emotionen denken, aber nicht mit kühlem Kopf.

Mit der Lebensmittelsicherheit werden wir auch keine Probleme haben? Das Essen reicht allen auf Jahre, ohne Lieferungen aus dem Ausland? Sind Sie, Verehrte, bereit, aus ihren warmen Büros wegzufahren, um auf den Feldern Kartoffeln anzubauen, denn ägyptische und finnische könnte es nicht geben, und es ist am wahrscheinlichsten, dass es sie tatsächlich nicht geben wird? Vielleicht haben sie bereits im Voraus angefangen, sie anzubauen, damit es dann keine Unterbrechungen gibt.

Mit den Müttern der umgekommenen Soldaten, so verstehe ich das, sind Sie auch bereit, zu reden und die Verantwortung vor ihnen zu übernehmen? Vor der ganzen Gesellschaft, die bereits eine Woche nach dem Einmarsch der Truppen fragen wird, warum kommen unsere Jungs von den Händen der ukrainischen Jungs um?

Ach übrigens, wer unterstützt uns in diesem Krieg? Erzählen Sei, das ist sehr interessant. OVKS (Organisation des Vertrages über kollektive Sicherheit)? Belarus und Kasachstan träumen einfach, wie es für sie wäre mit der NATO Krieg zu führen. Kirgisien? Tadshikistan? Armenien? Das sind schon alle ernsthaften Gehilfen in einem potenziellen Konflikt mit der ganzen Welt.

Ja, sie lehnen es noch ab, zu helfen. Warum? Weil wir nach allen Regeln nicht das Opfer der Aggression sein werden, sondern wir sind selbst der Aggressor. Es ist nicht zufällig, dass wer einen Krieg beginnt, dafür immer einen Grund vorbereitet. Aber heute bleiben ukrainische Schützenpanzer auf einem Feld auf russischen Territorium hängen – das ist nicht überzeugend.

Sich in einen militärischen Konflikt verstricken, in dem du sofort als Aggressor erscheinst, ohne Verbündete, ohne eigentliches Ziel, mit der Perspektive sofortiger innerer Schwierigkeiten – hier muss einfach ein vollkommener Idiot, aber kein vernünftiger Politiker sein.

Und das wichtigste – wenn Sie glauben, dass Sie sich diesen Krieg im Fernsehen anschauen werden, so irren sie zutiefst. Im besten Falle werden Sie ihn im Radio hören, während sie die Kartoffeln auf dem Feld anbauen, im schlimmsten Fall sehen sie ihn im Graben sitzend mit eigenen Augen.

Fassen wir zusammen.

Heute sehen wir eine neue Welle des Informationskrieges gegen Russland und gegen den Präsidenten Putin persönlich.

Sooft Wladimir Putin persönlich die Karten des Westens in der ukrainischen Krise durcheinander gebracht hat, und sie schon mehr als einmal in anderen Fragen durcheinander gebracht hat (Syrien, Iran), ist seine Kompromittierung und Amtsenthebung die dringendste Aufgabe für die Feinde unseres Landes.

Für die Attacken auf Putin eignet sich jede Gelegenheit. Ich wiederhole – jede. Wichtig ist, dass es Unzufriedenheit gibt, die geschürt werden kann. Er hat die Truppen nicht einmarschieren lassen – er hat aufgegeben. Er hat sie einmarschieren lassen – er hat es hinausgezögert und jetzt ist er schuld an den Opfern, die es nicht gegeben hätte, wenn er die Truppen gleich hätte einmarschieren lassen.

Er hat sie gleich einmarschieren lassen – er führte das Land in ein Abenteuer, weil er nicht die Diplomatie benutzte – er hat kein moralisches Recht mehr, an der Macht zu bleiben. Wenn die Attacke das Ziel ist – wird JEDE Handlung in negativem Licht hingestellt und es ist völlig unwichtig, was der Führer tatsächlich tut.

Die „Aufgabe“ des Südostens ist eines der bequemen Motive für den Beginn dieser Attacke. An ihrer Spitze werden jetzt nicht die Liberalen und die fünfte Kolonne (wie früher) stehen, sondern die Patrioten und Nationalisten. Aber die Bedeutung und das möglicherweise verheerende Ergebnis für das Land ändert das nicht.

Nun, das ist, genau genommen, auch alles.

Man muss nur verstehen, dass die USA die Vernichtung der Ukraine nicht einfach so begonnen haben. Und nicht wegen des Krieges an unseren Grenzen. Sie müssen Russland vernichten, aber die Zerstörung der Ukraine ist lediglich ein Mittel, um ihr Hauptziel zu erreichen.

Und das heutige Beispiel der Ukraine und unsere Geschichte des XX. Jahrhunderts erzählt uns, dass die Zerstörung eines jeden Landes immer mit der Zerstörung der Macht beginnt. Aber die Zerstörung der Macht hat seinen Anfang immer in ihrer Kompromittierung in den Augen der Bevölkerung.

Man darf den Feinden Russlands nicht helfen.

Die Grenzen der russischen Welt sind weiter als die Grenzen der Russischen Föderation. Die Ukraine ist genauso ein Teil von ihr. Und heute unterliegt sie einer Aggression. Heute haben die USA und NATO die russische Welt in der Ukraine attackiert. Und jetzt müssen wir auf diese Aggression richtig reagieren.

Lassen Sie uns verstehen, was die Staaten [USA – Anm. d. Ü.] brauchen. Sie keuchen. Die USA keuchen unter einer kolossalen Staatsschuld, die bereits 18,5 Trillionen Dollar überschritten hat und in beschleunigtem Tempo weiter wachsen. Sie keuchen auch in der politischen Sphäre. Das ist heute anschaulich im Irak sichtbar. Die durch die Staaten bewaffneten und bezahlten Kämpfer wurden aus Syrien gepresst, und selbst die USA können nicht für ihren Sieg über Bashar Assad sorgen.

Dann gehen die Kämpfer in den Irak. Das ist eine Veränderung des Szenarios die USA können schon nicht mehr alle Krisen steuern, die sie organisieren. Sie brauchen schnell einen großen Krieg.

Die Massenpleiten von Unternehmen auf der ganzen Welt, der Zusammenbruch der Inhaber von Staatschuldverschreibungen der USA, der Zusammenbruch der aufgeblasenen Indizes und Wertpapiermärkte – das sind Trillionen verbrannten virtuellen Geldes. Die Staatsschulden werden genullt, der militärisch-industrielle Komplex und die Wirtschaft der USA bekommen neue Bestellungen aus der ganzen Welt. Das ist ihre Chance aus dem Höhepunkt der Staatschulden und der unvermeidlichen Pleite herauszukommen.

Wir haben solche Zwänge nicht. Wir brauchen den Krieg nicht. Das Zurückziehen vom Konflikt stärkt uns nur. Aber im Donbass kommen Menschen um. Und hier gerät die Leitung Russland vor eine Wahl: Eine schlechte Entscheidung oder eine sehr schlechte. Kommen hunderte oder aber Hunderttausende, ja sogar Millionen um.

Das ist eine schlimme Wahl, aber das ist Realpolitik. Entweder hilft Russland Noworossija-Ukraine, rettet sie vom Faschismus und führt eine De-Banderisierungs-Politik durch, oder tritt selbst in den militärischen Konflikt auf dem Territorium der Ukraine ein. Die zweite Variante brauchen die Amerikaner und sie provozieren sie auf jede Art.

Schauen wir uns sowohl die Rhetorik Jazenjuks in der Gasfrage, als auch das Progrom unserer Botschaft, den Mord friedlicher Einwohner, die verbotenen Waffen an – so sind das alles Provokationen des Westens für unseren Eintritt in den militärischen Konflikt.

Darum dürfen wir das in keinem Falle wählen. Einen umfassenden Krieg mit der Teilnahme Russlands brauchen unsere Feinde. Gleichzeitig wird die Frage zur Verwendung der ungenutzten islamistischen Radikalen, die in der Nähe der syrischen Grenze verblieben sind, gelöst.

Die Amerikaner haben die Ukraine angezündet, um mit diesem Feuer die ganze russische Welt völlig niederzubrennen.

Das darf nicht vergessen werden.

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Hier können SIE ganz direkt Solidarität mit dem Volk in Noworossija üben.

Kurze Geschichte des ukrainischen Bandera-Nazismus – Teil 1

Selten ist mir die Übersetzung eines Artikels so schwer gefallen. Zu schlimm sind die hier geschilderten Ungeheuerlichkeiten und Bestialitäten.

Ich habe die Übersetzung trotzdem immer wieder fortgesetzt und setze sie weiter fort, weil ich der Überzeugung bin, dass wir, die Menschen, wissen müssen, was damals geschah, von wem es inszeniert und gezüchtet worden ist, damit wir verstehen, was heute geschieht und damit deutlich wird, dass jede Verharmlosung des Faschismus, die gerade jetzt verstärkt wird, nicht nur diese Verbrechen relativiert und damit die Opfer noch einmal verhöhnt, sondern dass sie den Verbrechen von heute Vorschub leistet und auch die heutigen Verbrechen der heutigen Faschisten überall auf unserer Erde verharmlost und damit den Anti-Faschisten den Mund verschließen will…

Es geht nicht nur um die Ukraine, es geht um das faschistische Unwesen überall, wie wir es in den USA und durch deren Söldner in Kroatien, Serbien, Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien und jetzt auch in der Ukraine erleben.

Lest diesen und die folgenden Artikel, lest alles, damit Euch die Ungeheuerlichkeit dieses Artikels: „Umstrittener ukrainischer Nationalist Bandera“, der am 06. März 2014 im „Spon“ erschien und von Lügen, Verdrehungen und Verharmlosung nur so strotzt, vollkommen bewusst wird! Ich wollte, der Spon bekommt nun einen Shitstorm bisher ungekannten Ausmaßes!

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Ich habe den Originalartikel entsprechend der einzelnen Kapitel in mehrere Artikel aufgeteilt.

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Übersetzung des Artikels vom 11. März 2014 auf rugraz.net: Solveigh Calderin

Die Ukraine brennt in der Hölle. Die Flammen sind noch schwach, aber die Helden des Maidan fügen dem Feuer ständig Brennholz hinzu, zünden unsere Bruderrepublik an. Sie haben vor, aus deren Asche einen faschistischen Staat zu errichten. Sein Fundament wurde 1939 noch von Adolf Hitler mit Hilfe west-ukrainischer Schläger gelegt, und 2014 gab die EU den Befehl, den Bau zu reaktivieren. Die Methoden haben sich in den 75 Jahren nicht verändert. Das Baumaterial wird heute wie damals Blut sein. Weil die Banderowzy [Anhänger Banderas – Anm. d. Ü.], die in der Ukraine als Nationalhelden angesehen werden, nicht anders können. So möchte man auch die Ukrainer fragen: „Wollt Ihr das wirklich?“

Am 12. September 1939, während einer Beratung im Zug, gab Hitler dem Chef der Militäraufklärung der Spionageabwehr Canaris die Aufgabe: „… sich mit der Vorbereitung ukrainischer Organisationen, die mit Ihnen zusammenarbeiten und dieselben Ziele haben, aber speziell die Vernichtung der Polen und Juden, zu beschäftigen“. Mit „ukrainischen Organisationen“ war die Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) gemeint. Gesagt – getan. Nach zwei Monaten begannen vierhundert ukrainische Nationalisten die Ausbildung in Lagern der Abwehr in Zakopane, Komarno, Kirchendorf und Hackelstein. 1941 werden diese Schläger der Kern der künftigen Ukrainischen Aufstandsarmee (UPA), die das erste Mal im „Proklamierungsakt des ukrainischen Staates“ vom 30. Juni 1941 genannt wird. Entsprechend des „Ausrufungsaktes des ukrainischen Staates“ „führt“ die UPA „den Krieg an der Seite Deutschlands und wird ihn gemeinsam mit der deutschen Armee so lange führen, bis er an allen Fronten des gegenwärtigen Krieges gewonnen ist.“

Als im Juni 1941 gemeinsam mit den führenden deutschen Abteilungen das ukrainische Bataillon „Nachtigall“ unter dem Kommando Roman Schuchewitschs in Lwow eindrang, beteiligte es sich aktiv am Massenprogrom an den Lwower Juden.

Nach einigen Berichten erschossen die „Nachtigallen“ unter dem Kommando ihres Führers am Tag der Verabschiedung des Proklamierungsaktes mehr als dreitausend Lwower Polen, darunter 70 Gelehrte mit weltberühmten Namen. Innerhalb einer Woche wurden noch ungefähr siebentausend Juden, Russen und Ukrainer bestialisch abgeschlachtet.

Als ihren Götzen wählten die Banderlogen den Zwerg-Sadisten Stepan BANDERA, der wegen einer in der Kindheit durchgemachten Rachitis nur 1,57 m groß wurde. Seine Klassenkameraden erinnerten sich an ihn als den, der um seinen Charakter zu stärken, Katzen erdrosselte und ertränkte (Foto: Oskar Jansons/“Komsomolskaya Prawda“)

Als ihren Götzen wählten die Banderlogen den Zwerg-Sadisten Stepan BANDERA, der wegen einer in der Kindheit durchgemachten Rachitis nur 1,57 m groß wurde. Seine Klassenkameraden erinnerten sich an ihn als den, der um seinen Charakter zu stärken, Katzen erdrosselte und ertränkte (Foto: Oskar Jansons/“Komsomolskaya Prawda“)

Während Lwow von den Leichen gereinigt wurde, verrichtete der Metropolit Andrej Scheptizkij auf dem Hof des Swjatojursker Doms eine Andacht für die „unbesiegbare deutsche Armee und ihren Hauptführer Adolf Hitler“. Mit dem Segen des Oberhaupts der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche begann die Massenvernichtung friedlicher Bewohner der Ukraine durch die Banderowzy, Nachtigallen, UPA-Leute und Krieger der SS-Division „Galizien“.

Als im Sommer 1941 Lwow genommen wurden, führten die Banderowzy ein Massaker an Polen und Juden durch. Die Frauen wurden vor der Erschießung vergewaltigt und nackt durch die Straßen geführt.

Als im Sommer 1941 Lwow genommen wurden, führten die Banderowzy ein Massaker an Polen und Juden durch. Die Frauen wurden vor der Erschießung vergewaltigt und nackt durch die Straßen geführt.

Die Nationalisten gingen so vehement zur Sache, dass Hitler schon am 5. Juli 1941, schockiert über die Meldungen ihrer Bestialitäten, Himmler befahl, „Ordnung mit diesen Banden zu schaffen“. Zum Schluss vertrieben die Deutschen lediglich die OUN-Führer, aber Stepan Bandera schickten sie für ein paar Jahre zum Luft holen ins KZ Sachsenhausen, wirklich in den gemütlichen Block für die privilegierten Gefangenen. Sie haben ihn erst in der Kriegsmitte entlassen, als die Rote Armee zur Offensive überging. Und damals, 1943, entwickelte sich die UPA zur vollen Kraft.

Täglich starben tausende Ukrainer eines furchtbaren, qualvollen Todes. Die Nationalisten sprengten gleichsam alle Bande. Jeder Mord wurde von ihnen in eine raffinierte Folter verwandelt, als wollten sie mit den anderen in ihrer Bestialität konkurrieren. Später, als die Untersuchungsbrigaden des NKWD die Verbrechen der Banderowzy untersuchten, erstellten sie eine Liste der 135 von den Kämpfern der OUN-UPA an der friedlichen Bevölkerung am häufigsten verwendeten Foltern. Hier eine Liste des größten Teils von ihnen:

– Einen großen und dicken Nagel in den Schädel einschlagen

– Die Haare mit der Haut vom Schädel abziehen (skalpieren)

– Beibringen eines Schlages mit dem Axtrücken auf den Schädel

– Beibringen eines Schlages mit dem Axtrücken auf die Stirn

– Einen „Adler“ auf die Stirn einritzen

– Ein Bajonett in die Schläfe einschlagen

– Ein Auge einschlagen

– Beide Augen einschlagen

– Abschneiden der Nase

– Abschneiden eines Ohres

– Abschneiden beider Ohren

– Kinder mit einem Pflock durchstechen

– Durchstoßen mittels eines spitzen dicken Drahtpflockes von Ohr zu Ohr

– Abschneiden der Lippen

– Abschneiden der Zunge

– Kehle durchschneiden

– Kehle durchschneiden und durch die Zunge durch den Spalt herausziehen.

– Durchschneiden der Kehle und in die Öffnung Stücke einführen

– Zähne herausreißen

– Kiefern brechen

– Aufreißen des Mundes von Ohr zu Ohr

– Verstopfen der Münder durch Werg während des Transports der noch lebenden Opfer

– Durchschneiden des Halses mit einem Messer oder einer Sichel

– Vertikale Spaltung des Kopfes durch eine Axt

– Kopf nach hinten verdrehen

– Zerschmettern des Kopfes, durch Einspannen in einen Schraubstock und ihn zudrehen

– Abschneiden des Kopfes mittels einer Sichel

– Abschneiden des Kopfes mit einer Sense

– Abhacken des Kopfes mittels einer Axt

– Mit einem Beil Schläge auf die Kiefer beibringen

– Beibringen von Stichwunden am Kopf

– Vom Rücken Hautstreifen herausschneiden und zusammenziehen

– Beibringen anderer Hackwunden auf dem Rücken

– Beibringen von Bajonettsschlägen auf dem Rücken

– Rippenbrüche des Brustkorbes

– Beibringen von Messer- oder Bajonettschlägen ins Herz oder neben das Herz

– Beibringen von Stichwunden auf der Brust durch Messer oder Sicheln

– Den Frauen die Brüste mit einer Sichel abschneiden

– Den Frauen die Brüste abschneiden und die Wunden mit Salz bestreuen

– Mit einer Sichel die Genitalien der männlichen Opfer abschneiden

– Die Körper mit einer Tischlersäge in zwei Hälften zersägen

– Beibringen von Stichwunden am Bauch durch Messer oder Bajonett

– Durchlöcherung des Bauches einer schwangeren Frau mit dem Bajonett

– Öffnen des Bauchs und Herausziehen des Darms bei Erwachsenen

– Weites Öffnen des Bauches einer schwangeren Frau und anstelle des herausgenommenen Fötus zum Beispiel einen lebenden Kater hineinlegen und Zunähen des Bauches

– Öffnen des Bauches und kochendes Wasser hineingießen

– Öffnen des Bauches und ihn mit Steinen füllen, anschließend in den Fluss werfen

– Schwangeren Frauen den Bauch öffnen und mit Glasscherben füllen

– Herausreißen der Sehnen von der Leiste bis zum Fuß

– Heißes Eisen von der Leistengegend bis zur Vagina einführen

– In die Vagina Tannenzapfen einführen, die Vorderseite nach oben

– In die Vagina spitzen Pflock einführen und ihn bis zur Kehle durchstoßen

– Den Frauen den Vorderkörper mit einem Gartenmesser von der Vagina bis zum Hals aufschneiden und die Eingeweide herausholen

– Die Opfer an den Eingeweiden aufhängen

– In die Vagina Glasflaschen einführen und sie zerschlagen

– In die Afteröffnung Glasflaschen einführen und sie zerschlagen

– Öffnen des Bauches und Herausnahme der Innereien als Futter, so genanntes Futtermehl, für die hungrigen Schweine, die mit diesen herausgerissenen Därmen und anderen Innereien gefüttert wurden

– Mit der Axt eine Hand abhacken

– Mit der Axt beide Hände abhacken

– Die Handfläche mit einem Messer durchstechen

– Die Finger mit einem Messer von der Hand abschneiden

– Abschneiden der Handfläche

– Fersen abschneiden

– Abscheiden des Fußes über dem Fersenbein

– Den Arm an mehreren Stellen durch einen stumpfen Gegenstand brechen

– Die Beine an mehreren Stellen durch einen stumpfen Gegenstand brechen

– Um beide Seiten des Körpers Bretter legen, ihn mit einer Zimmermannssäge in zwei Teile zersägen

– Den Körper mit einer Spezialsäge in zwei Hälften zersägen

– Mit einer Säge beide Beine absägen

– Die zusammengebundenen Beine mit glühender Kohle bestreuen

– Die Hände an einen Tisch und die Füße an den Boden nageln

– Die Hände und Füße an ein Kreuz in der Kirche annageln

– Den Nacken des Opfers auf den Boden legen und mit einer Axt Schläge beibringen

– Den gesamten Körper mit der Axt schlagen

– Den ganzen Körper mit der Axt in Teile zerhacken

– Den Lebenden die Hände und Beine im so genannten Tragriemen brechen

– Die Zunge eines kleinen Kindes mit dem Messer an den Tisch nageln, der später an ihm hing

– Ein Kind mit dem Messer in Stücke schneiden und sie umher werfen

– Den Kindern den Bauch aufschneiden

– Ein kleines Kind mit dem Bajonett an den Tisch spießen

– Kinder männlichen Geschlechts an den Genitalien an einer Türklinke aufhängen

– Einem Kind die Beingelenke herausschlagen

– Einem Kind die Handgelenke herausschlagen

– Ein Kind ersticken, indem es in mehrere Lappen gewickelt wurde

– Kleine Kinder in einen tiefen Brunnen werfen

– Kinder in die Flammen eines brennenden Hauses werfen

– Den Kopf eines Babys zerschmettern, in dem es an den Beinchen genommen und gegen die Wand oder den Ofen geschlagen wurde

– Mönche an den Beinen neben der Kanzel in der Kirche aufhängen

– Ein Kind auf einen Pfahl setzen

– Frauen mit den Beinen nach oben an einer Tür aufhängen und sie verhöhnen – Abschneiden der Zunge und der Brüste, Öffnen des Bauches, Herausstechen der Augen, aber auch Stücke des Körpers mit dem Messer herausschneiden

– Ein kleines Kind an die Tür die Nageln

– An eine Tür mit dem Kopf nach oben hängen

– An eine Tür mit den Beinen nach oben hängen

– An eine Tür mit den Beinen nach oben hängen und den Kopf von unten durch ein unter dem Kopf entzündetes Feuer versengen

– Von einer Klippe hinunterwerfen

– Im Fluss ertränken

– Ertränken durch Werfen in einen tiefen Brunnen

– Ertränken im Brunnen, indem die Opfer mit Steinen beworfen wurden

– Nachdem Stücke des Körpers auf dem Feuer gebraten worden waren, auf der Gabel aufspießen

– Einen Erwachsenen auf einer Waldlichtung in die Flammen eines Feuers werfen, um das ukrainischen Mädchen zu den Klängen einer Ziehharmonika sangen und tanzten

– Einen Pfahl durch den Bauch schlagen und ihn in der Erde befestigen

– Einen Menschen an die Tür rufen und ein Zielschießen auf ihn veranstalten

– Im Frost nackt oder in Unterwäsche wegführen

– Strangulation mit einem eingeseiften Seil, das als Lasso um den Hals gebunden wurde

– An einem Seil, dass um den Hals gebunden war, einen Körper durch die Straße ziehen

– Die Beine einer Frau an zwei Bäumen anbinden, die Hände höher als der Kopf und aufschneiden des Bauches vom Damm bis zur Brust

– Aufreißen des Körpers mit Hilfe einer Kette

– Einen an einen Wagen gebundenen über die Erde ziehen

– Eine Mutter mit drei Kindern über die Erde ziehen, die an einem mit einem Pferd bespannten Wagen gebunden sind. Und zwar so, dass ein Bein der Mutter vollkommen an den Wagen gebunden ist, aber das andere Bein der Mutter an ein Bein des ältesten Kindes, an dessen anderes Bein das eine Bein des jüngeren Kindes gebunden ist und an dessen anderes Bein ist das jüngste Kind gebunden

– Einen Körper mit einem Karabinerlauf durchstoßen

– Das Opfer mit Stacheldraht zusammenbinden

– Zwei Opfer gleichzeitig mit Stacheldraht zusammenbinden

– Mehrere Opfer gleichzeitig mit Stacheldraht zusammenbinden

– Periodisches Zusammenziehen des Rumpfes durch Stacheldraht, alle paar Stunden die Opfer mit kaltem Wasser begießen, mit dem Ziel sie ins Bewusstsein zu holen und den Schmerz und das Leid zu empfinden zu lassen

– Das Opfer bis an den Hals senkrecht in der Erde eingraben und es dort lassen

– Lebendig bis zum Hals in die Erde graben und später den Kopf mit einer Sense abtrennen

– Den Körper mit Hilfe von Pferden in zwei Hälften reißen

– Das Opfer ans zwei Punkten an heruntergebogenen Bäumen festbinden und den Körper zerreißen, in dem die Bäume losgebunden werden

– Erwachsene in die Flammen eines brennenden Gebäudes werfen

– Die Opfer mit Benzin übergießen und anzünden

– Das Opfer mit Stroh umbinden und wie die „Fackel Neros“ entzünden

– Ein Messer in den Rücken des Opfers stechen und es da lassen

– Ein Baby auf eine Forke spießen und es in die Flammen eines Feuers werfen

– Mit einem Messer die Haut vom Gesicht schneiden

– Zwischen die Rippen Eichenpfähle einhämmern

– An Stacheldraht aufhängen

– Die Haut vom Körper abschälen und die Verwundeten mit Fusel, aber auch mit kochendem Wasser begießen

– Den Körper an einen Pfeiler befestigen und mit Messern nach ihm werfen

– Anbinden – die Hände mit Stacheldraht gefesselt

– Mit der Schaufel totschlagen

– Die Hände an die Schwelle des Hauses nageln

– An den Füßen ein Seil binden und den Körper über den Boden ziehen

Bild 3

Bild 4

Fortsetzung folgt

Tausend Tage eines Sommers

Das habe ich auf facebook gefunden und veröffentliche es auch auf meinem Blog. Ich bitte darum, es so weit und breit wie möglich weiterzuverteilen.

Danke!
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„1000 Tage eines Sommers“ – «1000 Дней Одного Лета»

wenn der Krieg plötzlich in Deinem Wohnzimmer stattfindet
Когда война вдруг приходит к тебе домой

„1000 Tage eines Sommer“ soll die Geschichten von 1000 Menschen aus dem Donbass in der Ukraine erzählen, die plötzlich mitten im Kriegsgeschehen leben. Ein Krieg der von der eigenen Regierung gegen sie geführt wird. Täglich sterben Menschen. Freunde und Familie verlassen die Städte. Die, die es sich leisten können, sind schon lange gegangen. Geschäfte schließen, Menschen verlieren ihre Arbeit. Lebensmittel und Medikamente werden immer knapper und jeder Tag ist mit neuer Angst verbunden, dass die Angriffe der Armee das eigene Hab und Gut zerstören könnten.

Nichts ist mehr so wie es mal war. Eine ganze Region wird in kürzester Zeit traumatisiert. Es sterben unschuldige Menschen und diejenigen, die das stoppen könnten, schauen einfach zu und unternehmen nichts.

„1000 Tage eines Sommers“ soll das Sprachrohr für die Menschen im Donbass sein. Es soll ihre ganz persönliche Geschichte, ihre Eindrücke, ihre Gefühle in dieser Zeit dem Rest der Welt vermitteln. Die Medien haben sich fast ausschließlich auf die Seite des Unrechtssystems gestellt und ignorieren das Leid der Menschen im Donbass. Ein humanitärer Korridor wird für nicht notwendig erachtet. Das alles ist ein Skandal.

Deshalb möchte ich mit diesen Projekt eine Brücke bauen. Eine Brücke von der Welt direkt zu den Menschen im Donbass. Dieses Projekt soll der Lautsprecher für alle im Donbass sein, die möchten, dass die Welt ihre ganz persönliche Geschichte erfährt.

Denn der Krieg hat tausend Gesichter und jedes einzelne Schicksal ist es Wert erzählt zu werden. Die Welt muss die Wahrheit erfahren und vor allem müssen die Menschen verstehen, dass es nicht nur wirtschaftliche und politische Seiten in einem Krieg gibt, sondern vor allem die ganz persönlichen tragischen Geschichten es sind, die einen Krieg ausmachen.

Liebe Menschen im Donbass, erzählt der Welt Eure ganz persönliche Geschichte des Krieges, damit die Welt weiß, wie er wirklich aussieht!

Schreibt Euch alles von der Seele und schickt Eure Geschichte dann an mich. Gern mit Fotos von Euch, oder dem was ihr der Welt zeigen wollt. Ich werde die Geschichten in Deutsch und Englisch übersetzen und einige von ihnen nach und nach auf einem –eigens dafür eingerichteten Blog- veröffentlichen. Am Ende werden diese Geschichten wohl mindestens zwei Bücher füllen. Sollte dieses Projekt es soweit schaffen und daraus wirklich Bücher werden, wird der Erlös dieser Bücher dem Aufbau des Donbass-Gebietes zugute kommen. Und zwar direkt an die Menschen gehen, die dort dringend Hilfe brauchen.

Wenn es ruhiger im Donbass geworden ist, werde ich mich selber auf den Weg zu Euch machen und würde gern Einige von Euch besuchen um zu sehen, was aus Euch und Eurem Leben geworden ist. Ich möchte das gern dokumentieren und daraus eine Reportage machen. Auch der Erlös aus dieser Reportage soll direkt wieder an Euch gehen.

Eigentlich soll dieses Projekt Euer Projekt werden. Es soll dabei helfen die Wahrheit zu verbreiten und gleichzeitig soll alles Geld –was dadurch eingenommen wird- eine Hilfe für Eure Zukunft sein.

Bitte verbreitet diesen Aufruf, damit er so viele Menschen wie möglich erreicht und ihnen die Möglichkeit gibt, sich alles von der Seele zu schreiben. Schickt die Geschichten an die unten aufgeführten E-Mail-Adressen. Helft Euch gegenseitig und vor allem den Menschen, die keinen Computer haben. Fotografiert ihre Geschichten ab oder scannt sie ein und schickt mir diese dann zu. Ihr könnt selber entscheiden, ob Euer Name genannt werden soll, oder nicht. Ich führe sonst auch nur den Vornamen auf und die Stadt in der ihr lebt.

……………………………………………………..

«1000 Дней Одного Лета» расскажет истории 1000 жителей украинского Донбасса, которые вдруг оказались в зоне военных действий. Это война, которую правительство ведет против собственного народа. Каждый день умирают люди. Родственники и друзья уезжают из городов. Те, кто мог уехать, уже давно уехали. Закрываются магазины, люди теряют работу. Ощущается нехватка продуктов питания и медикаментов. Каждый день люди боятся, что военные операции армии разрушат их жилье и имущество.

От прежней жизни ничего не осталось. За короткое время разрушен мир и спокойствие целого региона. Умирают невинные люди, а те, кто мог бы все это остановить, просто спокойно наблюдают и ничего не делают.

«1000 Дней Одного Лета» донесет до всего мира голоса жителей Донбасса, каждый из которых расскажет свою собственную историю, поведает о пережитом, о своих чувствах в это страшное время. Почти все средства массовой информации освещают события необъективно, представляя только позицию правительства, и игнорируют страдания жителей Донбасса. Гуманитарный коридор не считают необходимым. Такое отношение к людям недопустимо.

В данном проекте мне хотелось бы перекинуть мост, соединяющий жителей Донбасса со всем миром. Этот проект должен дать слово каждому в Донбассе, кто хочет, чтобы люди во всем мире узнали о том, что им пришлось пережить.

У войны тысяча лиц, и судьба каждого человека стоит того, чтобы о ней рассказали. Мир должен узнать правду, и люди должны понять, что у войны есть не только экономические и политические аспекты, самое главное – это трагические судьбы конкретных людей в войне.

Дорогие жители Донбасса, расскажите миру, как война коснулась лично вас. Пусть мир узнает, что на самом деле происходит в вашем регионе.

Пишите все, что накопилось на душе, и присылайте мне ваши истории. Хорошо, если будут ваши фотографии или те снимки, которые вы хотите всем показать. Я буду переводить ваши истории на немецкий и английский языки и некоторые из них одну за другой размещать в специально созданном блоге, посвященном данной теме. Со временем таких историй наберется по крайней мере на две книги. Если этому проекту суждено реализоваться, и ваши истории действительно удастся собрать в книги, выручка от их продажи будет направлена на восстановление региона Донбасс, непосредственно на поддержку людей, нуждающихся в срочной помощи.

Когда обстановка в Донбассе станет спокойнее, я приеду в ваш регион и буду рада встретиться с некоторыми из вас и увидеть, какой стала ваша жизнь. Я хотела бы все это записать и сделать из этого репортаж. Деньги, полученные за эту работу, будут также переданы непосредственно на нужды людей вашего региона.

По существу этот проект должен стать вашим проектом. Он должен помочь рассказать миру правду о вашей сегодняшней жизни, а деньги, которые удастся заработать в рамках этого проекта, будут отданы на поддержку жителей региона в будущем.

Распространите пожалуйста этот призыв, чтобы он достиг как можно больше людей, и у них была возможность написать, что у них накопилось на душе. Пришлите ваши рассказы на ниже указанные адреса электронной почты. Пожалуйста помогите друг другу записать ваши истории, особенно тем, у кого нет компьютера. Сфотографируйте или сканируйте ваши истории и пришлите их мне. Укажите, хотите ли вы, чтобы была названа ваша фамилия. Если нет, то я укажу только имя и город, в котором вы живете.

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