Ein Kriegsgefangener der ukrainischen Nationalgarde berichtet

Die ukrainischen Truppen folterten einen gefangenen Miliz-Soldaten, brannten eine Swastika in seine Haut.

Das Transkript auf deutsch. Übersetzung: Solveigh Calderin
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Internetkanal „Noworossija“, die legendäre Einheit Motorolas.

„Sie sehen einen Soldaten, der in ukrainischer Gefangenschaft war. Er wird Ihnen jetzt offenbaren, wie er gefangen genommen wurde und was mit den Gefangenen dort geschieht.“

„Stellen Sie sich bitte vor.“
„Stankjewitsch, Stanislaw Nikolajewitsch, geboren auf der Krim, Jankoj. Ich diente im Schachtjorsk-Zug, war Kommandeur der Gruppe. Der Wagen kam zum falschen Checkpoint, wir wurden umzingelt, wir, der Fahrer und ich, schafften es, aus dem Auto zu springen“
„Wo war das?“
„In der Nähe von Krasnyj Luch.“
„Wie lange ist das her?“
„24. August“
„Ich war seit Anfang Juli im Dienst, kam am 24. August in Gefangenschaft. Wir schafften es mit dem Fahrer aus dem Auto zu kommen, ein Mann blieb in dem beschossenen Auto, sie warfen seinen Körper auf ihr „Armor“ [bewaffnetes Fahrzeug]. Der Fahrer und ich wurden nach Kramatorsk gebracht, wo sie uns folterten.“
„Durch wen wurden Sie in Gefangenschaft genommen?“
„Durch die Nationalgarde.“
„Durch die Nationalgarde.“
„Sie rissen mir mein Kruzifix ab, brannten „Separatist“ auf meine Brust, auf mein Hinterteil das deutsche Kreuz“
„Können Sie das zeigen?“
„Ja, natürlich.“
„Es ist in den zwanzig Tagen ein bißchen abgeheilt.“
„Womit haben sie das eingebrannt?“
„Mit einer glühend rot erhitzten Kette und dem Bajonett“
„Und hinten?“
„Verstanden. – Warum die Swastika? Was wollten sie damit sagen?“
„Ich weiß es nicht. Sie waren auf irgendwelchen Drogen und Energy-Drinks, wahnsinnig im Hass, besonders gegenüber ethnischen Russen, unmöglich, es zu beschreiben. In Kramatorsk, als ich in einer Grube saß, sah ich viele Menschen, die an Ketten zu ähnlichen Gruben ringsum gezogen wurden.“
„An Ketten?“
„Ja, an Ketten. Aneinander gekettet. Sie halten da viele Menschen. In der Nähe ist ein Minenfeld. Ich sah Teile zerrissener Körper, sie zwingen die sie nicht leiden können, über das Feld zu laufen. Und die Menschen sterben da, angekettet, sie werden gezwungen über die Minen zu laufen und werden durch Maschinengewehrfeuer zur Eile „angetrieben“. Bevor wir Kramatorsk befreien, müssen wir die Menschen da befreien, weil sie werden sonst in diesen Gruben sterben, es gibt da viele Gruben. Ich habe ungefähr zwei Dutzend gesehen.“
„Sind da nur Kriegsgefangene oder auch Zivilisten?“
„Viele Zivilisten“
„Und Frauen?“
„Frauen, ja.“
„Also Frauen gibt es da.“
„Ja. Junge Mädchen. Angekettet, sie foltern sie, aber sie versuchen es nachts zu tun, so dass die Kommandeure es nicht sehen können. So wie die Dämmerung hereinbricht, fängt die Hölle an. Die Menschen schreien, ich hörte, wie acht Soldaten in den Gruben gefoltert wurden.“
„Hier ist die Haltung gegenüber den Gefangenen sehr tolerant. Es gab sogar die berühmte „Parade“ der Kriegsgefangenen, jeder konnte sehen, dass sie in guter Verfassung waren, genährt, wenn sie in Kriegsgefangenschaft genommen werden, das ist auch meine Erfahrung, agieren sie sehr zuversichtlich, sie wissen, dass sie nicht gefoltert werden. Manchmal sind sie sogar grob, provozierend oder fordern, sie noch ehrfurchtsvoller zu behandeln. Aber sie behandeln unsere Gefangenen wie Tiere. Wie sollte dieses Problem gelöst werden? Ein zweites Nürmberg?“
„Ja, nur so.“
„Aber während Ihrer Zeit da, wie viele Menschen halten sie da insgesamt fest, nach Ihrer Ansicht?“
„Ich habe ungefähr dreißig gesehen, das ist was ich sehen konnte. Sowohl Zivilisten als auch Militärs.“
„Aber wie lange, was ist die längste Zeit da?“
„Ich weiß nicht, ich war da für drei Tage. Sie haben uns ständig rotiert, warfen uns von einer Grube in eine andere, nahmen jemanden weg, nahmen jemanden, um ihn zu foltern, andere sonst wohin.“
„Und was ist das weitere Schicksal dieser Menschen, wenn sie das Minenfeld überleben, werden sie woanders hingebracht?“
„Natürlich. Die Menschen sagen, dass viele von ihnen nie wieder zurückkommen, ich hörte, dass in Charkow ein SBU-Gefängnis ist… Sie brachten mich nach Charkow zum Abwehrdienst. Dort wurde ich bis zu den letzten Tagen festgehalten. Ich wurde vorgestern freigelassen, zusammen mit anderen, wenn ich auch dachte, ich werde diesen Ort nie lebendig verlassen.“
„… und ihre Nazi-Ideologie, die in die Bevölkerung infiltriert wurde, glauben sie wirklich, dass sie eine höhere Rasse sind und wir sind minderwertige Untermenschen, die ausgerottet werden müssen, woher kommt das? Ich frage das jeden. Sind die Menschen, die aufgewachsen sind, hauptsächlich in der Sowjetunion aufgewachsen sind, tatsächlich so vollkommen um-identifiziert, umstrukturiert, um-formiert? Sind die Menschen wirklich solche Kreaturen, dass sie jeden Nonsens glauben können, der durch diese Psychoprogrammierer in ihre Köpfe gelegt wurde? Nach Ihrer Meinung, woher ist das gekommen, warum? Vielleicht gibt es tiefere Tendenzen, dass sie diese menschenhassende Ideologie akzeptiert haben?“
„Wenn ich ihre Gespräche beurteile… Ich denke sie wurden gravierenden Arbeiten an ihrem Geist unterzogen, denn sie sprachen wie Roboter. Sie haben eine Weltsicht…“
„Vollkommen umgebaut.“
„Ja, so kann man das nennen.“
„So, um diesen Krieg zu gewinnen, reicht es nicht aus, die Grenzen zu erreichen, es ist nicht genug, nur den militärischen Aspekt zu gewinnen, wir brauchen einen ideologischen, spirituellen Sieg. Was möchten sie selbst sagen? Ich sehe, es fällt Ihnen schwer zu sprechen, nach allem, was Sie durchgemacht haben.“
„Volk, steh‘ auf. Das ist alles, was ich Euch sagen kann.“
„Ich danke Ihnen.“

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2 Responses to Ein Kriegsgefangener der ukrainischen Nationalgarde berichtet

  1. Pingback: Ein Kriegsgefangener der ukrainischen Nationalgarde berichtet | Yin Yang - Welt

  2. Hat dies auf Europapolitik rebloggt und kommentierte:
    Ukrainische Nationalgarde

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