Über die Terrorakte in Stalingrad

Eigene unautorisierte Übersetzung des Artikels von Nikolai Starikov vom 30. Dezember 2013

Die Freiheit gibt es nie umsonst. Für die Freiheit des Landes wird immer mit dem Blut seiner Töchter und Söhne bezahlt. Anders war es in der menschlichen Geschichte leider nicht. Die Reihe von Terrorakten in Stalingrad ist die Reaktion unserer „geopolitischen Partner“ auf die Erfolge Russlands bei der Rückkehr unseres Landes zur staatlichen Souveränität auf dem Weg der Befreiung von den Folgen des Todes der Herrschaft im Jahr 1991. Die Halunken, die die Bomben warfen, die Terrorakte vorbereiteten – ich bin überzeugt, dass sie gefunden werden. Und vernichtet. Doch friedliche Menschen unseres Landes werden solange sterben, bis wir nicht ein machtvolles Land errichtet haben und das Chaos nicht über unsere Grenzen „hinausstoßen“. Der Terrorismus kann nicht vollständig vernichtet werden – es kann höchstens die Arbeit der Terroristen und ihrer Herren erschwert werden. Denn der Terror wurde für die einen zu einem grauenvollen Geschäft, aber für die anderen zu einer bequemen Form des Druckes auf die Regierung und die gesellschaftliche Meinung Russlands.

Der Terrorist muss wissen – auf ihn wartet unumgänglich der Tod. Der Auftraggeber des Terroraktes muss wissen – auf ihn wartet unumgänglich der Tod. Alle, die dabei helfen, unsere Bürger umzubringen müssen wissen – auf sie wartet der Tod.

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Heute gibt es in Russland ein Moratorium für die Todesstrafe. Das heißt, dass Todesurteile nicht vollstreckt werden können. Das heißt, dass ein gefangener Mörder-Terrorist leben wird. So muss es nicht sein.

Im Progamm unserer „Partei Großes Vaterland“ (PGV) gibt es diesen Punkt:

„5. Entschlossener Kampf mit der Kriminalität. Absage von dem Moratorium der Todesstrafe für abscheuliche Verbrechen: Verrat der Heimat, Verbrechen gegen Kinder, Vertrieb von Drogen, Terrorismus, Korruption (in besonders großem Ausmaß). Die Einziehung des Vermögens der Straftäter bei diesen Verbrechen.“

Russland muss der sich selbst auferlegten Verpflichtung absagen, Verbrecher nicht zu bestrafen. Dessen Mechanismus ist einfach: Diese Verpflichtung ist eine Folge der Mitgliedschaft im Europäischen Rat. Das schlimmste, was Russland bei der Anwendung der Todesstrafe „droht“, ist der Ausschluss aus diesem Rat.

Ich sehe darin keine Probleme – die Lage in Europa oder Asien ist keine politische, sondern eine geographische. Wenn Europa Verbrecher nicht bestrafen will, obwohl die USA das tun – so ist es nicht unsere Sache. Strenge Bestrafung für Terrorismus, unvermeidlich und ohne Verjährungsfrist, kann im Kampf mit dem Terror helfen.

Im Vorgriff auf den Einwand der Liberalen „über den Wert des menschlichen Lebens“, darüber, dass nicht bestraft werden darf, sage ich das Folgende: Das alles sagen Sie erstens den Terroristen und zweitens den Angehörigen der Ermordeten. Erzählt es denen, die im Ergebnis der Terrorakte verletzt worden sind.

Natürlich, einen Selbstmordattentäter hält die Todesstrafe nicht auf. Aber die Mehrzahl derer, die Terrorakte verüben, wollen nicht sterben. Darum muss die Todesstrafe auch für BETEILIGUNG zur Durchführung terroristischer Akte eingeführt werden. Wer die Bombe nahm, wusste, dass dies eine BOMBE ist – und der Tod unausweichlich ist. Er hat den Selbstmordattentäter vorbereitet, hat den „Knopf“ aus der Distanz gedrückt – es wird keine Gnade geben.

Jeder, der dieses „Geschäft“ beginnt, muss wissen, aus ihm gibt es nur einen Ausweg – in jene Welt.

Aber noch gibt es das nicht, die Spezialeinheiten werden nach dem heutigen „Rechtsregime“ arbeiten. Hat er einen Terroristen lebend festgenommen, hat der das Recht auf einen Anwalt und Rechtschutz. Ist er während des Sturmes erschossen worden – gibt es das alles nicht.

Die Gesetze Russlands, sein Rechtssystem müssen das Leben der normalen Bürger des Landes schützen, aber nicht das Leben derer, die es angreifen. In der letzten Zeit geht die Gesetzgebung in Russland in die richtige Richtung, in die Richtung wie sie im Programm der PGV verkörpert ist (Gesetz über das Verbot der Adoption in die USA, Gesetz über das Verbot für Beamte, Konten im Ausland zu haben, Gesetz gegen die Separatisten usw.). Es geht – aber langsam.

Die PARTEI GROßES VATERLAND versichert, ihr Programm so schnell wie möglich zu verwirklichen, nachdem sie an die Macht gekommen ist.

Heute kondoliert das ganze Land Stalingrad. Abschließend möchte ich eine Erklärung der Stalingrader Abteilung unserer Partei übermitteln.

Quelle: http://xn--80aealaaatcuj2bbdbr2agjd6hzh.xn--p1ai/public-announcement-of-the-stalingrad-defense-department-about-the-terrorist-attack-at-the-railway-station

„Im Zusammenhang mit der Reihe von Terrorakten, die in der Stadt an der Wolga durchgeführt wurden, teilt die Stalingrader Abteilung der PARTEI GROßES VATERLAND folgendes mit:

In der Geschichte unserer Stadt gab es viele blutige Seiten. Und heute wurde ihr eine weitere hinzugefügt. Wieder, wie vor 70 Jahren, verläuft die Front durch unsere Straßen. Die Stalingrader gerieten in den Krieg, in dem es Verluste und Tote gibt. Und das sind Kriegsverluste und –tote. Ermordete und Verletzte, darunter auch Kinder.

Die Erde auf den Gräbern der Toten des Terroraktes im Stadtbus vom Oktober dieses Jahres hatte noch keine Zeit zu trocknen. Und da gibt es die nächste Provokation, neue Tote. Wir dachten, der Krieg hat sich weit von unseren Grenzen entfernt. Aber da ist er – nebenan. Er kann an jedes Haus klopfen.

Aber die diesen Terrorakt durchgeführt haben, verrechneten sich. Wir bleiben standhaft. Die Geschichte Stalingrads erlaubt kein anderes Szenario. So war es in der Schlacht mit den deutsch-faschistischen Eroberer, und im ersten tschetschenischen Krieg, als die Garde-Stalingrader Lew Rochlin ein Beispiel an Mut und Standhaftigkeit gaben. So war es auch während des zweiten tschetschenischen Feldzuges, als an der Spitze des Schlages die 20. Stalingrader Motordivision stand, aber in der Nähe von Stalingrad wurden 22 Brigaden der inneren Streitkräfte stationiert, sie brachte den Kämpfern unter Botlich trotz der Unterzahl eine schwere Niederlage bei.

Den Unmenschen, die den Terrorakt verübten, gelingt es nicht, uns zu erschrecken. Die Stalingrader sind nicht eingeschüchtert. Wir können für uns einstehen.

Wir sind überzeugt, dass unsere Spezialeinheiten die richtigen Schlussfolgerungen ziehen. Sowohl die Schuldigen an der Durchführung des Terroraktes, aber auch diejenigen, die ihn unterstützt haben, in vollstem Umfang der Strenge des Gesetzes zur Verantwortung gezogen werden. Es ist uns schwer zu begreifen, dass die örtlichen Verwaltungen nicht die Lehren aus der ersten Tragödie im Oktober des Jahres 2013 gezogen haben. Und die Explosion im Bahnhof erlaubt haben.

Wir rufen die verantwortlichen Dienste und Organe der Rechtssicherheit auf, die Kräfte auf die Erhöhung der Sicherheit der Region zu konzentrieren. Wir verstehen alle, dass am Vorabend der Olympiade die Versuche der Destabilisierung im Land weitergehen werden.

Die PARTEI GROßES VATERLAND überbringt den Familien der Getöteten und Verletzten das aufrichtigste Beileid. Wir sind überzeugt, dass dieser Schmerz alle Bürger, die nicht gleichgültig sind, vereint und bereit sind, den Opfern zu helfen. Die Aktivisten der PGV sind bereit, für die Bedürftigen Blut zu spenden . Wir rufen alle Bürger auf, unserem Beispiel zu folgen und in die Blutspendezentralen Stalingrads zu kommen.“

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2 Responses to Über die Terrorakte in Stalingrad

  1. So ähnlich hört sich das von den Amis auch an. Propaganda der Regierenden …
    Allerdings zeigt auch hier so mancher Terror die Handschrift der USA. Aber auch das kann nur funktionieren, wo sich Menschen ungerecht behandelt fühlen. Wer glücklich ist, wird kaum zum Terror verführt werden können, oder?

    • Wer glücklich ist, wird kaum zum Terror verführt werden können, oder?

      Darum auch die Antwort in dem anderen Artikel, den Du kommentiertest:

      Shihad-Diplomatie – warum sie Russland sprengen und wie wir antworten

      Natürlich benutzt jede Regierung Propaganda! Das ist nicht das Übel. Das Übel entsteht in der Frage: Wem nützt die Propaganda? Dem Volk oder dem Finanzkapital?
      Die Propaganda der Russen schadet dem Finanzkapital und ist mir darum tausendmal lieber als die angloamerikanisch vorgegebene Propaganda, die die Völker wieder in einen Weltenbrand führen soll – zum Nutz‘ und Fromm‘ der Finanzkapitalisten in der City of London, in Paris, Brüssel, Frankfurt, Tel Aviv und Wallstreet! – Hier hast Du auch wieder die unheilige Allianz aufgeführt! GB/F/D/USA/Israel. Brüssel aus den Niederlanden gehört in diese Reihe mit hinein, was Du verstehst, wenn Du diesen Artikel (beide Teile) aufmerksam liest:

      Die Epoche der Neuen Imperien beginnt, Teil 1

      Die Epoche der Neuen Imperien beginnt, Teil 2

      Nein, es ist nicht dasselbe, wenn zwei dasgleiche tun! Auch, wenn uns das so gern eingeredet wird!

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