Der Einfluss der christlichen Religion auf unsere Gesellschaft

Dieser Artikel, der impliziert, dass nun versucht wird, diese so genannte „Bundesrepublik Deutschland“, die bereits eine Pfarrerstochter als Kanzlerin und einen Pfarrer als Bundespräsidenten hat, offen zu einem „Gottesstaat“ zu verwandeln, gab mir den Anstoß zu diesem Artikel, um zu dieser Frage grundsätzlich Stellung zu beziehen.

Steinmeier sagt in diesem Artikel

Steinmeier plädiert für ein Einmischen der Kirche in den politischen Diskurs. „Kirche ist fest in der Gesellschaft verankert, nah bei den Menschen. Was sie sagt, kann niemand leicht überhören. Und deshalb spricht sie auch für diejenigen, die allein nicht gehört würden“, schreibt er. Einzigartig mache die Kirchen die christliche Botschaft, „eine Kraft der Veränderung“. Weiter erklärt er: „Sie macht Menschen frei von unwürdigen Zwängen, sie stiftet Solidarität. Ich halte nichts davon, Politik mit der Bibel in der Hand zu machen. Aber mein Glaube gibt mir Zuversicht für mein Handeln. Durch ihn weiss ich, dass ich nicht die ganze Welt retten muss und doch die nötigen Schritte wagen kann, um meine Ideen zu verwirklichen.“ Steinmeier ist auch Mitglied im Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentages.

Wohin es führt, wenn die Kirche die Macht übernimmt, wissen wir aus dem Mittelalter mit seinen Hexenverbrennungen und millionenfachem Leid durch die so genannten „Kreuzzüge“.

Dies ist in meinem Augen nur eine andere (aber keinesfalls neue) Form der offenen Diktatur zum Nutzen der wirklich herrschenden Clique auf dieser Erde.

Wohin uns diese „Macht der Kirche“ bis heute bringt, die übrigens auf dem Alten Testament beruht und die darum mit den Zionisten Hand in Hand arbeitet, zeigt dieser Bericht von arte, der aufzeigt, wie auch heute noch die Extremisten vorgeschickt werden, um „den Boden für die Übernahme“ vorzubereiten.

So hat die Kirche mit diesem „christlichen Glauben“ immer gehandelt. Es wurden erst die Klöster auf dem Gebiet anderer Völker errichtet, von da aus wurde die Macht wie ein Krebsgeschwür ausgedehnt, bis zum Schluss von den einstmals angestammten Völkern nichts mehr übrig blieb. Von „Nächstenliebe“ und „Menschlichkeit“ ist in der Geschichte der „christlichen Religion“ nichts zu spüren. Sie basiert seit ca. 500 unserer Zeitrechnung nur auf Mord, Krieg, Eroberung, Plünderung, Raub!

3 Responses to Der Einfluss der christlichen Religion auf unsere Gesellschaft

  1. uhupardo sagt:

    Drei Bemerkungen dazu:

    1. Kirche kann weg – komplett. Egal welche, egal wo. Das allerdings ist, der menschlichen Natur wegen, wohl vollkommen unrealistisch.

    2. Steinmeier hat insofern Recht, als dass die Kirche(n) es in dieser Zeit der Wirrungen einfacher als jemals hätte, eine „Kraft der Veränderung“ in Gang zu setzen. Wenn nicht jetzt, wenn nicht unter diesen Bedingungen, wann dann? Welche andere Institution hätte jetzt die Gelegenheit, die Bewegungen zu sammeln, die sich für soziale Gerechtigkeit und soziale Verantwortung einsetzen? Es könnte glatt eine Renaissance der Kirche(n) werden, wenn man das richtig umsetzt.

    3. Dass die Kirche(n) genau das jetzt enweder nicht schafft oder gar nicht ernsthaft versucht, zeigt deutlich, auf welcher Seite sie steht. Damit ist dieser Artikel komplett treffend und richtig.

  2. Hans-im-Glück sagt:

    Einerseits ist natürlich zu unterscheiden zwischen Glauben, Religion (Ideologie) und Kirche (Machtorganisation). Dazu gibt es viele Fragen: Wo ist Gott? oder: Was soll das für ein Gott sein, der einen „Stellvertreter auf Erden“ benötigt?

    Andererseits bedienen bereits alle Ideologien (und natürlich auch alle Religionen) das „Teile und Herrsche“-Prinzip (divide et impera), mit dem die Machthaber seit Jahrtausenden die Menschen in Zwietracht und damit in Unterdrückung halten.

    Dazu kommen noch „Brot und Spiele“ (panem et circensis) und das urdeutsche „Zuckerbrot und Peitsche“ – fertig ist der Machtcocktail, mit dem wir gefügig gehalten werden.

    Klar, wie soll auch sonst das eine Prozent die anderen 99% „in Schach“ halten – das geht nur mit Ideologien und Manipulationen (siehe der Klassiker von Edward Bernays „Propaganda“ – erschienen 1928).

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