Ausbeutung ärmerer Länder durch die EU

Heute postete Dr. Martin Bartonetz in einem Kommentar zu seinem Artikel Warum ist der Mensch korrupt? dieses Video, das ich auf meinem Blog als eigenen Artikel weiterverteile.

Dem Inhalt dieses Videos ist nichts weiter hinzuzufügen.

 

Advertisements

10 Responses to Ausbeutung ärmerer Länder durch die EU

  1. fischi says:

    Ich habs mir mit zeitlichem Abstand 2mal angesehen.
    Aber da ändert sich nichts.
    Erste Reaktion Wut.
    Dann eher Hilfslosigkeit habe einfach keine Ahnung was man dagegen machen könnte.
    Irgendwie muß dieser verdammte Kapitalismus von der Welt verschwinden.
    Habe aber die Befürchtung, das schafft er blos selber, wenn die Gier zu groß wird.
    Aber vorher wird er noch viel Leid über die Menschheit bringen.

  2. fischi says:

    Leider ist das erste Video auf englisch.
    Das andere habe ich schon mal irgendwo gesehen, aber habs mir doch noch mal angesehen.
    Bin aber nach wie vor der Meinung Geld abschaffen ist nicht durchsetzbar.
    Und das weder bei den Reichen, noch bei den Armen.
    Der Professor hat auch noch von der Möglichkeit gesprochen, das Geld zu behalten, aber mit staatlichen Banken, die nur Dienstleister für die Wirtschaft sind.
    Ich denke man kann die Banken soweit beschneiden das sie dem Wohl der Gesellschaft dienen.
    Natürlich ist das im Kapitalismus überhaupt nicht möglich.
    Mit einer sozialistischen Gesellschaft ginge das bestimmt, aber dazu steht heute leider nicht mal die Linkspartei.
    Bei denen steht im Parteiprogramm demokratischer Sozialismus, hat das nicht die SPD erfunden.

    • Das erste Video sollte deutsche Untertitel haben.

      Geld ist abschaffbar. Vielleicht nicht auf einen Ruck, wegen der Gewöhnung und Angst, aber grundsätzlich, ja. Es wird einfach nicht gebraucht und dient nur einem: Der Ausgrenzung, der Teilung, der Unterdrückung.

      Sozialismus hatten wir ja noch gar nicht. Und auch die Endstufe, der Kommunismus, ist eine klassenlose, darum staatenlose und geldlose Gesellschaft.

      Wobei ich von diesen -ismen nicht viel halte, weil Ideoligien immer einen viel zu engen Denkrahmen haben und dadurch viele Möglichkeiten der Entwicklung ausschließen.

      Die Technologie macht das heute bereits möglich. Es wird wesentlich mehr mit wesentlich weniger Menschen produziert, als alle Menschen auf unserer Erde verbrauchen können. Um die Preise halten zu können und den Profit zu sichern, werden die entweder geradezu weg geworfen oder die Ressourcen für Waffen und Krieg vergeudet.

      Es ist heute ein Zustand wie bei jedem vorherigen Wechsel von einer in eine neue Wirtschafts- und damit Gesellschaftsform: Die jetzige, alte Form, kann die Probleme nicht mehr lösen und die Technologie-Entwicklung sprengt die bestehende Wirtschafts- und Gesellschaftsform. Es macht keinen Sinn mehr, Profit zu scheffeln, wenn die Technologie fast oder ganz kostenfrei Güter erzeugt. Das platzt das alte Gewand des Kapitalismus aus allen Nähten. Das fängt bei der Energie an (die schon beinahe kostenlos erzeugt und verteilt werden kann und gerade darum unterdrückt wird!) und hört bei einer dezentralierten, von Kindern selbst arrangierte und für alle verfügbare kostenlose Bildung (über das Internet) noch lange nicht auf.

      Die Zeit für eine kompletten Wechsel alles bisher bestehenden ist absolut reif.

      • P.S. Die Sache mit der LINKEN sehe ich genau wie Du.

      • fischi says:

        Stimmt ich blöd das Video muß auf Untertitel umgeschaltet werden.
        Das das Geld nicht abschaffbar ist bezweifle ich nicht, aber jetzt ist das bestimmt nicht machbar.
        Einem Harz 4 Empfänger der ein paar Cent gespart hat kann man erst mal nicht davon überzeugen.
        Ich bin garnicht davon überzeugt das man sich bei einem Umbruch der Gesellschaft so einfach aussuchen kann was wird.
        Ich bin nicht zur Wende für dieses Chaos auf die Straße gegangen.
        Ich weis auch nicht ob die Wende mit den Erfahrungen von heute genauso ablaufen würde.
        Ich hatte jetzt mal gehört das die Griechen blos 10% Industrieproduktion haben.
        Wenig.
        Bei England ist das genau so und bei Deutschland ist es knapp doppelt so viel.
        Problem ist doch unsere Fabriken laufen weitesgehend automatisch.
        Was mache ich dann aber mit den Menschen.
        Die können doch nicht alle Dienstleistungen erbringen wenn ich nicht mal die wenigen Industriearbeiter richtig bezahle.
        Ich denke mal die Hälfte der deutschen Beschäftigten wird eigendlich für irgendwelchen Blödsinn bezahlt.
        Für was brauche ich Callcenter , die ganze PR und da gibt es noch vieles.
        Blos so zur Erinnerung, der DDR hat man immer vorgeworfen das zu viele Leute nicht produktiv waren und im Büro gesessen haben.
        Bildung übers Internet ist bestimmt nicht schlecht, aber dazu muß man erstmal einen anständigen Anschuß haben.
        Ist bei mir in einer ostsächsischen Kleinstadt aber nicht möglich.

      • Ich gehe vollkommen mit Dir mit.

        Und genau das wird die Aufgabe der Menschen sein, die künftig wahrhaft selbstbestimmt leben.

        Ja, die Warenproduktion ist weitestgehend automatisiert – und genau darum erledigt sich die Notwendigkeit, sich das Leben durch Arbeit verdienen zu müssen.

        Alle Waren werden in mehr als ausreichendem Maße hergestellt und können kostenfrei überall dahin verteilt werden, wo sie ver- und gebraucht werden.

        Das kann innerhalb des kapitalistischen Systems nicht gelöst werden. Es hat sich von selbst erledigt.

        Der Arbeitslose ist in dem neuen System nicht mehr „arbeitslos“ (und benötigt seine „ersparten Cents“ gar nicht mehr), sondern er ist einfach ein freier Mensch unter den anderen freien Menschen, der sich überlegt, was er nun Gutes anstellen kann, damit es ihm – und allen – noch besser geht, oder was ihm gerade selbst Spaß macht. Geld (Lebenserhalt) spielt bei der Auswahl der Tätigkeit keine Rolle mehr.

        Kannst Du Dir vorstellen, was da an Gutem für alle entstehen kann?

        Logisch, dass dies nicht von heute auf morgen geht, oder doch?

        Vielleicht wird es auch erst einige kleine Gruppen, wie Zellen, geben, die sich zusammenschließen und in einer solchen Form zusammenleben. Sind sie erfolgreich, wird es immer mehr solcher Zellen geben, die irgendwann zusammenwachsen…. Möglich! Wer weiß? Vielleicht gibt es auch einen plötzlichen Umschwung, der das herrschende System hinwegfegt? Vielleicht implodiert das heutige Wirtschaftssystem auch einfach? Wer weiß?

        Revolutionen haben bisher immer mehrere Jahrhunderte, ja Jahrtausende geberaucht.

        Schau die in der Geschichte an, wie die Geschwindigkeit zunahm: Die Skalvenhalter-gesellschaft hat Jahrzentausende gedauert, die Feudalgesellschaft (die aus dieser Gesellschaft allmählich hervorging, in der Sklavenhaltergesellschaft aber bereits angelegt war), existierte noch fast ein Jahrtausend, wobei es Sklavenhaltung noch bis vor 150 Jahren gab! Hier begann, der Kapitalismus langsam Fuß zu fassen und konnte nun Sklaven überhaupt nicht mehr gebrauchen und befreite sie, schaffte das Sklavenhaltertum vollkommen ab. Der Kapitalismus verbreitete sich innerhalb von zweihundert Jahren über den ganzen Erdball und seit fast hundert Jahren zeigt er, dass er nicht in der Lage ist, die Probleme auf unserer Erde zu lösen und seit dem gibt es immer wieder Bestrebungen und Versuche, diese Wirtschafts- und Herrschaftsform abzulösen.

        Ich denke, erst jetzt, mit der Entwicklung der Technologie, die einfach nicht mehr in das Schema der kapitalistischen Wirtschaft passt, ist ein Wandel zu einer anderen, wirklich menschlichen Gesellschaft möglich.

        Und dann wird auch bei Dir, in der ostsächsichen Kleinstadt zuverlässige Verbindung zum Internet möglich sein – weil das Schaffen der Internetverbindung ja keine Geld- und Profitfrage mehr ist 🙂

  3. fischi says:

    Ich sehe in der heutigen Zeit eine um mich herum eine Art Endzeitstimmung.
    Dieses System halten doch weder die Menschen noch das System auf Dauer aus.
    Meine Hoffnung ist das dieses verkommene Geldsystem zusammenbricht.
    Um so mehr privatisiert wird sucht das Geld nach neuen Anlagemöglichkeiten.
    Und das wird hoffendlich das Ende des Kapitalismus, man kann zwar Geld aus nichts machen, aber Anlagemöglichkeiten kann man nicht ewig neu erfinden.
    Das ganze ist doch ein Schneeballsystem und irgenwann ist da Schluß.
    Vorher müssen wir aber mit vielen Verschlechterungen der Lebensumstände rechnen.
    Mal sehen, wenn ich das noch erlebe, was dann kommt.
    Das ganze was wir hier geschrieben haben hilft den ganz armen Leuten allerdings nicht, die Konzerne sind mitlerweile international aufgestellt das man mit Protesten in einzelnen Ländern garnichts erreicht.

    • Sehe ich ganz ähnlich wie Du.
      Wobei mit der Endzeitstimmung, ist das durch die lancierten Geschichten über den Mayakalender nicht auch produziert? Warum wohl?

      Für mich ist das ein Zeichen, dass diese Krise (wie auch die anderen des vorigen Jahrhunderts) nicht wie ein Blitz aus heiterem Himmel kommen, sondern geplant sind.

      Wegen der fehlenden Anlageobjekte ist ja der Krieg notwendig. Es wird alles hübsch zerstört und dann kann alles so schön wieder aufgebaut werden… Das Geld ist nichts wert und der Grund und Boden gehört immer den selben, der Kreislauf geht von vorne los, die Geldpressen werden wieder angeschmissen… Wenn, ja wenn wir Menschen nicht endlich begreifen, dass wir das System grundsätzlich ändern müssen.

      Ja, natürlich weltweit. Wenn aber jeder immer auf den anderen wartet, dann passiert nie was. Die occupy-Bewegung hat gezeigt, dass sich auch der Widerstand internationalisiert, denn wir Menschen haben gelernt, dass wir alle die selben Probleme mit den selben Ursachen haben.

      Klar, erlebst Du das noch, wenn Du es denn möchtest. Warum auch nicht? Es kann ja nun nicht noch ’ne Ewigkeit dauern… 🙂

      Und den armen Menschen würde es sehr helfen, was wir hier schreiben, wenn sie es denn zu lesen/hören bekommen, damit sie verstehen, was passiert und damit sie verstehen, dass sie nicht ausgeliefert sind, sondern dass sich etwas bewegt.

      Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Wir leben in einer Zeit des Umbruchs. Und die Welt ist schon so oft untergegangen, das letzte Mal im Oktober 2011, dass ich guter Hoffnung bin, dass sich unsere Erde zu einem lebens- und liebens-würdigen Ort für alle Menschen wandelt.

  4. fischi says:

    Mit dem mystischem kann ich nicht so, ich denke es ist alles auch wissenschaftlich zu erklären.
    Aber so lange wir lieber daran forschen wie wir und am besten umbringen können ist natürlich wenig Geld da um sich mit solchen Problemen zu befassen.
    Das Krieg auch nicht die Lösung ist zeigt eigendlich das Beispiel USA.
    Die machen immer mehr Krieg, aber der Zusammenbruch schreitet immer weiter vor.
    Die occupy sehe ich eher als einen Protests des unzufriedenen Mittelstands und kann nur ein Anfang sein.
    Wenn sich da was ändern soll ist das auf jeden Fall nicht günstig bestimmte Gruppen die eigendlich das gleiche Ziel haben auszuschließen.
    Allerdings was das dann für ein Risiko ist das sehen wir ja jetzt.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: