Wir sind auf der Straße nach Nirgendwo

Von René Cassien

In der heutigen Zeit des Zerfalles unserer Zivilisation muß ich sehr intensiv an meine Zeit bei den Indianern denken.

Ich lebte eine Weile bei einem Stamm der Dakota in den Smoky Mountains (USA). Als ich den Stamm wieder verlassen musste, veranstalteten die Stammesangehörigen eine eindrucksvolle Abschiedsfeier. Während der Feier erhielt ich, in einer eindrucksvollen Zeremonie einen eigenen Dakota-Namen und war damit in den Stamm der Dakota aufgenommen.

Ich bin sehr stolz ein Dakota zu sein – speziell in dieser Zeit!

Die Dakota oder Lakota (“Freunde”, “Verbündete”), ein großes Volk mit demokratischer Stammesorganisation, lebten zuerst als Ackerbauern und Jäger. Als die indianischen Völker vor den Weißen nach Westen auswichen und als das Pferd (von den Spaniern nach Amerika gebracht) sich in Nordamerika verbreitet hatte, zogen die Dakota in die Prärie, in die weite Grasebene, und wurden nomadisierende Büffeljäger.

Die Dakota kämpften heldenhaft gegen die weißen Eindringlinge. Viele Führer der modernen Indianerbewegung sind Dakota.

Ein Medizinmann der Dakota war Tahca Ushte (Lame Deer). Er wurde 1903 auf der Rosebud Reservation in Süddakota geboren und starb 1974. Sein “weißer” Name lautete John Fire.

Den kompletten Artikel lesen: Wir sind auf der Straße nach Nirgendwo.

 

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: