Ein sonderbares Video aus Ägypten

(Meine unautorisierte Übersetzung des Artikels von nstarikov.ru)

„Unbekannte Scharfschützen“ als Element zur Förderung von Spannungen wurden integraler Bestandteil der „Volksrevolutionen“. Wir haben sie auf den Dächern Syriens, Libyen, Ägyptens, des Jemen gesehen. Wir erinnern uns, wie diese Mörder in Moskau im Oktober 1993 schossen und vor gar nicht allzu langer Zeit in Kirgisien. Und da ist ein neuer Ausbruch der Gewalt in Ägypten.

Und ein neues Video.

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Ein schlimmes Video eines Menschen (vielleicht ein Journalist), der den Moment seines eigenen Mordes aufnahm, verübt durch einen Menschen, der auf dem Dach saß, mit einer automatischen Waffe in der Hand. Aus dem Video ist nicht ersichtlich, wer das ist – der Sniper oder irgend jemand anderes. Er hat Militäruniform an, aber auch das beweist gar nichts. Um im heutigen Ägypten einen Zusammenprall zu provozieren, muss man entweder mit verdecktem Gesicht in der Menge der „Muslimbrüder“ stehen oder in der Uniform eines Soldaten auf Demonstranten schießen. Die Sniper-Mörder zu Beginn des syrischen Geschehens waren mit falschen Identitäten der syrischen Spezialeinheiten ausgestattet, und sie wurden nach einer ersten Überprüfung entlassen.

P.S. Sollte jemand ein glaubwürdiges Video oder Foto über die Teilnahme „unbekannter Sniper“ während der letzten Vorkommnissen in Ägypten haben, so bitte ich, mir die Informationen zukommen zu lassen.

Quelle: nstarikov.ru

 

Der nicht zufällige Tod Beresowskis

Eigene unautorisierte Übersetzung eines Artikels des russischen “Telegrafist” vom 24. März 2013 des Bloggers Dmitri Beljajew: Original-Artikel vom 23. März 2013

[Anmerkung: Alle verlinkten Quellen sind auf Russisch.]

Wie zahlreiche Informationsquellen berichten, verließ Boris Beresowski heute unsere Welt. Noch gibt es keine ausführlichen Informationen zum Fakt seines Todes oder Mordes, aber es kann schon beurteilt werden, das sein Tod nicht zufällig war.

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Bis jetzt lautet die inoffizielle Version: Selbstmord. Gefunden im Bad, in London, ohne Spuren eines gewaltsamen Todes.

Bald werden die Paranoiker aus dem Lager seiner Anhänger beginnen, Versionen nach dem Thema “das blutige Regime hat es erreicht” zu produzieren. Natürlich ist die bisherige Version komisch, zumindest von der Tatsache her, dass Beresowski schon lange keine reale Bedrohung für Russland mehr darstellte und nur noch ein Instrument in den Händen der britischen Geheimdienste MI 5 und MI 6 für die Arbeit mit der russischen Opposition war.

Doch die in ihn gesetzten britischen Hoffnungen wurden enttäuscht. Die Revolution blieb aus.

Über seine Kontakte zu den Geheimdiensten sprach Beresowski offen:

“Aber ich bin in den hoffnungsvollen Händen Scotland Yards und anderer Geheimdienst Englands, die mein Leben schützen”erzählte Beresowski örtlichen Journalisten im Sommer 2012.

Wie gehen die Geheimdienste Englands mit einem verbrauchten menschlichen Material um, zumal wenn er zu viel weiß?

Genau so ist es mit dem ehemaligen Komplizen Beresowskis, Alexander Litwinenko, dessen Sterbeurkunde bis heute ein Geheimnis hinter sieben Siegeln ist, jedoch gibt es inoffiziell die Version der Vergiftung mit Polonium-210.

Beweis 1

Beweis 2

Außerdem starb vor nicht allzulanger Zeit der Zeuge  in der Korruptions-Sache Brauder-Magnitskij unter mysteriösen Umstände in London .

Die britischen Geheimdienste waren immer berühmt für ihre raffinierten Gifte mit verzögerter Wirkung, die einen Menschen umbringen können ohne irgendwelche Spuren zu hinterlassen.

Außerdem “zündete” vor kurzem die Witwe Litwinenkos “das Büro an”, indem sie erklärte, dass der Verstorbene 90 Tausend Pfund Sterling für die Zusammenarbeit mit dem MI 6 erhalten hatte.

Die hiesigen Kollegen Beresowskis würden vor Ort hundert Mal darüber nachdenken, ob es sich gegen die russisch-orthodoxe Kirche und den Russischen Staat lohnt, einen Pakt mit dem Teufel einzugehen.

Nebenbei bemerkt, haben wir bis jetzt auch nicht erfahren, worüber der so liebenswerte, gar friedliche Oligarch Nawalny im Herbst 2011 mit der politischen Elite Englands im “Klub der Außenpolitik” und im Parlament jenes Landes sprach.

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Hier gibt es ein Interview zu diesem Thema mit einem Menschen, der Beresowski gut kannte:

http://cuamckuykot.ru/interview-with-nikita-chekulyn-about-berezovsky-and-navalny-1202.html

Überhaupt wurde in den vergangenen Jahren eine große Menge Material über Beresowski auf dem angegebenen Blog veröffentlicht:

http://cuamckuykot.ru/tags/boris-berezovskij

Was ganz klar ist – da ist kein Gewissen. Sonst hätte Beresowski schon vor vielen Jahren Selbstmord begangen. Das ist offensichtlich. Plötzlich konnte das bei einem solchen Menschen nicht erwachen.

Im Moment erwarten alle zusätzliche Informationen zu seinem Tod.

Aber sei es, wie es sei, mit dem Tod Beresowskis verging eine ganze Epoche – die neunziger Jahre. Dies ist ein Beispiel für alle Räuber und Verräter, die das Geraubte ins Ausland bringen, aber auch für diejenigen, die denken, dass sie durch die Zusammenarbeit mit dem britischen oder amerikanischen Geheimdienst ein Führer sein können.

Es gibt noch ein Detail, das zu denken gibt. Ob es wahr ist oder nicht, aber Beresowski hat schon ziemlich oft erklärt, das er russisch-orthodoxer Christ sei:

“Aber was veranlasste Sie, den russisch-orthodoxen Glauben anzunehmen und wann war das?

- Das war im April 1994, zwei Monate nach dem Angriff auf mich, der tragischerweise den Tod meines Fahrers forderte, aber ich blieb durch ein Wunder am Laben. Mir fällt es schwer, meine Taufe rational zu erklären, wenn ich auch denke, dass dies weitgehend ein Resultat des Einflusses der russischen Kultur ist. Ich kam dazu nach langen – nicht einem Jahr – Nachdenken und ich zähle mich zu den gläubigen Christen.”

http://www.sem40.ru/index.php?newsid=191267

Nun, aber kein russisch-orthodoxer Christ beendet sein Leben durch Selbstmord. Denn er weiß, dass seine Seele in einem solchen Fall niemals ruhen wird, sondern direkt in die Hölle kommt.

Schließlich, Beresowski, der so sehr die gesellschaftliche Aufmerksamkeit liebte und seine Briefe veröffentlichte,  hinterließ keinen Abschiedsbrief. Kein Wort. Das Geheimnis der letzten Tage seines Lebens nahm er mit ins Krematorium.

P.S. Wie Leser schreiben, schrieb Beresowski am Vorabend des Vergebenden Sonntags [Anm. von mir: ein russisch-orthodoxer Feiertag, am 7. Sonntag vor Ostern] einen Brief an Putin, in dem er um Verzeihung und die Rückkehr nach Russland bat. Darüber informierte der Presse-Sekretär des Präsidenten, Dmitirij Peskow.

Wie konnte Beresowski, der ziemlich viel über die Arbeit der britischen Geheimdienste wusste, annehmen, dass sie ihn einfach so gehen lassen würden.

P.P.S. Die Polizei Londons nannte Beresowskis Tod bereits “ungeklärt”.

Seinen leblosen Körper fand ein Wächter. Ich bin überzeugt, dass er innerhalb kurzer Zeit auch  “unter ziemlich seltsamen Umständen” stirbt.

“Am Tatort arbeiten speziell geschulte Mitarbeiter, darunter Spezialisten der chemischen, biologischen, radiologischen und Giftwaffen, die vorsichtshalber eine Reihe von Untersuchungen durchführen”, heißt es in einer Pressemeldung der Leitung der Thamse Valley Police.

Es ist möglich, dass die britischen Geheimdienste über die von ihnen gesteuerten Massenmedien und Medien-Holdings beginnen, die Version über “die Hand des Kreml” aufzurollen – um die Aufmerksamkeit abzulenken und um daraus die politische Dividende zu ziehen, wie das auch im Falle der Sache Litwinenko geschah.

Nachtrag am 25. März 2013:

Der in diesem Artikel angekündigte Hexentanz hat bereits begonnen:

Leibarzt: “Kreml wollte ihn zerstören”

Der “Mirror” zitiert einen solchen Freund. Sein Leibarzt und Freund Dr. Felschtinksi sagte, Beresowski habe um seine Sicherheit gefürchtet, weil der Kreml “zum Ziel hatte, ihn zu zerstören – als Beispiel für jeden Gegner von Wladimir Putin”.

Beim letzten Besuch habe sein Patient “keine Hinweise gegeben, suizidgefährdet zu sein. Er war ein Kämpfer, Selbstmord war nicht Teil seiner DNA”.

Quelle: t-online

Weiterer Nachtrag am 25. März 2013:

Ich fand soeben diese sehr aufschlussreichen Hintergrundinformation zum Herrn Beresowski:

Kopf der russischen Mafia, Boris Beresovsky, im englischen Exil tot aufgefunden

Weiterer Nachtrag am 26. März 2013:

Und weiter geht die Hexenjagd.

Also erst gab es keine Anzeichen äußerer Gewalt an Beresowskis Körper und jetzt hat er sich erhängt?

Und immer wieder der leise Verweis auf die Verantwortung Moskaus für den Tod Beresowskis.
Widerliche Schmierenkampagne gegen Russland auf dem Rücken dieses toten Schwerverbrechers, genau wie der russische Blogger in diesem Artikel vorausgesagt hat!

Oligarch Boris Beresowski hat sich erhängt

 

Nachtrag am 29. März 2013:

Schirinowski: Beresowski wurde getötet

„Ich schließe seinen freiwilligen Tod aus“, heißt es in seiner auf der Webseite der Partei veröffentlichten Erklärung des exzentrischen russischen Politikers. „Es gab keinen Selbstmord. Seine Bekannten in London bestätigen, dass er gerade nach Israel oder nach Afrika fliegen wollte. Aus meinem Gespräch mit ihm im Januar schließe ich, dass er nach Möglichkeiten für eine Rückkehr nach Russland suchte. Insofern gab es keinen Sinn, mit dem eigenen Leben auf diese Weise Schluss zu machen. Das dumme Gerede, er habe kein Geld mehr, stimmt gar nicht – er hatte einen Haufen Geld.“

„Ich denke, ein Mord liegt auf der Hand“, so Schirinowski. „Er wurde von Strukturen in Großbritannien begangen.“

„Mir hat er gesagt, er habe vor, alles zu unternehmen, um dem Ermittlungsverfahren (im Zusammenhang mit dem nach Großbritannien geflüchteten Ex-FSB-Offiziers  Litwinenko) ein Ende zu setzen, damit es keine Anschuldigungen gegen Russland gibt. (…) Sobald man im London begriffen hatte, dass er wirklich vorhat, nach Russland zurückzukehren, hat man dort Angst bekommen. Für die dort war es verlustbringend, dies zerstörte alle mit Beresowski verbundenen antirussischen Szenarien. (…) Er ist eine signifikante Figur. Wenn Beresowski nach Russland zurückgehen würde, könnten ihm auch andere folgen.”

Das entspricht ziemlich genau der Meinung des russischen Bloggers bereits am Tage des Todes von Beresowski.

Neue Märchen über Robert Bales

Mittlerweile wurde der Soldat, der angeblich für das Massaker von Kandahar verantwortlich ist, wegen 17-fachen Mordes angeklagt. Obwohl einige US-Politiker die Todesstrafe nicht ausschließen wollen, liegt es doch auf der Hand, dass Bales wahrscheinlich nicht eine Hinrichtung zu erwarten hat.

Währenddessen wollen die US-Ermittler in Afghanistan neue Tatsachen über das Massaker entdeckt haben. Sie sind zum Schluss gekommen, dass Robert Bales zuerst in ein Dorf ging, dort Menschen ermordete und danach wieder ins Hauptquartier zurück kehrte, bevor er ein anderes Dorf überfiel und dort sein Massaker fortsetzte. Deshalb sollen auch die Tatorte so weit voneinander entfernt sein.

Dass solche “Ermittlungen” seitens der Amerikaner oft unglaubwürdig erscheinen, ist nichts Neues. Dieses Mal jedoch haben sie sich mal wieder selbst übertroffen! Anstatt nur einen einzigen afghanischen Zeugen anzuhören, bevorzugen es die US-Ermittler neue, krude Thesen zu verbreiten. Hauptsache Robert Bales bleibt weiterhin der Einzeltäter, der Sündenbock, der für alles verantwortlich zu machen ist.

Währenddessen wurden die Hinterbliebenen in Kandahar mit lächerlichen 50 000 Dollar von den USA “beschädigt”. Verletzte erhielten jeweils 11 000 Dollar. Man fragt sich, was dieses Geld den Menschen dort bringen soll. Sie haben während ihrer Anhörung immer wieder gesagt, dass sie nichts anderes auf dieser Welt wollen, nichts Materielles, außer die gerechte Bestrafung der Täter. Weiterhin hat jeder von ihnen noch einmal deutlich wiederholt, dass es keineswegs eine einzelne Person war und dass mehrere Schüsse gleichzeitig abgefeuert wurden. Des Weiteren verstehen die Angehörigen der Opfer nicht, wie es sein kann, dass nun ein einzelner “Verrückter” den Afghanen und den Menschen weltweit als Täter vorgeführt wird. Abgesehen davon, dass dies eine Lüge sei, ist es unverständlich, warum die US-Armee solche “Verrückten” unter ihren Soldaten habe und wie es sein könne, dass ein “Verrückter” mitten in der Nacht unbeaufsichtigt sein Quartier verlassen könne.

Die Amerikaner haben diese Anhörung ignoriert und bis jetzt kein Wort darüber verloren. Sie stehen weiterhin zu ihrer Version. Dass Robert Bales sich tatsächlich ein zweites Mal unbeaufsichtigt ins Hauptquartier begab und danach wieder zum Morden aufbrach, ist mehr als nur unwahrscheinlich.

Anstatt die Wahrheit einzugestehen, werden weiterhin Fakten vertuscht. Die Menschen in Kandahar lassen sich jedoch nicht mit Geld entschädigen. Was soll zum Beispiel Mohammad Wazir, der fünf Töchter und einen Sohn in dieser Nacht verlor, mit diesem Geld anfangen? Den anderen Hinterbliebenen geht es nicht anders. Wie sollen sie ihr Leben fortsetzen? Ihre Qualen müssen unvorstellbar sein.

Während in den meisten Medien nicht einmal die Namen der Ermordeten erwähnt werden, werden die Afghanen ihre Opfer niemals vergessen.

Deshalb sollte an Khudadad, Payenda, Robina, Schatarina, Zahra, Nazia, Masuma, Farida, Palwascha, Nazia, Esmatullah, Faisullah, Essa Mohammad, Akhtar Mohammad, Mohammad Daoud und Nazar Mohammad stets erinnert werden.

Sie alle verloren ihr Leben in jener Nacht und die Täter laufen immer noch frei und unbehelligt herum.

 

viaNeue Märchen über Robert Bales.

Ausbeutung ärmerer Länder durch die EU

Heute postete Dr. Martin Bartonetz in einem Kommentar zu seinem Artikel Warum ist der Mensch korrupt? dieses Video, das ich auf meinem Blog als eigenen Artikel weiterverteile.

Dem Inhalt dieses Videos ist nichts weiter hinzuzufügen.

 

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